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Urlaubschecker in Marsa alam Magic Tulip

Das schöne an unserer Arbeit bei Sonnenklar.TV ist, dass wir viele verschiedene Einsatzorte haben.  Heute fahre ich in den Süden, kurz hinter Port Ghalib, wo sich auch der Flughafen Marsa Alam befindet. Ziel ist das Magic Tulip Hotel. Bei der Fahrt überlege ich, ob es wirlich ein Vorteil ist, direkt nach Marsa alam zu fliegen, da die Strecke durch die Wüste entlang am Meer einfach sehenswert ist. Ich höre Internetradio und fühle mich klasse. Schmunzelnd  denke ich an die vielen erstaunten Gesichter, die sich immer wieder darüber wundern, dass ich alleine 300 KM durch die Wüste fahre, ohne Angst. „Was machst du bei einer Panne?“ Ja, was soll ich machen? ADAC gibt es hier nicht, aber viele hilfsbereite Menschen. Zur äußersten Not müsste ich das Auto stehen lassen und mit jemanden mitfahren. Auch das würde ich bedenkenlos machen.

Doch Gott sei Dank passiert nichts unvorhergesehenes auf der Strecke, so dass ich nach knapp vier Stunden ankomme.

Neugierig schaue ich mich im Hotel um. Eine schöne Lobby mit integrierter Bar lässt die Gäste kurze Weile aufkommen, falls sie beim Check in warten müssen. Hinter der Lobbybar ist auch der Eingang zur Diskotheke, denn ich mache hier kurz eine Zigarettenpause mit einem Glas frisch gepressten Orangensaft.

Da das Hotel gut belegt ist, kann ich noch nicht das Zimmer beziehen, und lasse mich zum Mittagessen einladen.

Draussen auf der Terrasse wird gegrillt, drinnen  kann man sich vom Salatbüffet oder den warmen Gerichten bedienen. Natürlich gibt es eine Pastastation, die sich morgens in die Crepestation verwandelt. Besonders erschrocken bleibe ich bei einem Schild stehen:  Diätecke!

Vor dem Restaurant kann man sich anmelden für eines der beiden ala carte Restaurants, das italienische im Schwesternhotel Royal Tulip oder für das Strandrestaurant. Das Strandrestaurant bietet drei feste Menüs an, aus denen man eines vorbestellt.  Hier könnt ihr euch ein paar Impressionen vom Hotel bei Nacht holen.

Das Hotelmanagement ist freundlich und begleitet mich durch die Anlage. Gerade wenn wir das erste Mal von einem Hotel live berichten, ist eine Orientirung und gute Informationen vom Personal wichtig. Ich erfahre, dass das Hotel erst seit ein paar Tagen von Tulip übernommen wurde und man jetzt innerhalb der nächsten Wochen einige Veränderungen vornimmt, besonders der schöne Garten soll liebevoll gepflegt werden.

Jetzt beziehe ich mein Zimmer und dann geht es auch schon los. Da in dem Angebot auch 15 Minuten reiten enthalten ist, freue ich mich, dass der Hotelmanager organisiert, im Hintergrund mit den Pferden ein paar Runden zu drehen. Warum nich einmal im Urlaub den Strand auf dem Rücken eines Pferdes erkunden?

Auf die Frage, was das besondere an diesem Hotel ist, kommt spontan: „Die familiäre Atmosphäre.“ Es sind nur 208 Zimmer, so ist es wirklich möglich, schnell Urlaubsbekanntschaften zu machen. Und: morgens gibt es keinen Wettlauf um die besten Liegeplätze zu reservieren! Es gibt trotz 85% Auslastung genug Plätze am Strand oder Pool.

Beim Kameraaufbau sehe ich, wie ein kleines Elektoauto Richtung Steg fährt. Man muss somit sein Tauchequipment nicht von der Basis bis zum Einstieg selbst tragen. Da der Steg wirklich lang ist, würde ich diesen Service immer beanspruchen.

 Mein Zimmer ist jetzt bezugsfertig und das großzüge Doppelzimmer lädt zu einem längeren Aufenthalt ein. Im Bad sehe ich einen wirklich außergewöhnlichen Zahnputzbecherhalter! Doch noch außergewöhnlicher ist die Aussicht vom Balkon.

Fazit: Die kleine Anlage lässt sich schnell erkunden und man fühlt sich sofort aklimatisiert. Das Personal ist gut gelaunt, man bekommt alles mit einem Lachen serviert. Die Gäste haben gute Laune und die Sportaktiven kommen hier mit Tauchen, Tennis, Kitesurfen oder Fitnessraum voll auf ihre Kosten. Die Kinder können unter deutscher Betreuung sich im Club austoben oder auf den Wasserrutschen. Das Meer ist vor dem Riff maximal 70 cm tief, so dass man sich hier gut abkühlen kann. Doch bitte unbedingt nur mit Badeschuhe ins Wasser gehen, da durch das nahe Riff immer Fische oder Korallen am Boden sein können.

Hier könnt ihr einen erholsamen Urlaub mit glasklarem Wasser und einer unberührten Unterwasserwelt verbringen! Hier noch ein paar Bilder!

Eure Urlaubsschecker

Astrid und Andreas

Fairholiday

 

 

Dahab – das lockere Ägypten-echt zu empfehlen

Auch wir müssen uns ab und zu mal ein paar Tage Auszeit nehmen. Also sind wir mit unserer Freundin dach Dahab geflogen. Von Hurghada aus ist es sonntags und donnerstags wirklich günstig, da es über Egypt Air Direktflüge gibt. Nach nur 15 Minuten Flugzeit, und da es ein Inlandsflug ist, muss man maximal 30 Minuten vorher einchecken, ist man mit Transferzeit innerhalb von 1,5 Stunden am Flughafen Sharm el Sheik.

Dort treffen wir auch Sonja und Edith, zwei Freundinnen, die sich auch Dahab ansehen werden. Mit ihrer Erlaubnis kann ich euch jetzt eine Zusammenfassung geben, die ein Mix aus Taucherfahrung, das war unser Schwerpunkt, und Erkundungstour, von den Anderen, ist.

Kann ich beruhigt im Süden der Sinaihalbinsel Urlaub machen?

Natürlich dürft ihr diese Frage niemals jemanden stellen, der hier lebt. Das wäre dasselbe, wenn ihr einen Metzger  fragt, ob die Aufzucht und Schlachtung der Tiere eine Qual sei.

Die einzige relevante Stelle ist das Auswärtige Amt, welches im Krisenfall dafür verantwortlich ist, Urlauber und auch uns Residente sicher zurück nach Deutschland zu bringen. Deshalb findet man auf der Internetseite für alle Länder Reise- und Sicherheitshinweise sowie Reisewarnungen. (Den Unterschied könnt ihr hier nachlesen).

Wir haben uns natürlich bei der Botschaft registriert, so dass wir bei Gefahr unverzüglich gewarnt werden würden. Deshalb könnt ihr schon mal sicher sein: solange wir noch hier sind, gibt es keine Gefahr für Land und Leute, denn wir sind nicht Lebensmüde!

Für die Nordsinai Halbinsel liegt tatsächlich eine Teilreisewarnung vor. Die Küste am Golf von Aqaba, in der Dahab liegt, ist 350 Kilometer südlich von Sheikh Zuweid,  welches in der Teilreisewarnung angesprochen wird.  Andererseits spricht das Auswärtige Amt auch einen weltweiten Sicherheitshinweis aus. Wir sehen es deshalb ziemlich gelassen und fliegen neugierig zum Sinai.

Am Flughafen angekommen, werden wie wie Touristen von unserem Freund Ezzad erwartet und mit einem Minibus durcht die Berge in unser Domizil der nächsten Tage gebracht. Der Shuttle kostet zwischen 100 € und 200 € und wird oft auch vom Hotel angeboten.

 

Die Lage und Freizeitmöglichkeiten

 

Dahab, das arabische Wort für Gold, liegt am Golf von Aqaba, etwa 70 Kilometer nördlich von Sharm el Sheikh. Gegenüber liegt Saudiarabien und ihr könnt abends die Lichter erkennen, da es keine 20 KM entfernt ist. Die Fahrt durch die Berge mit etwa 1000 Meter Höhenunterschied ist traumhaft, die Straßen gut und die Umgebung sehr sauber.

Wer, wie wir, der Meinung ist, Dahab ist traditionell, würde, genau wie wir, sehr erstaunt sein. Obwohl noch viele Beduinen dort wohnen und arbeiten, ist Dahab ursprünglich und doch moderner, als jeder natürlich gewachsener Ort, den wir bisher kennen gelernt haben. Wer in Wikipedia nachliest, versteht auch, warum.

Dahab wurde erst in den 80er Jahren von Individualtouristen erschlossen und war damals eine Enklave für „Hippies“. Nach dem der Flughafen in Sharm el Sheikh ausgebaut wurde, änderte sich Dahab grundlegend, doch den Flair von Freiheit und Individualismus ist erhalten geblieben.

Hier stört sich keiner daran, wenn die Urlauber an der Uferpromenade in Badebekleidung ihr Restaurant oder aufsuchen. Heute ist es nicht nur ein Mekka für Taucher, die bei etwa 50 Tauchschulen die Qual der Wahl haben. Nein, Dahab ist bekannt für Yoga und Meditation, Kiten und ist ein hervorragender Ausgangspunkt für Fahrten in das Landesinnere. Wir hatten übrigens vor, in Dahab die anerkannte Sprachschule LISA zu besuchen.

Leider wird vom auswärtigen Amt vor Fahrten an den Mosesberg und in das weltbekannte Katharinenkloster abgeraten. Trotzdem werden wir bei unserem nächsten Aufenthalt privat diese geschichtliche Sehenswürdigkeit besuchen. Dieses Mal beschränken wir uns auf die nicht weniger bekannten Tauchspots. Unsere Freunde erkunden dazu noch die Wüste.

Unterkunft

Wer möchte, kann auch in Dahab Hotels mit all inklusiv buchen. Wir hatten uns für das Swiss Inn entschieden. Das kleine Hotel hat eine sagenhafte Strandlage, ein kleines a la carte Restaurant und Pool.

Natürlich erwartete uns der Reiseleiter zur herzlichen Begrüßung. Vom Hotel bekamen wir ein Getränk und wurden zum Zimmer begleitet.

Die Zimmer sind geräumig, ein großes Doppelbett, genügend Stauraum im Schrank mit Safe. Das Bad mit Dusche in Wanne ist verhältnismäßig groß. Mit Erstaunen sehe ich, dass wir hier 24 Stunden Roomservice beanspruchen könnten, doch Andreas meint, der Wasserkocher für den ersten Kaffee im Bett oder auf dem Balkon wäre ausreichend.

 

Im Hauptrestaurant bekommt man gutes, abwechslungsreiches Essen und wir bevorzugten die Plätze auf der Terrasse. Mein Morgencappuccino ist leider nicht inklusive. Doch mit einer klaren Ansage beim Kellner, dass ich gerne die 2 Euro dafür bezahle, war dieses Thema gegessen. Ab dem nächsten Morgen klappte das einwandfrei.  Natürlich bekam „unser“ Kellner zum Ende ein gutes Trinkgeld, da er für meine extra Bestellung jeden Morgen die Kaffeemaschine in der Strandbar anmachen musste. Abends beendeten wir dort jeden Tag bei einem Gin Tonic und der Shisha für Andreas, was ein Vorteil zum benachbarten JAZ Hotel ist, wie wir von Gästen erfahren haben.

Auch das Le Meridien, in dem unsere Tauchbasis Seadancers ihren Hauptsitz hat, hat seine Besonderheit durch eine hervorragende Aussicht, da es etwas oberhalb vom Meer liegt.

Aber eigentlich ist ein Hotel mit all inclusive zu buchen wie Perle vor die Säue schmeißen, das haben wir bei unserem Besuch in Dahab feststellen müssen. Deshalb gibt es auch genügend Angebote ohne Verpflegung oder mit Halbpension, was unsere Freunde bevorzugt haben.

Restaurants und Verpflegung in Dahab

Bereits das Frühstück kann man bei Ralph, der Backwaren nach deutschem Geschmack anbietet, ausgiebig genießen. An der Promenade reiht sich ein Restaurant neben dem anderen, wie Perlen einer Perlenkette. Wer die Möglichkeit sucht, ein Sonnenbad am Meer zu nehmen, der legt sich einfach an den dazugehörigen Strandabschnitt eines Restaurants in die Liege. Auf der anderen Seite sind Shops und

Tauchbasen. Deshalb sieht man am Tag auf der Strandpromenade so viele Menschen in Badekleidung.

Abends verwandelt sich die Straße in eine Freßmeile mit vielen Lichtern. Wer hier spazieren geht, wird weniger von den Shopbesitzern angesprochen, als eher von den Restaurantmitarbeitern. Marlies, unsere Freundin hat deshalb in jedem Restaurant eine Reservierung für den nächsten Tag versprochen. Leider war unser Aufenthalt nicht lange genug, um alle auszutesten.

Wir können das Alibaba empfehlen, unsere Freundinnen waren beim Thai und im Shark essen. Uns Allen ist aufgefallen, dass das Essen wirklich vorzüglich schmeckt. Das Steak von Andreas war das Beste, was er bisher in Ägypten gegessen hat, auch besser als jedes renomierte Restaurant in Hurghada. Wir haben einen Tag eine Fischplatte und am nächsten Tag das Lamm gekostet. Auch hier können wir nur schwärmen. Sonja und Edith haben noch Pizza und Fleischgerichte versucht und waren froh, dass es nur ein Kurzurlaub war, weil sie sonst Angst hätten, zu stark zuzunehmen.

Wir haben im Shark und Alibaba orientalische Vorspeisen mit frischem Fladenbrot dazubekommen und hinterher wurden die Hände mit einer mobilen, goldenen Waschschüssel mit Zitronensaft gewaschen und warmen Wasser abgespült. Die Hauptgänge kosten zwischen 7,50 Euro und 10 Euro, für die Vorspeisen wurde nichts berechnet.

Tipp: Trotzdem wir all in hatten, haben wir uns dieses Erlebnis mehrmals gegönnt.

Was ist der Unterschied beim Tauchen in Dahab zum Roten Meer?

 

Natürlich hatten wir deshalb in unserer Recherche versucht, ein Hotel mit eigener Tauchbasis zu finden. Doch als wir vor Ort waren merkten wir, dass dies überhaupt nicht wichtig ist!

Der große Unterschied zu Hurghada ist, dass die Riffe ganz nah am Strand sind und deshalb nicht mit dem Boot angefahren werden.

Es ist somit auch nicht ein so bequemes Tauchen wie vom Boot aus. Man zieht sich entweder in einer Tauchschule an der Promenade um oder auf einem ausgebreiteten Teppich am Strand. Viele Tauchspots sind auch gleichzeitig Treffpunkte von Safaris. An denen gibt es dann kleine Restaurants, in denen die Tauchpause verbracht wird.

Ein weiterer großer Unterschied zum Tauchen vom Boot ist die Verpflegung. Da man vom Strand aus Taucht, kann man einen oder zwei Tauchgänge buchen. Wer dazwischen etwas Essen will, muss sich das Essen bestellen und natürlich bezahlen.

Die Sandwiches sind nicht aus Brot, sondern gefüllte Brottaschen und immer mit Pommes. Kosten etwa 5 Euro, Softgetränke etwa 1 Euro.

Unsere Tauchschule Seadancers

Nach diesem Wissen haben wir uns für die Tauchschule Sea Dancers entschieden, die unserem Verband angehört und auch deutsche Tauchlehrer beschäftigt.

Im Le Meridien ist die Hauptbasis, in der wir unsere Formulare ausfüllten und dann mit Marlis, unserer Tauchlehrerin die Spots auswählten. Natürlich gehört das Tauchen im legendären Blue Hole genauso dazu wie auch der Canayon.

Gestartet sind wir am ersten Tag am Lighthouse direkt an der Promenade, wo auch eine Basis der Tauchschule ist. In der oberen Etage befinden sich Sonnenliegen und der Schulungsraum für die Tauchschüler. Andreas wollte bei diesem Ausblick das Tauchen direkt ausfallen lassen.

Tipp: Das Lighthouse ist auch der Tauchplatz, an dem die Tauchschüler üben oder Spezialausbildungen wie perfektes Tarieren machen.

Als wir nach dem Tauchgang zurückkommen um unsere Oberflächenpause hier zu verbringen, schaue ich mich fragend um. Natürlich sind wir von den Tauchausflügen in Hurghada sehr verwöhnt. Diese sind zu 90% vom Boot aus, dauern den ganzen Tag und dazu gehört auch die Verpflegung an Bord.

Als ich danach frage lacht Marlis und deutet auf die vielen kleinen Restaurants in der Umgebung. Schlecht vorbereitet, denke ich mir, da wir weder Geld mitgenommen haben noch etwas zu Trinken oder zu Essen. Als ich das kleinlaut bemerke lacht Marlies und meint: „Wasser gibt es hier, einen Kaffee kann ich machen und ein paar Knabbereien bekommen wir auch aus dem Supermarkt.“

Die Tauchplätze sind alle in sehr gutem Zustand und auch hier ist das Wasser glasklar, so dass auch die Schnorchler gute Sicht haben.

Das Blue hole ist legendär, da sich dort viele Taucher überschätzt haben und den Tod gefunden haben. Deshalb tauchen wir nicht in 56 Metern tiefe ins offene Meer, sondern gehen bei „the Bells“ ins Wasser und tauchen am Riff entlang ins Blue hole, bei etwa 26 Metern Tiefe. Der Einstieg ist in ein kleines Loch im Riff und der Weg dorthin ist etwa 200 Meter, was mit der Ausrüstung nicht einfach ist.

Tipp: Wer die Ausrüstung nicht so weit tragen kann, sagt bitte Bescheid, damit er die Ausrüstung getragen bekommt und erst vor Ort anzieht. Dies gilt übrigens für alle Tauchspots. Man muss dafür geübt sein, die Ausrüstung im Wasser anzuziehen.

Natürlich gibt es auch Tauchplätze, die mit dem Boot angefahren werden. Die Tauchschulen arbeiten zusammen, um mindestens 10 Taucher zu finden, die einen Bootstag buchen. Es gibt sogar Tauchspots, die nur mit einer Kamalsafari erreicht werden kann. Unser Urlaub ist definitiv zu kurz, um alles zu erleben. Wir müssen noch einmal kommen.

Was kann man außer schnorcheln noch machen?

Auch unseren Freunden wird es nicht langweilig. Die Seadancers bieten auch Schnorcheltouren oder Safaris an, so dass die Auswahl unserer Tauchbasis auch optimal für Paare oder Familien sind, in denen nicht alle Tauchen, denn viele unsere Tauchspots waren auch für Nichttaucher interessant.

An den Canyons genißt man die Aussicht auf den Golf von Aqaba und die Natur . Lunch wird bei den Beduinen eingenommen.

Am Blue hole kann man nicht nor Apnoe-Taucher bei der Vorbereitung beobachten, sondern entdecket eingeschlossenen Fossilien in den Steinen oder man schwimmt an das Außenriff und entdeckt als Schnorchler die Schönheit der Unterwasserwelt.

Oder wie wäre es mit einem Ausflug mit Quad, Pferd oder auf dem Kamel? Der Besuch einer Oase auf dem Kamel lässt einem ein bisschen wie ein Beduine fühlen.

Ein besonderes Highlight muss man zusammen machen:

Der Besuch auf dem Mosesberg und im Katharinenkloster. Beides ist für den Tourismus geöffnet und kann besucht werden, doch das auswärtige Amt warnt ausdrücklich von einer Fahrt dorthin. Mir persönlich ist dies nicht verständlich, da  es geographisch im Süden liegt, mitten in einem Naturschutgzgebiet. Das Katharinenkloster zählt  zum Weltkulturerbe und es ist noch bewohnt. Ich habe diesbezüglich auch eine Anfrage an das auswärtige Amt gesendet und warte noch auf die Antwort.

Welche Kosten kommen auf mich zu

Der Flug von Hurghada nach Sharm el Sheikh kostet etwa 100 Euro (nur donnerstags und sonntags, da es da Direktflüge gibt)

Flug von Deutschland nach Sharm el Sheikh kostet etwa 400 Euro (Hin und zurück).

Der Transfer nach Dahab etwa 100 Euro.

Übernachtung gibt es ab 25 Euro pro Person, es ist zu beachten, dass auf die angegebenen Preise über online Buchungsportale zur Zeit noch 26% Steuern dazugerechnet werden müssen. Deshalb ist ein Pauschalurlaub oft günstiger.

Das Essen in Dahab kommt bei Snacks auf etwa 5 Euro, Hauptgerichte etwa 10 Euro und alkoholfreie Getränke liegen bei etwa 1 Euor.

Ein Tauchgang kostet etwa 30 Euro. Equipment auszuleihen etwa 25€ pro Tag. Viele Tauchschulen bieten Paketpreise an. Am einfachsten ist es, mit der Tauchschule vorher online in Kontakt zu treten und zu buchen.

Die Getränke und Snacks am Mittag müsst ihr mit etwa 5€ pro Person einkalkulieren.

Die Schnorchelausflüge kommen auf etwa 50 Euro für den Tag.

Die Ausflüge mit Kamel, Quad oder Jeep sind so unterschiedlich, dass man diese nicht pauschalisieren kann.

Fazit

 

Hier in Dahab fühlten wir uns wie Gäste im Orient mit einer Offenheit gegenüber westlicheer Kultur, wie wir es nur aus El Gouna kennen. Es war sauber, man konnte über die Promenade schlendern ohne von Shopbesitzern bedrängt zu werden. Es war vollkommen anders, als wir es erwartet hatten und wir sind begeistert.

Dahab ist nicht nur das Mekka der Taucher und Schnorchler, sondern bietet einzigartige Natur und Kultur. An manchen Strandabschnitten kann man auch Kiten uns surfen, doch durch die tollen Riffe ist dies eher die Ausnahme.

Dahab ist der perfekte Urlaub für abenteuerlustige Erwachsene. Durch die gute Auswahl an Restaurants und die Möglichkeit, unbesorgt zu flanieren, empfehlen wir auch einfach ein Hotel mit Frühstück zu buchen, um die Vielfalt voll auskosten zu können.  

Wer mit Kindern vereisen möchte, dem empfehlen wir eher Sharm El Sheikh oder eine entsprechende Hotelanlag in Dahab.

Aber auch einfach ein Kurztripp, wie wir ihn gemacht haben, ist bei beinem längeren Auftenthalt in Hurghada möglich.

 

Eure Urlaubschecker

 

 

 

 

Astrid und Andreas

Fairholiday.com

Die Weißwurst in Ägypten

Wie die Weißwurst nach Ägypten kam, wo alles begann und warum wir seit 6 Jahren diesen Brauch hier pflegen, das war sogar schon Thema bei Antenne Bayern gewesen. Deshalb wird es Zeit, darüber auch mal in eigener Sache ausführlich darüber zu berichten!

Wie alles begann

 

Bereits 2011 hatten wir unsere Wohnung in Hurghada gekauft. Immer, wenn es das Zeitfenster zuließ, packten wir unsere Sachen und verbrachten unsere freien Tage in Ägypten. Das praktische: Wir mussten nicht viel mitnehmen, da unsere Kleidung bereits vor Ort war.

Wenn man hier lebt, vermisst man eine Sache ganz schnell: das deutsche Essen. Natürlich zählen dazu auch die guten Wurst und bayrische Spezialitäten. Besonders wenn wir wiedermal bei Bertls Weißwurststammtisch in Zwiesel eingeladen waren, dort, wo auch der Weißwurstäquator entlang läuft. Bei seinen Stammtischen in Niederbayern kam uns damals die Idee: Für gute Freunde in

Ägypten haben wir „Leckerlies“ aus Deutschland eingepackt, uns mit diesen getroffen und Bayern nach Ägypten gebracht. Wir haben die Weißwürste und den Senf spendiert, Thomas Huth hatte im damaligen Steigenberger Al Dau Club den Platz, die Getränke und die Brezen spendiert. Das Ganze fand damals noch im kleinen Kreis der besten Freunde statt. Doch von Mal zu Mal wurde die Runde größer und  auf einmal waren  auch Freunde von Freunden dabei. Dann war es an der Zeit, sich etwas anderes einfallen zu lassen.

Wo ist eine würdige Location?

Die bayrischen Farben Weiß und Blau finden sich natürlich in Ägypten wieder: Das türkise Meer mit den weißen Schaumkronen, der strahlendblaue Himmel mit den weißen Wolken. Unter den deutschen Residenten gab und gibt es einen Geheimtipp, wo man sich trifft: die Caribbean Bar im Hotel Bella Vista.

Auf Stelzen ist diese Location auf das Rote Meer gebaut worden und spontan dachten wir: Dies ist einem Weißwurststammtisch würdig. Cello Lauck, der Manager dieser Bar, war von unserer Idee begeistert und so starteten wir einen Aufruf in Facebook: „Wer möchte unter ägyptischen Sonne bayrische Weißwürste genießen?“ Und siehe da! Ganz schnell waren 70 Personen verbindlich angemeldet, die den deutschen Brauch, Weißwurst vor 12.00 Uhr mittags essen, mit uns pflegen wollten. Wir waren begeistert.

Im Februar 2012 war es dann soweit, der erste Stammtisch wurde vorbereitet.  Es war toll zu sehen, wie man aus einer Strandbar eine Weißwurstbar zauberte. Eine große bayrische Fahne und kleine Tischfahnen hat unser großes Vorbild Bertl gesponsert. Um Stilecht zu bleiben, haben wir bei Ebay sogar das König Ludwig Weißwurstservice ersteigert!

Auch wenn das Wetter noch etwas kalt war, auch in Ägypten gibt es Winter, so zieht man einen dicken Pulli an und Heizpilze werden aufgestellt.

Wir freuten uns, dass Thomas Huth den bayrischen Wimpel, unser Symbol für den Weißwurststammtisch,  an Cello weitergereicht hatte. Dieser wird seit dem immer an unserem Tisch aufgestellt.

Highlights

Sechs Jahre Weißwurststammtisch Zwieseler Winkel Aussenstelle Hurghada birgt einige tolle Erinnerungen. Immerhin mussten inzwischen über 2000 Weißwürste und 70 Kilogramm Weiwurstsenf nach Afrika gebracht werden. Ich kann mich noch gut erinnern, als wir das erste Mal recherchierten, ob man überhaupt Weißwürste einführen darf!

Das Internet ist ein bisschen widersprüchlich: Einerseits sind bei verbotenen Gegenständen nur Fleisch und Schweinefett erwähnt, andererseits ist bei erlaubten Gegenständen Schweinefleisch ausgeschlossen. „Weißwurst ist doch aus Kalb!“, wollte Andreas argumentieren. „Klar, deshalb steht überall auf dem Etikett Schweinefleisch!“ Egal, wir nehmen aus Deutschland, wenn es unser Freigepäck zulässt, immer zwischen 100 und 150 Weißwürste mit, müssen diese auch bei der Einreise zeigen, doch bisher hat uns noch nie jemand diese weggenommen. Andreas zeigt immer auf seinen Bauch und meint: „All i can eat!“ oder: „Kersh kibir!“ was dicker Bauch bedeutet.

 

Ursprünglich war geplant, dass unsere Auswanderung für Goodbye Deutschland aufgezeichnet werden sollte, doch leider konnten wir erst 2013 unseren Traum verwirklichen, und das dauerte VOX zu lange.  Trotzdem wurde der zweite Weißwurststammtisch im August 2012 von den Kameraleuten begleitet und dann bei RTL ausgestrahlt.

Extra für Hurghada wurden Weißwurst-Shirts angefertigt und natürlich haben wir uns auch sofort mit der Weißwurst Armbanduhr geschmückt, als wir diese zum Kauf angeboten bekamen.

 

Und am meisten begeistert uns, dass es viele Auswanderer gibt, die hier in Ägypten bayrische Tracht hängen haben! Ein bisschen Modenschau ist immer dabei.

Ende letzten Jahres wurde Andreas von einer fremden Telefonnummer regelrecht verfolgt. Als seine Neugier dann doch zu groß wurde, nahm er das Telefonat mit ausländischer Vorwahl an. „Hallo, hier ist Antenne Bayern. Wir haben recherchiert und gelesen, dass ihr in Ägypten regelmäßig einen Weißwurststammtisch macht! Morgen ist Tag der Weißwurst und wir würden gerne darüber berichten.“ Rums, sogar bis zum Radio eilt unser Stammtisch.

 

Der Weißwurststammtisch heute

 

Viel hat sich nicht verändert: Wir sind wieder in der Caribbean Bar, hängen weiter die Fahne auf und auf den Tischen sind immer noch die bayrischen Fahnen. Der Wimpel ziert unseren Tisch doch Andreas raucht inzwischen seine Shisha dazu. Aus den Tischdecken sind Tischsets geworden, heute verteilt nicht mehr Cello sondern Petra Herold und manchmal passen wir in unsere Tracht, manchmal nicht. Der große Weißwurst Topf ist immer noch voll nur das Wasser ist manchmal heißer, so dass wir manchmal „Mädeln“ (geplatzte Würste) ausgeben mussten. Weißbier wird nicht mehr so viel in Ägypten hergestellt, so dass wir meist Stella trinken und da die Gläser mit Senf nicht so gut zu transportieren sind, besorgen wir Händlmeier Portionssenf.

Und die Gäste? Schaut genau hin, auch die sind teilweise seit dem ersten Stammtisch treu.

Zwei- bis dreimal im Jahr pflegen wir diesen Brauch. Und wenn ihr das nächste Mal auch dabei sein wollt, dann meldet euch bei uns in FB.  Wir freuen uns jetzt schon auf den 15. Weißwurststammtisch!

Makadi – Labranda Hotels

Als das Gebiet Hurghada von den Tauchern vor etwa 30 Jahren entdeckt wurde, wollte jeder ein Stück von dem Kuchen abbekommen und man versuchte die schönsten Strandabschnitte zu ergattern. Das erste Hotel war damals das Sheraton, welches leider nicht mehr aktiv betrieben wird. Von diesem Standort wurde sich am Strand entlang ausgebreitet, bis dann auch die Buchten in Richtung Süden mit Sahl Hasheesh, Makadi  Bay, Somabay bis hin zur Stadtgrenze Safaga, dem nächsten Ort, erschlossen waren. Im Norden wurde von Samir Sawiris direkt El Gouna in Angriff genommen. Ein bisschen erinnert das an den Witz: Warum sind in Ostfriesland alle Busse so breit? Weil alle in der ersten Reihe sitzen wollen.

Makadi liegt etwa 20 KM südlich von Hurghada, und das Labranda Royal sowie Labranda Club waren dort die ersten Hotels und haben sich somit den schönsten Strandabschnitt gesichert.

Labranda ist die Eigenmarke von FTI und wer diese bucht kann sicher sein, ein optimales Preis-Leistungsverhältnis zu bekommen. Labranda kauft ältere Hotels auf, renoviert diese und bietet sie dann zu einem sehr attraktiven Preis an.

Worin unterscheiden sich die Hotels Garden – Club – Royal?

Ganz grob gesagt: An den Leistungen, die man für sein Geld bekommt.

Labranda Garden

Das günstigste der drei Hotels, da es nicht direkt am Meer liegt. Es ist in einem Kreis gebaut. Die Zimmer an der Außenseite sind die „Zimmer mit Gartenblick“, die in der Innenseite „mit Poolblick“. Der Ausblick der Zimmer mit Blick zum Garten kann sehr unterschiedlich sein: die einen schauen Richtung Berge, die gegenüberliegenden Richtung Meer und die nach Norden und Süden ausgerichteten haben Meer- und Bergblick.

In der kreisförmigen Anlage befinden sich noch die Rezeption, darüber die Sundowner Bar,

Sundownerbar mit Blick über die Anlage

die abends um 18.00 Uhr öffnet und man einen wunderbaren Ausblick zum Sonnenuntergangscocktail genießen kann und das Restaurant.

Poolbar

 

 

 

Poolanlage Labranda Garden

In dem Inneren des Kreises ist das Herzstück der Anlage mit Poolanlage, Animation, Poolbar, Shishabar und der Terrasse des Restaurants.

Labranda Garden Restaurant Büffet

Besonderheit: Diese Anlage ist die kleineste der drei und für mich persönlich deshalb die mit dem besten Service. Man bekommt am Pool seine Getränke serviert, an der Poolbar alles in Gläsern und Tassen. Der Cappuccino wird durch einen Siebdruck gepresst und nachmittags werden auch mal eisgekühlte Melonenstücke gereicht.  Das Personal ist zuvorkommend, das Essen warm um gut

Labranda Garden Restaruant

gewürzt (es gab sogar Ente!) und für einen Eckpreis, der manchmal sogar unter 300€ für eine siebentägige Flugreise liegt, gehe ich gerne den Aufwand ein, zum Strand des Labranda Clubs den kostenlosen Shuttle zu nehmen. Natürlich darf ich dann auch das Strandrestaurant vom Club mitbenutzen und das „Hamburger House“ auf der im Mai 2017 eröffneten Foodpromenade!

Fazit: Wer es lieber etwas ruhiger und gemütlicher hat, und noch dazu seinen Geldbeutel schonen möchte, der entscheidet sich für diese Anlage. Übrigens: Wem es gar nicht gefällt, der kann gegen einen Aufpreis von etwa 10€ pro Person und Tag ins Club umbuchen lassen, wenn Zimmer frei sind.  (siehe Filme)

Labranda Club

Das Hotel hat nach Landeskategorie 4 Sterne. Hier möchte ich einmal die Gelegenheit nutzen, etwas loszuwerden, bezüglich der Sterne in einem Hotel:

Falsche Erwartungshaltung bei Sterneangaben

Die Anzahl der Sterne hat zum Großteil damit etwas zu tun, was eine Hotelanlage zu bieten hat. Der Unterschied liegt in der Größe der Zimmer, der Anzahl der Restaurants, die Öffnungszeiten, die Sprachen, die gesprochen werden, die Einrichtung der Hotelzimmer. Diese Fakten können jedoch sehr unterschiedlich erfüllt werden und genauso unterschiedlich sind dann die Preisunterschiede der Hotels mit gleicher Sterneanzahl. Man kann sich somit an einer Hand abzählen, dass wenn ich vergoldete Wasserhähne will, ich ein Hotel der gleichen Sternekategorie mit dem höheren Preis wählen muss. Oder woher würden sonst die teilweise 100 prozentigen Preisunterschiede kommen? Bestimmt nicht, weil das eine Hotel mehr daran verdient als das andere!

Poollandschaft Club

Zurück zum Labranda Club: Diese Hotelanlage befindet sich direkt am Strand und ist, wo wie die meisten Hotels in Ägypten, U-förmig gebaut. Im Eingangsbereich ist die Rezeption, die Lobby und die Lobbybar, rechts das Hauptrestaurant und darüber das orientalische a la Carte Restaurant.  Im U strahlt die großzügige Poolanlage Urlaub aus und rechts hinter dem Hotelabschnitt ist das Amphitheater.

Durch das Strandrestaurant, was mich an eine griechische Taverne erinnert, kommt man an den ersten Sandstrandabschnitt der Hotels. Rechts an der Bucht liegt das Fischrestaurant, welches sonntags geöffnet ist. Man erkennt es gleich, da es wie ein Schiffsfrack aussieht.

Das Essen am Strand hat uns immer überzeugt, besonders weil es dort frische Pizza oder Hähnchen vom Grill gibt. Auch hier bekomme ich meinen Cappuccino frisch gepresst und wenn ich Zeit mit bringe auch serviert.

Besonderheit: Der Strand ist natürlich der Knaller und da genau nebenan das Schwesterhotel Royal den anderen Strandabschnitt hat, kann man beide Buchten nutzen und hat so genügend Platz und Auswahl an Liegemöglichkeiten. Der flachabfallende Sandstrand ist ein Traum für Kinder, die gerne mit Matsch spielen und für Badeurlauber, die gerne schwimmen. Denn diese Buchten laden zum Schwimmen, Kanufahren oder Wasserboot ein, als Fun wird natürlich die obligatorische Banane angeboten. Auch der Wassersport kommt nicht zu kurz und man kann Tauchen oder Kiten, die prädestinierten Wassersportarten für Ägypten.

Fazit: Wem es wichtig ist, in der Hotelanlage auch einen Strand zu haben und dem drei Restaurants ausreichend sind, der kann mit der Wahl dieses Hotels dies zu einem günstigen Preis bekommen.

Tipp: Gegen einen Aufpreis von nur 5,00€ pro Tag/Person (mindestens für 7 Nächte, sonst 8 € und bei nur einem bis drei Buchungen kostet es 10€ pro Person und Tag) kann man sich vor Ort upgraden lassen und kann dann ALLE Restaurants auch vom Royal und der Foodpromenade nutzen! Dann ist man kulinarisch den Royalgästen gleichgestellt und spart unterm Strich immer noch im Verhältnis zum Gesamtpreis.

Labranda Royal

Diese Hotelanlage hat nach Landeskategorie 5 Sterne, da die Zimmer größer, die Bäder geräumiger (neu renoviert) und die Anzahl der Restaurants sowie der Pools höher sind.

Die Lobby mit der Rezeption befindet sich im Obergeschoss (von der Busankunft ebenerdig), zum Restaurant und der Terrasse, an der an jedem Abend von 20.00 Uhr bis 23.00 Uhr auf der Bühne Programm geboten wird (vom Lifesänger bis zur Fakirshow) und abends auch Shisha geraucht wird, muss man nach unten gehen (vom Strand kommend ebenerdig).

An der großen Poolanlage befindet sich ein Süßwasserpool mit integriertem Kinderpool, die im Winter auch beheizt sind. Der Salzwasserpool dagegen bietet eine willkommene Abkühlung und dahinter gibt es nochmals einen speziellen Kinderpool.

Geht man bei der Shishaecke rechts Richtung Hotelzimmer, dann findet man noch einen weiteren Pool, „The Rocks“, an dem keine Animation stattfindet.

Natürlich liegt auch dieses Hotel an einer Sandbucht mit direktem Zugang zum Wasser. Links an der Bucht ist ein ganz neu gebautes Wassersportcenter, das von der Schnorchel Ausrüstung über Tauchkurse alle Bedürfnisse der Wassersportler befriedigt oder zumindest weiterhelfen kann. Hier steht auch das für d

ie Gäste kostenlose Kanu und Tretboot.

 

Verpflegung

 

Tatsächlich hat uns das Büffetrestaurant nicht überzeugt. Es wirkte lieblos und sich ständig wiederholend. Da ich sowieso nicht der Freund von Büffetrestaurants bin, habe ich täglich ein anderes A la Carte Restaurant ausgewählt, welche uns alle gefallen und das Essen geschmeckt hat.  Neben dem italienischen Restaurant im Royal dürfen auch in den beiden al la Carte Restaurants im Club (orientalisch täglich und Fischrestaurant sonntags) ohne Aufpreis gegessen werden. Und seit Mai 2017 gibt es als für mich einzigartiges Angebot die Foodpromenade!

Die Foodpromenade wurde auf dem Grenzstreifen zwischen den beiden Hotels gebaut und beinhaltet 5 Pavillons (jeder etwa 120 Sitzplätze), in denen verschiedene Länderthemen als Menü/A la Carte ab 19.00 Uhr angeboten werden, eine Reservierung mindestens am Vortag ist notwendig:

Das Cafe Cairo (bereits ab 17.00 Uhr geöffnet und für Club- und Royalgäste inklusive) macht vom Strand aus gesehen den Anfang mit typischen Süßem aus Ägypten, Getränke wie Kakate oder Sobia und freitags auch Schawerma vom Grill (ähnlich wie Dönerspiess).

Griechische Taverene: Ich dachte, weil wir für Sonnenklar.TV die Interviews von dort machen, bekommen wir besonders viele Vorspeisen serviert. Doch irgendwann habe ich gemerkt: Alle Gäste bekommen einen gemischten Vorspeisenteller, auf dem alles, was auf der Menükarte angeboten wird, hübsch angerichtet ist. Zusätzlich kann man dann noch einen griechischen oder Oktupussalat bestellen,  eine Tomatensuppe und aus diversen Hauptgängen wählen.

Kubanische Spezialitäten: Auch hier wurden wir wieder verblüfft: Dieses Mal war die Speisekarte nur für Informationszwecke bei den Hauptgängen, die Vorspeisen konnten gewählt werden. Doch Vorsicht: Genügend Hunger über lassen um Hähnchen, Lamm, Rind und Taube sowie die typtischen Würstchen vom Grill, welche man alle vom Spieß angeboten bekommt, versuchen zu können!

Asiatische Köstlichkeiten: Auch hier bekommt man alle auf der Karte befindlichen Vorspeisen serviert, man wählt lediglich seinen Hauptgang.

Das Burger House wird alle Fans des gegrillten Hackfleischs zwischen knusprigen Brötchen mit Salat, Mayonaise und Ketchup begeistern. Ob mit Käse oder ohne, ob vegetarisch oder aus Hähnchen, alles das können die Gäste selbst bestimmen! Hier dürfen auch die Gäste vom Club und Garden reservieren und ohne Aufpreis Essen gehen!

Last but not least kann man sich eine frische Waffel mit Eiscreme zum Dessert gönnen, auch dies für alle Gäste der drei Hotels inklusive.

Hygiene

Selbstverständlich werden regelmäßige Chalitätschecks in den Resataurants und Küchen vorgenommen! Vielleicht könnt ihr es auch einmal beobachten!

 

Kinder/Jugendliche

Sowohl das Club als auch das Royal haben einen Kinderclub. Der im Club ist ziemlich modern, jedoch ohne Schatten, so dass die Aktivitäten viel drinnen stattfinden. Im Royal ist der Außenbereich im Schatten, jedoch ist der Club nicht besonders modern.

Die Kinderpools sind leider in beiden Hotels nicht im Schatten. Man sollte deshalb für die Kleinsten einen mobilen Schirm mitbringen.

Für Schulkinder wird diese Anlage ein Traumurlaub werden. Durch die Pizza- und Nudelstation gibt es immer was zu Essen, der weitläufige Strand bietet viel Auslauf, die kostenlosen Wasseraktivitäten Abwechslung und die Animation wird gerne von den Jugendlichen angenommen.

Aktivitäten

Die Gäste aller drei Hotels können die Wassersportangebote nutzen. Zwischen dem Club und Royal befindet sich der Wellnessbereich, in dem man sich die Massagen oder Hamamanwendungen buchen kann. Die Gardengäste haben einen kleinen Massageraum vor Ort. Am Ende der Foodpromenade (aus Richtung Meer kommend) befindet sich links bei dem Durchgang zu den Parkplätzen der Fitnessraum und Aktivitäten wie Tischtennis oder Kicker.

Besonderheiten

Zusätzlich hat jedes Hotel seine eigene Meetingpoint Longe, in der täglich ein deutschsprechender Ansprechpartner bei der Auswahl von Ausflügen, sei es mit dem E-Bike, mit dem Quat oder mit dem Flugzeug nach Kairo oder Luxor, hilft. Er begrüßt auch die neuen Gäste und gibt bei der Ankunftsinformation wichtige Tipps.

Im Royal kann man direkt am Meer kleine Bungalows mieten. Diese sind nur vor Ort gegen einen Aufpreis von 15€ pro Person/Tag zu buchen. Fragen Sie an der Rezeption!

Tipps

Die Angebote sind so Facettenreich, bitte nutzen Sie die deutschsprachigen Reiseleiter in der Meetingpoint Longe und die Gästebetreuung. Die Makadibucht selbst bieten außer Hotelanlagen keine Sehenswürdigkeiten, doch Sahl Hasheesh oder Hurghada ist schnell mit dem vor Ort angebotenen Shuttlebus (etwa 10€ pro Person) zu erreichen oder einen Ausflug wert.

Fazit

Eine ganze Menge Leistung für schmales Geld! Persönliche Bedürfnisse werden durch die drei verschiedenen Angebote gut befriedigt. Auf jeden Fall eine Möglichkeit, für Ägypteneinsteiger oder auch Langzeiturlauber!

El Gouna – Mövenpick Resort & SP

„Was ist das Besondere an diesem Hotel?“, eine Lieblingsfrage unserer Moderatoren aus München beim Live-Interview, welche wir gerne beim Informationsrundgang weitergeben. Brigitte Gobran, Marketin Comunications Managerin, kennt nach 18 Jahren ihr Haus aus dem FF und sprudelt los: „Die Schokoladenstunde und das Familykonzept, was typisch für alle Mövenpick-Hotels sind. Der weitläufige Strand am offenen Meer, welches nicht jedes Hotel in El Gouna hat,  die großen Lagunen, die Flexibilität für Neues, zum Beispiel seit einem Monat das BBQ am Lagunenpool immer montags.“ Wir merken schon, dass hier eine Ansprechpartnerin ist, die stolz auf das ist, was sie repräsentiert. Das ist der Beste Einstieg für ein gutes Interview, wo es uns wichtig ist, Informationen weiter zu geben, die im Angebot nicht nachzulesen sind und einen Platz zu finden, der im Werbefilm so nicht zu sehen ist. Also, dann lasst uns das Mövenpick mal erkunden!

Ankunft

In der Lobby bekomme ich schon viele Auskünfte: Am Montag ist am Lagunenpool Grillabend, am Donnerstag gibt es den Orientalischen Abend. Verlockend sind kleine Schokoladenkuchenstücke aufgebaut, bei denen mir der Spruch einfällt: „10 Sekunden gekaut, 7 Jahre auf der Hüfte!“ Ich bin gerade zur Schokoladenstunde gekommen. Besonders fällt das Bild vom Restaurant „El Sayadin“ ins Auge, da der Ausblick über die Terrasse zum Meer einfach traumhaft ist. Ich bin gespannt, ob die Fotokulisse hält, was sie verspricht. Brigitte besorgt ein Elektomobil, da die Anlage sehr weitläufig ist und ich mit Kamera und Stativ bepackt bin. Sie hat verschiedene Ideen, wo wir eine schöne Aussicht für das Interview haben. Ich genieße die Fahrt vom Haupteingang an den Tennisplätzen vorbei in Richtung Pool, wo wir den ersten Stopp machen. Treppen hoch und da sind wir.

Pool und Strand

Ein super Ausblick über einen Teil der Anlage mit Hauptpool, umrahmt von den Zimmern, mit direktem Übergang zum Meer. Das tolle: Wie ein Naturbecken ist das Meer durch eine Landzunge abgetrennt, so dass man hier wunderbar schwimmen kann. Dahinter erst geht es ins ungeschützte weite Blau. Ein Traum für alle, die richtig schwimmen möchten. Obwohl das Hotel gut belegt ist, gibt es noch freie Liegen. „Ist das der einzige Pool?“ Brigitte lacht, „Wir haben noch zwei weitere Pools, aber auch Lagunen, in denen man wunderbar schwimmen kann.“ Das ist die Besonderheit von El Gouna und es wird nicht umsonst das Venedig Ägyptens genannt.  Der Lagunenpool, an dem im Sommer der Grillabend ist, wird im Winter von den Gästen bevorzugt, da er windgeschützt liegt. Am liebsten würde ich mich jetzt zu den Urlaubern an die Poolbar setzen, doch die Arbeit ruft.

 

Zimmer

Wow! Die Zimmer haben die Doppelbetten in der Mitte des Raumes platziert, sodass man morgens beim Aufwachen vom Bett aus direkt zum Fenster hinausblickt. Da Ägypten eine Sonnengarantie hat, kann man sich jeden Morgen von der Sonne wachküssen lassen. Die Deluxe Zimmer sind mit 40 qm fast eine kleine Wohnung. Mir ist das wichtig, denn ich möchte im Urlaub mindestens so viel Platz haben wie zu Hause. Andreas meint, die Zimmer sind zum Schlafen da.

Das Bad ist modern und geräumig mit begehbarer Dusche.

Verpflegung

So viele neue Eindrücke, da muss ich wirklich noch einmal nachfragen, wie viele Restaurants den Gästen zur Verfügung stehen! Einmal das Hauptrestaurant „Palavrion“, in dem das Frühstück  und Abendessen als Büffet angeboten wird. Viele bevorzugen dies, da man eine große Auswahl hat und alles mal kosten kann. Ich bin eher für ein schönes Abendessen mit Service. Hier hätte ich die Möglichkeit, entweder thailändisch im „Bua Khao“ oder italienisch im „Gallery“ zu Essen. Man kann aus verschiedenen Menüs wählen. Mittags laden das italienische Restaurant sowie die beiden Pool Restaurants ein, in denen man beliebte Gerichte wie auch Kleinigkeiten essen kann, ohne weite Wege zurückzulegen. Im Poolrestaurant „Lagoon“ wird in den Sommermonaten wöchentlich ein BBQ zusätzlich zu den bestehenden Abendessen angeboten, Aufpreis 10,00 €.

Jetzt bin ich noch gespannt auf das Restaurant am Meer „El Sayadin“!

Die Bilder lügen nicht. Es wird Fisch und orientalische Küche angeboten. Mein Favorit: das Lobster Menü für umgerechnet etwa 35,00 €! Bitte beachten, dass dieses Restaurant ist im All inklusiv Paket nicht enthalten ist. Doch ein Abendessen mit diesem Ausblick, was dem Foto der Lobby nichts nachsteht, wäre für mich ein MUSS!

Wellnessbereich

Was wäre ein Urlaub ohne eine entspannende Massage? Deshalb bin ich auf die Wellnessabteilung sehr gespannt. Die Spa Abteilung hat einen relativ großen Relax Pool, der bereits beim Bestaunen entspannt. Als wir das erste Mal in Ägypten eine Sauna gesehen hatten, waren wir auch erstaunt. Doch tatsächlich freut man sich in den Wintermonaten November bis März auch auf eine heiße Entspannung und die meisten Massageabteilungen nutzen die Wärme, um die Muskeln vor der Massage aufzuwärmen. Doch bitte beachten: hier wird nicht nackt sauniert, sondern mit Badekleidung. Deshalb ist eine Dusche nach dem Saunagang wichtig, bevor man in den Wirlpool oder in den Pool geht. Ich empfehle jedem, zu Beginn des Sonnenurlaubes eine Hamambehandlung zu buchen. Durch das Peeling werden die alten Hautzellen abgerubbelt und die Bräune hält dadurch länger. Kosten: etwa 60€/Stunde, im Paketpreis günstiger.

Aktivitäten

Bei so viel gutem Essen, der Schokoladenstunde und den leckeren Cocktails kann man neben dem Dauerchillen auch ein bisschen aktiv werden. Die Tennisplätze mit Flutlicht sind natürlich im Winter mehr gebucht. Nur die ganz abgehärteten spielen in der Sommerhitze im Freien. Doch es gibt für den Sommer genügend Alternativen. Wie wäre es mit einem Schnuppertauchen, damit man die Unterwasserwelt nicht nur aus der Schnorchel Perspektive kennenlernt? El Gouna hat mehrere zertifizierte Tauchschulen, mit denen man dieses neue Abenteuer einmal testen kann.

Vom Pool aus kann man die bunten Drachen der Kiter beobachten, macht das nicht einmal Lust, es selbst zu versuchen? Die Winde in El Gouna sind bei Insidern sehr geschätzt. Im Jahr 2016 wurde in El Gouna sogar die Weltmeisterschaft der Kiter ausgetragen. Dabei haben mir Könner versichert, dass dies eine Sportart für jedes Alter ist! Vielleicht wage ich mich doch einmal ran.

Wer nicht ganz so wagemutig ist, der lässt sich vielleicht zur Wassergymnastik oder Beachvolleyball animieren. Es gibt für mindestens vier Wochen Aufenthalt genügend Angebote.

 

Kinder und Jugendliche

Jeder der Kinder oder Enkel hat, sucht ein Hotel, in dem auch der Nachwuchs auf seine Kosten kommt und für die Erwachsenen der Urlaub auch Entspannung ist. Seit April 2017 gibt es das „Mövenpick Family“ Konzept. Angefangen bei der Hardware für die Kleinen wie Flaschenwaermer,  Babsitz, Kinderbuggy , Toilettenaufsatz und Schemel für das Waschbecken über  die „Power Bites“, gesunde Kindermenüs, die in allen Restaurants angeboten werden, bis hin zu Aktivitäten für die ganze Familie. Natürlich gibt es auch eine professionelle Kinderbetreuung für die Kids zwischen 2 und 12 Jahren. Bei der Minidisco darf auch Papa mal tanzen. Ein Blick auf den Kinderpool beruhigt mich: es ist plantschen im Schatten möglich.

Besonderheiten

Das Hotel verfügt über 15 behindertengerechte Zimmer und auch der Außenbereich sowie die Restaurants sind für Rollstuhlfahrer und somit auch für Kinderwägen gut zu befahren.

Tipps

ElGouna bietet ein einzigartiges „Dining around“ Konzept an, welches den Gästen ermöglicht, in 14 weiteren Hotels am Büffetrestaurant das Abendessen einzunehmen. Da das Mövenpick Resort &Spa die höchste Sternekategorie hat, kann in allen 14 anderen Hotelrestaurants ohne Aufpreis zu Abend gegessen werden, nur die Getränke müssen bezahlt werden. Eine Reservierung ist bei der Gästebetreuung ist notwendig. Als Fortbewegungsmittel kann man sich ein TucTuc bestellen (60 Cent pro Person), den Shuttlebus zweimal in der Stunde nutzen oder mit dem Bootsshuttle kostenlos fahren, was auch schon fast einer Lagunenfahrt gleich kommt.

Sonntags gibt es in El Gouna das Street Festival, wo abwechselnd in Down Town oder in der Abu Tig Marina Bühnen aufgebaut werden um mit Musik zu Tanz einzuladen.

Oder ihr macht einfach mit uns einen individuellen Ausflug!

Fazit

Dieses Hotel zeichnet sich durch die Familienfreundlichkeit und den vielen Sportmöglichkeiten aus. Die Schweizer Marke Mövenpick steht  für qualitativ hochwertiges Essen und die Lage El Gouna rundet das Paket in Sachen Lifestyle und „raus aus der Anlage“ ab. Das waren auch die wichtigsten Punkte für unser Interview. Dieses Mal aus der Perspektive des Lagunenpools, beim nächsten Mal vielleicht vom Restaurant El Sayadin mit dem Blick aufs Meer. Schaut einfach mal rein!

Sonnige Grüß und bis bald

Andreas und Astrid

Port Ghalib und Marsa Alam – Die Taucherparadise

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Kennt ihr die verschiedenen Facetten der ägyptischen Landschaft? Beginnend im Norden, am Mittelmeer, ist das Nildelta. Alexandria und Port Said sind wohl die bekanntesten Städte. Das Klima ist dort schon sehr europäisch deshalb ist Alexandria auch eine Urlaubsdestination der Ägypter, besonders im Frühjahr.

Kairo, die größte Stadt Afrikas mit geschätzten 20 Mio Einwohnern bietet gerade jungen Menschen viele Möglichkeiten. Von Universitäten über moderne Einkaufspassagen bis hin zum traditionellen Markt und natürlich das bunte Treiben auf den Nilbooten lässt einen vergessen, dass man sich in einem Drittland befindet.

Weiter südlich geht es dann in die Wüstenregion. Erst erreicht man nach Hurghada, die Stadt mit dem größten Tourismusanteil. Fährt man jetzt weiter nach Süden, muss man sich kurz vor Safaga entscheiden: will man nach Luxor, fährt man durch die Berge, folgt man der Küste, kommt man nach etwa 180 KM in Marsa alam an, die Traumplätze der Taucher. Den einzigen größeren Ort, den man durchquert, ist El Qisir. Deshalb wird da regelmäßig ein Stopp eingelegt für Tee und Shisha.

Der Flughafen Marsa Alam ist eigentlich der Flughafen von Port Ghalib, eine kleine Stadt, die sich eines der reichsten Männer bauen hat lassen. Natürlich nutzen wir die Gelegenheit, den Flair der schönen und reichen einzuatmen. Erst bestaunen wir die Safariboote und freuen uns, das Rondo uns eines von Seawolf  besichtigen lässt. Von hier aus startet man an die bekanntesten Tauchspots     Brother Islands, Elphinestone und des Daedalus Reef.

Danach schlendern wir noch an der Marina entlang. Viele kleine Restaurants und Cafés erinnern an die Zeiten, in denen der Tourismus noch vorhanden waren. Heute sind leider nur ein paar einzelne Tische belegt. Das schöne Wetter macht Lust auf ein Eis und weil wir uns nicht zwischen den beiden Eisdielen entscheiden können, nimmt jeder zweimal Eis! Mein persönlicher Tipp: der Italiener war besser und günstiger!

Jetzt aber auf zu unserem eigentlichen Ziel: Marsa Shagra, eines von drei Tauchsafaricamps. Was wird hier geboten? Ein wundervolles Riff zum Tauchen und Schnorcheln, Ruhe, Ruhe, Ruhe! Das ist der Ort zum herunterkommen. Man muss sich vorstellen, ein Campingplatz für Taucher! Man übernachten entweder in einem Zelt oder Hut, beides ohne eigenem Bad. Wer es lieber etwas komfortabler möchte, der mietet sich ein Chalet.

Frühstück, Mittag- und Abendessen wird im Restaurant am höchsten Punkt der Areals eingenommen. Von dort aus hat man phantastische Aussicht auf das Meer, bis hin zu Elphinstone, abends mit Licht – von den Nachttauchern! Die einzige Animation die angeboten wird, ist am Meer Shisha zu rauchen. Auch fernsehen gibt es nur in 10 Chalets! Doch wer morgens um 6.00 Uhr mit dem ersten Tauchgang beginnt, ist abends froh, wenn er sich in sein Bett kuscheln kann und schläft.

Nächstes Jahr bestimmt wieder!

Sharm El Naga – immer ein Tagesauflug wert

Etwa 40 KM südlich von Hurghada liegt Sharm el Naga,  ein Naturschutzgebiet in dem man einen wunderbaren Tag verbringen kann.  Das Riff ist deshalb in sehr gutem Zustand und deshalb ist Sharm El Naga ein Tipp für Taucher und Schnorchler gleichermaßen und eine wirkliche Alternative zu einem Bootstag.  Die Anlage hat seit 2015 ein neues Managment, welches ein starkes Augenmerk auf Qualität und Service richtet.

Hier am Roten Meer ist es ein Muss, den Kopf auch einmal unter Wasser zu halten um die farbenfrohe Natur zu erleben.  Doch auch Schnorcheln will geübt sein, so dass ein erster Versuch immer besser vom Strand aus ist, als von einem Boot. Ohne Angst kann man mit Boden unter den Füßen den Kopf ins Wasser halten und den „Nichtatmen-Reflex“ überwinden.

Clownfisch

Die Schnorchel Ausrüstung ist beim Eintritt inklusive, so dass man hier erste Berührungen mit der Unterwasserwelt austesten kann. Die Fische begrüßen jeden auch im seichten Wasser und wenn man dann ein bisschen weitergleitet, kann man bereits das Hausriff erkunden. Für manchen ist es vielleicht auch interessant, die Taucher von oben zu beobachten, deren Einstieg auch hier ist.

Wer einfach einen Badetag genießen möchte, mit schattigen Liegeplätzen, der ist hier richtig, übrigens auf für Kinder geeignet. Ein durch Bojen gekennzeichneter Bereich mit flach abfallendem Wasser lädt auch für Nichtschwimmer zum Abkühlen ein.  Im Eintritt sind Badetuch, Liege und ein  Lunchbuffet incl. drei Softgetränken enthalten.

Das ganze Areal wurde  umgebaut. Kleine Shops um  das Restaurant, welches mittags zwischen 13.00 Uhr und 14.00 Uhr ein komplettes Büffet zur Auswahl anbietet, runden das Angebot ab. Egal ob Fleisch, Fisch oder gegrilltes Gemüse, es ist für jeden Geschmack etwas dabei.  Das Eis wird nicht nur von den Kindern geliebt.

Auch für die Kinder ist ein Badetag in Sharm el Naga wesentlich interessanter als ein Bootsausflug. Hier haben sie die Möglichkeit, den weitläufigen Strand zu nutzen, im seichten Wasser zu planschen oder den Pool zu nutzen. Der Spielplatz wurde jetzt überdacht, so dass auch in den Sommermonaten die Nutzung der Geräte möglich ist.

 

Der Preis für‘s Tauchen bei der durch Padi zertifizierten Basis beinhaltet auch den Eintritt, jedoch nicht das Mittagessen. Dies kann man für einen Aufpreis von ca. 10€ jedoch dazu buchen. Für mich ist das Tauchen vom Strand aus eine wirkliche Alternative zum Boot.  Der große Vorteil: ich gleite langsam in die Tiefe und schaffe dadurch viel besser meinen Druckausgleich, als wenn ich vom Boot aus springe.

Das Hausriff bietet Minimum 6 verschiedene Möglichkeiten: das rechte und linke Riff vom Strand aus, mit dem Zodiak rausfahren und zurücktauchen oder mit dem Zodiak raus und einen pick up.

Wer nicht alleine diesen wunderschönen Ausflug ( 45 Euro Eintritt ohne Transfer) machen möchte, kann natürlich über Fairholiday betreuen lassen!