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Unsere Lieblingsstrände

Wir leben seit fast sechs Jahren in Ägypten. Natürlich war eines unserer Hauptgründe, hier unseren Lebensabend zu verbringen,  die Sonne und das Meer. Deshalb stellen wir euch heute unsere Lieblingsstrände vor.

Sahl Hasheesh, old Town Beach 

Der schönste Strand von Hurghada. Was zeichnet ihn aus? Erstens, es ist der längste Strand, an dem man spazieren gehen kann, ohne von einer Security aufgehalten zu werden. Zweitens, man kann hier am besten schwimmen. Etwa 300 Meter breite Bahnen, seichter Einstieg mit Sand, und auch ein paar Korallen und alte Gleise, die Fische anlocken und  zum Schnorcheln ausreichend sind.

Old Town Beach liegt an der Strandpromenade, an der es auch einige Shops gibt und man wunderbar bis zur Marina spazieren gehen kann. Dort gibt es für Kiddis auch einen Spielplatz.

Eintritt: 300 LE incl. Sonnenliege und Handtuch. Getränke und Speisem mit zubringen ist verboten.

Preise für Getränke und Essen: Cappccino 45 LE, Wasser 20 LE

 

Mahmeya Beach

Dieser kleine Strand liegt an der alten Sheraton Road, vom Kreisel Richtung Sheraton Road, Meer rechte Schulter. Nicht erschrecken, wenn vor dem Eingang einige Busse stehen. Hier ist auch der Ablegeplatz für die Boote zur Insel Giftun, Mahmeya.

Hier gehts zum Video!

Der kleine Strandabschnitt hier zeichnet sich aus, durch einen absolut gepflegten Zustand. Egal, ob man das Restaurant mit der Terasse besucht (abends kann man hier auch nur Essen gehen) oder ob man auf das stille Örtchen muss. 

Alles äußerst sauber und gepflegt. Besonders erstaunt waren wir, als wir die Umkleiden gefunden haben, sogar mit Föhn.

 

 

Eintritt; So. – Donnerstag 400 Le, Fr. und Sa. 500 Le.

50% des Eintritts wirden auf Speisen und Getränke angerechnet.

 

Strände in El Gouna Ancient Sands

 

 

 

Alternativ zu Hurghada besuchen wir auch in El Gouna  die Strände. Wenn man in der Abu Tig Marina ganz nach vorne geht, befindet sich einmal der Strand von Moods.  Links daneben, Richtung neue Marina, dort ist der Strandabschnitt von Anciend Sands.

Da dies der Strandabschnitt für die Hotelgäste ist, wissen die meisten nicht, dass man dort gegen einen Eintritt von 100 LE das offene Meer genießen kann. Ein Willkommensgetränk wie Cappuccino oder Wasser ist im Eintritt enthalten, genauso wie das Handtuch.

Die kleinen Snacks, die laut Karte angeboten werden, sind nicht immer vorrätig. Deshalb empfehle ich, entweder ein Sandwich mitzunehmen oder später auf dem Weg zurück in eines der Restaurants etwas Essen zu gehen.

 

Clubhouse

Eines unerer ersten Besuche waren in El Gouna im Clubhouse, down town.  Es liegt nicht am offenen Meer, sondern an einer Lagune.  Der Pool ist im Winter nicht beheizt, dafür liegt man dort sehr windgeschützt, so dass wir auch im Winter hier gerne herkommen.  Außerdem ist es  ein  berliebtzer Treffpunkt vieler Residenzler.

Der Eintritt variiert zwischen 50 Le im Winter, bis zu 200 Le an Feiertagen. In den letzten 6 Jahren haben wir von Eintritt mit Flatrate bis freien Eintritt schon alles erlebt.

Hier wird zu moderaten Preisen gutes Essen, Cocktails oder Bier angeboten. Freitags abends gibt es hier oft Poolparties. 

Wir genießen die Spaghetti, das Frühstück oder die Sandwiches.

Es hat auch niemand etwas dagegen, wenn man seine eigene Verpflegung  mitbringt.

Umkleiden und WC ist vorhanden und sauber.

Zeytouna Beach

 

Wer im Sheraton schon einmal Urlaub gemacht hat, kennt die kleine Insel hinter dem Steg. Zeytouna (die Olive) ist eine kleine Insel zwischen dem Sheraton und Clubhouse. Obwohl auf diese Insel jeder darf, ist die Anfahrt etwas kompliziert.

Entweder man fährt in Down Town neben dem Clubhaus vom Strand des Hotels Sultan Bay mit dem Bootsüberbringer hin, oder man lässt sich mit dem Tuctuc fahren, wobei die Kosten dafür zum Eintritt noch dazu gerechnet werden müssen.

 

Die Insel selber hat mehrere kulinarische Oasen. Ganz neu ist die Saftbar und das italienische Eis. 

Wer die Wahl hat, hat die Qual.  Denn am Strand liegend kommt der Service von allen und man kann sich nach seinem Gousto etwas aussuchen.  Der Strand selber ist flach abfallend. Wer schnorcheln gehen möchte, muss das Riff erst mit dem Steg überqueren. Doch dann hat man wunderbare Möglichkeiten zu schnorcheln oder zu schwimmen.

Eintritt für Liege 150 LE.

Da auf der Insel das Restaurant, die Juicebar und die Eisdiele sind, wurde entschieden, dass man den Eintritt nur zu zahlen hat, wenn man eine Sonnenliege möchte.

So kann man jetzt auch einen Ausflug auf die Insel machen und einfach nur das schöne Ambiente genießen, dazu einen frisch gepressten Saft (etwa 60 bis 90 LE) trinken oder im Restaurant eine Kleinigkeit essen.

 

Natürlich sind das noch lange nicht alle öffentlichen Strände, doch die von uns bevorzugten!

Vielleicht sieht man sich ja einmal!

Sonnige Grüße

Asrid und Andreas

Fair Holiday

Eine besondere Quadtour zu den Beduinen

Allgemeines

Ein Quad ist ein 4 rädriges Motorrad, welches ab 16 Jahren, ohne Führerschein, gefahren werden kann. Die Fahrzeuge müssen nur mit dem Handgas und den beiden Handbremsen betätigt werden. Die Quads können alleine oder zu zweit gefahren werden. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, jedoch für Rückenkranke und Schwangere nicht geeignet.

Tipp: Wer noch nie gefahren ist, sollte sich zu Zweit eines teilen. Einer fährt die Hinfahrt, einer die Rückfahrt.

Sicherheit:

Zur eigenen Sicherheit sollte der angebotene Helm genutzt werden. Er schützt vor allem gegen Steine, die während der Fahrt aufgeschleudert werden können. Deshalb ist auch innerhalb der Reihe zu fahren.

Kinder unter 12 Jahren dürfen auch nicht als Beifahrer mitkommen.

Die Tour

Unsere Quadtour ist eine Private Tour ab 2 Personen. Ihr werdet am Hotel mit dem Minibus abgeholt und zur Safaristation gebracht. Dort erhaltet ihr eine kurze Einweisung, die Einteilung auf die Quads und schon geht es los!

Tipp:

Zieht zur Tour eine lange Hose an, da die Abgase ziemlich heiß werden am Bein. Nehmt ein großes Tuch mit für Gesicht und Kopf, ihr könnt es vor Ort für 5 Euro kaufen. Sonnenbrille, Wasser und Sonnenschutz mitnehmen! Wer Fahrradhandschuhe hat, sollte diese für eine geplante Tour mit ins Gepäck legen!

Die Fahrt geht gemütlich los, damit wir uns an das Fahren und den Boden gewöhnen können. Der Wüstenboden ist meist sehr hart und oft mit vielen kleinen Bodenwellen durchzogen, so dass man sich schnell durchgeschüttelt fühlt. Man muss sich an die Geschwindigkeit gewöhnen, da man sich mit 4 Rädern auch nicht in die Kurve legen kann. So manchmal passiert es schon, dass man das Gefühl hat, das Fahrzeug will nicht in der Spur fahren, die der Fahrer will. Nach einigen Kilometern hat man sich an das Gerüttel gewöhnt und es sollte sich herausgestellt haben, dass der Fahrer der Chef ist, nicht das Fahrzeug.

Schnell merkt man, dass es gut ist, vor Mund und Nase einen Schutz zu tragen. Ohne Brille kann man nicht fahren, da Wind und Vordermann den Sand aufwirbeln.

Nach etwa 45 Minuten Fahrt erreichen wir die Berge. Es ist atemberaubend, wie die Landschaft sich verändert. Natürlich geht es jetzt auch auf und ab.

Wir besuchen ein kleines Beduinendorf. Die Ausstattung von vielen kleinen Nischen, die jetzt leer sind, erinnern an früher, wo noch mehr Touristen Quad gefahren sind. Heute zentriert man die Fahrten auf wenige Beduinencamps.

Tipp:

Wer mit uns diesen Trip machen möchte, kann gerne für die Beduinen Lebensmittel oder Kleidung mitbringen. Auf den Quads ist ein Gepäckträger, der dafür genutzt werden kann. Unser Guide gibt sogar manchmal den Kindern Unterricht, da nur der älteste Sohn in die Schule gehen darf.

Die Beduinen haben diesen Platz ausgewählt,  weil sie ihre eigene Quelle im Gebirge haben, die den Tieren wie Menschen Wasser spendet. Diese Quelle wollen wir besichtigen.

Fast schon abenteuerlich ist der Weg dorthin, der wirklich mitten durch das Steingebirge führt. Feste Schuhe mit rutschfester Sohle sind deshalb notwendig!

Natürlich kann man bei den Beduinen auch Kamelreiten und kleine Souvenirs kaufen. Eine getrocknete Blume, die mit Wasser getränkt immer wieder blüht, habe ich mir mitgenommen.

Bei Tee und Shisha lernen wir noch Oma, die Stammesälteste kennen, die uns willkommen heißt.

Nach etwa einer Stunde Pause machen wir uns wieder auf den Heimweg. Dort machen wir noch kurz einen Fotostopp an einer Moschee, mitten in der Wüste.

Fazit

Diese besondere, private Tour kostet 45 € ab 2 Personen, ab einer kleinen Gruppe von 5 Personen 35 €. Buchen könnt ihr die bei uns!

 

 

 

 

Astrid und Andreas

Fairholiday.com

 

 

Kiter und Individualurlauber aufgepasst

Kiter aufgepasst – perfektes Angebot! Neues Projekt von Cello Lauck

Wer schon öfter in Hurghada war, der hat auch die Caribbean Bar besucht und kennt Cello. Wir haben ihn vor sieben Jahren als Manager der Bar kennengelernt, machen dort regelmäßig weiterhin unsere Weißwurst Stammtische und wissen, dass er „Hummeln im Hintern hat!“

Cello Lauck

Wen wundert es also, dass er aus seinen Hobbies ein neues Geschäft macht?

„Taucher und Kiter haben andere Anforderungen an Urlaube als Badegäste.“, erklärt er uns. Nach langer Suche hat er das passende Objekt gefunden, was er zum 01.04.2018 eröffnen wird.

 

Was waren seine Anforderungen?

„Wichtig war zum einem eine gute Lage. Das Hotel ist genau zwischen El Gouna und Hurghada, so dass Taucher eine optimale Auswahl an Tauchschulen haben. Das Meer ist hier so lange seicht, dass Kiter hier nicht aus dem tiefen Wasser wieder starten müssen. Wo findet man so etwas? Und das nächste: Große, gut eingerichtete, saubere Zimmer. Ich verbürge mich persönlich für die Sauberkeit!“

strandfilm 

Kommt mit uns und macht einen Rundgang durch das Seashore Home, welches die Zimmer in der Anlage des Palm beach Resort hat, in dem man natürlich auch die Poolanlage und Restaurants benutzen darf.

Lage/Ankunft

Wie schon erwähnt, befindet sich das Resort genau in der Mitte zwischen Hurghada und El Gouna. Persönliche Betreuung und Individualität ist ein Hauptmerkmal, wo Cello sich von anderen Hotels abheben möchte. Dazu gehört auch ein persönlicher Transfer vom Flughafen zur Unterkunft, ohne lange Aufenthalte in anderen Hotels.

Wir werden von Cello in die Lobby geführt. „Seine Zimmer“ befinden sich im rechten Trakt und nach dem wir einen Schlüssel haben, sind wir natürlich neugierig. Wir nehmen die Wendeltreppe, doch natürlich kann man auch den Lift benutzen. Uns gefällt jedoch die Aussicht auf die großzügige Lobby und außerdem schadet Treppensteigen nicht.

Zimmer

Wow, das Zimmer ist wirklich groß. Liebevoll wurden die Handtücher auf den beiden Kingsizebetten drappiert. „Natürlich gibt es auch Zimmer mit Doppelbetten.“, klärt mich Cello nach meinem Einwand auf. Eine Sitzmöglichkeit, eine Spiegelkomode neben dem ein großer Flachbildschirmfernseher ins Auge fällt und zwei Schränke. Als ich Cello darauf anspreche, grinst er und öffnet den größeren der beiden. „Hier ist eine Kitchenette untergebracht. Ein Kühlschrank, Microwellenherd und ein Wasserkocher ist Ausstattung, so dass man sich seinen Kaffee oder Tee natürlich selbstmachen kann, oder auch einmal Essen aufzuwärmen.

Hinweis:

In Ägypten ist es vollkommen üblich, wenn man im Restaurant nicht alles aufessen kann, dieses mit zu nehmen. Entweder, es wird armen Menschen geschenkt, oder zu Hause gegessen.

Auch das Bad ist großzügig und mit begehbarer Dusche.

Föhn kann man an der Rezeption ausleihen.

Es gibt Doppelzimmer aber auch Suiten, die noch ein weiteres Zimmer mit 2 Einzelbetten hat. Die Betten sind groß genug, dass nicht nur Familien mit Kindern diese buchen können, sondern auch Freunde sich dieses Zimmer teilen können.

Verpflegung

Bewusst hat Cello sich für ein Bed&Breakfast Konzept entschieden, Übernachtung mit Frühstück für etwa 20 Euro/Nacht für ein Doppelzimmer. „Die Gäste können sich ihr Frühstück abends selbst zusammenstellen und bekommen dies entweder im Restaurant oder im Zimmer reserviert. Natürlich können sich die Gäste das Frühstück auch als Lunchpaket vorbereiten lassen und mit zum kiten oder tauchen nehmen. Wir werden qualitativ hochwertige Zutaten dafür verwenden wie zum Beispiel Eier von der Hühnerfarm von El Gouna.“

Abendessen kann man entweder a la carte im Strandrestaurant einnehmen oder eines der vielen Restaurantangebote in El Gouna nutzen. Natürlich steht dafür ein kostenloser Shuttledienst zur Verfügung.

Tipp:

Selbstverständlich ist jeder Hotelgast automatisch VIP Gast in der Caribbeanbar und bekommt auf den Getränkeverzehr dort 20% Diskount. Auch dorthin kommt man bequem mit dem hauseigenen Shuttle!

Pool/Strand

Eine große Poollandschaft lädt zum schwimmen und sonnenbaden ein. Auch für Kinder gibt es eine kleine Rutsche. Gerade, wenn Paare oder Familien reisen, wo nur einer Aktivsportler ist, hat der andere hier genügend Möglichkeiten, die Sonne zu genießen.

Der Strand ist etwa 3 Gehminuten entfernt am Ende der Anlage. Hier ist der Himmel voll mit bunten Drachen der Kiter, denn gerade an dieser Seite des roten Meeres hat man die besten Winde. Wie eingangs schon erwähnt, sind hier etwa 100 Meter Meer, die bei Flut zwischen 40cm und 100cm tiefe hat. Wer schwimmen oder schnorcheln möchte, geht über den Steg, da das seichte Wasser von den Sportkitern genutzt wird.

Aktivitäten

Direkt am Strand befinden sich zwei Kiteschulen, Sultankite und Flysurfer, bei denen man vom Equipmemt bis hin zum Kitekurs alles rund um den Wassersport bekommt. Die Stunde kiten kostet etwa 30 Euro, Kitekurs auf Anfrage. Wer über Cello bucht, bekommt einen Nachlass.

Besonderheiten

Cello hat sich bewusst gegen Vollpension- oder All In Angebot entschieden, da er Individualurlauber ansprechen möchte, die gerne die Vielfallt der verschiedenen Restaurants kennenlernen möchte. El Gouna, gerade 12 KM entfernt, bietet für alle Geschmacksrichtungen etwas. Von A wie Athena, ein griechisches Restaurant, über C wie Charlies Creperie mit Fondue und Crepesspezialitäten bis hin zu Z, wie Zia Amelia mit original italienischer Salami.

Tipps

Flüge für einen Individualurlaub findet ihr immer bei Egyptair. Dort könnt ihr täglich von München, Frankfurt, Berlin oder Hamburg. Gegen geringen Aufpreis kann man dort 2 Koffer je 23 KG plus 8KG Handgepäck buchen. Sitzwahl und Essen/Trinken sind im Preis immer enthalten. Je eher man bucht, desto günstiger sind die Preise. Man macht immer Zwischenlandung in Kairo, doch sein Gepäck bekommt man erst in Hurghada. Das Visum wird auch in Kairo ausgestellt. Es gibt Personal am Flughafen, was einem behilflich ist.

Fazit

Weg vom Massentourismus – hin zum Individual Urlaub. Seid Ihr reif dafür? Dann kommt nach Ägypten zu Freunden in den Urlaub und erlebt unsere Gastfreundschaft mit mehr Facetten als nur eine Anlage.

Eure Urlaubschecker

Baby Oktupus Salat

Astrid und Andreas