Kategorie-Archiv: Ausflüge

Dahab – das lockere Ägypten-echt zu empfehlen

Auch wir müssen uns ab und zu mal ein paar Tage Auszeit nehmen. Also sind wir mit unserer Freundin dach Dahab geflogen. Von Hurghada aus ist es sonntags und donnerstags wirklich günstig, da es über Egypt Air Direktflüge gibt. Nach nur 15 Minuten Flugzeit, und da es ein Inlandsflug ist, muss man maximal 30 Minuten vorher einchecken, ist man mit Transferzeit innerhalb von 1,5 Stunden am Flughafen Sharm el Sheik.

Dort treffen wir auch Sonja und Edith, zwei Freundinnen, die sich auch Dahab ansehen werden. Mit ihrer Erlaubnis kann ich euch jetzt eine Zusammenfassung geben, die ein Mix aus Taucherfahrung, das war unser Schwerpunkt, und Erkundungstour, von den Anderen, ist.

Kann ich beruhigt im Süden der Sinaihalbinsel Urlaub machen?

Natürlich dürft ihr diese Frage niemals jemanden stellen, der hier lebt. Das wäre dasselbe, wenn ihr einen Metzger  fragt, ob die Aufzucht und Schlachtung der Tiere eine Qual sei.

Die einzige relevante Stelle ist das Auswärtige Amt, welches im Krisenfall dafür verantwortlich ist, Urlauber und auch uns Residente sicher zurück nach Deutschland zu bringen. Deshalb findet man auf der Internetseite für alle Länder Reise- und Sicherheitshinweise sowie Reisewarnungen. (Den Unterschied könnt ihr hier nachlesen).

Wir haben uns natürlich bei der Botschaft registriert, so dass wir bei Gefahr unverzüglich gewarnt werden würden. Deshalb könnt ihr schon mal sicher sein: solange wir noch hier sind, gibt es keine Gefahr für Land und Leute, denn wir sind nicht Lebensmüde!

Für die Nordsinai Halbinsel liegt tatsächlich eine Teilreisewarnung vor. Die Küste am Golf von Aqaba, in der Dahab liegt, ist 350 Kilometer südlich von Sheikh Zuweid,  welches in der Teilreisewarnung angesprochen wird.  Andererseits spricht das Auswärtige Amt auch einen weltweiten Sicherheitshinweis aus. Wir sehen es deshalb ziemlich gelassen und fliegen neugierig zum Sinai.

Am Flughafen angekommen, werden wie wie Touristen von unserem Freund Ezzad erwartet und mit einem Minibus durcht die Berge in unser Domizil der nächsten Tage gebracht. Der Shuttle kostet zwischen 100 € und 200 € und wird oft auch vom Hotel angeboten.

 

Die Lage und Freizeitmöglichkeiten

 

Dahab, das arabische Wort für Gold, liegt am Golf von Aqaba, etwa 70 Kilometer nördlich von Sharm el Sheikh. Gegenüber liegt Saudiarabien und ihr könnt abends die Lichter erkennen, da es keine 20 KM entfernt ist. Die Fahrt durch die Berge mit etwa 1000 Meter Höhenunterschied ist traumhaft, die Straßen gut und die Umgebung sehr sauber.

Wer, wie wir, der Meinung ist, Dahab ist traditionell, würde, genau wie wir, sehr erstaunt sein. Obwohl noch viele Beduinen dort wohnen und arbeiten, ist Dahab ursprünglich und doch moderner, als jeder natürlich gewachsener Ort, den wir bisher kennen gelernt haben. Wer in Wikipedia nachliest, versteht auch, warum.

Dahab wurde erst in den 80er Jahren von Individualtouristen erschlossen und war damals eine Enklave für „Hippies“. Nach dem der Flughafen in Sharm el Sheikh ausgebaut wurde, änderte sich Dahab grundlegend, doch den Flair von Freiheit und Individualismus ist erhalten geblieben.

Hier stört sich keiner daran, wenn die Urlauber an der Uferpromenade in Badebekleidung ihr Restaurant oder aufsuchen. Heute ist es nicht nur ein Mekka für Taucher, die bei etwa 50 Tauchschulen die Qual der Wahl haben. Nein, Dahab ist bekannt für Yoga und Meditation, Kiten und ist ein hervorragender Ausgangspunkt für Fahrten in das Landesinnere. Wir hatten übrigens vor, in Dahab die anerkannte Sprachschule LISA zu besuchen.

Leider wird vom auswärtigen Amt vor Fahrten an den Mosesberg und in das weltbekannte Katharinenkloster abgeraten. Trotzdem werden wir bei unserem nächsten Aufenthalt privat diese geschichtliche Sehenswürdigkeit besuchen. Dieses Mal beschränken wir uns auf die nicht weniger bekannten Tauchspots. Unsere Freunde erkunden dazu noch die Wüste.

Unterkunft

Wer möchte, kann auch in Dahab Hotels mit all inklusiv buchen. Wir hatten uns für das Swiss Inn entschieden. Das kleine Hotel hat eine sagenhafte Strandlage, ein kleines a la carte Restaurant und Pool.

Natürlich erwartete uns der Reiseleiter zur herzlichen Begrüßung. Vom Hotel bekamen wir ein Getränk und wurden zum Zimmer begleitet.

Die Zimmer sind geräumig, ein großes Doppelbett, genügend Stauraum im Schrank mit Safe. Das Bad mit Dusche in Wanne ist verhältnismäßig groß. Mit Erstaunen sehe ich, dass wir hier 24 Stunden Roomservice beanspruchen könnten, doch Andreas meint, der Wasserkocher für den ersten Kaffee im Bett oder auf dem Balkon wäre ausreichend.

 

Im Hauptrestaurant bekommt man gutes, abwechslungsreiches Essen und wir bevorzugten die Plätze auf der Terrasse. Mein Morgencappuccino ist leider nicht inklusive. Doch mit einer klaren Ansage beim Kellner, dass ich gerne die 2 Euro dafür bezahle, war dieses Thema gegessen. Ab dem nächsten Morgen klappte das einwandfrei.  Natürlich bekam „unser“ Kellner zum Ende ein gutes Trinkgeld, da er für meine extra Bestellung jeden Morgen die Kaffeemaschine in der Strandbar anmachen musste. Abends beendeten wir dort jeden Tag bei einem Gin Tonic und der Shisha für Andreas, was ein Vorteil zum benachbarten JAZ Hotel ist, wie wir von Gästen erfahren haben.

Auch das Le Meridien, in dem unsere Tauchbasis Seadancers ihren Hauptsitz hat, hat seine Besonderheit durch eine hervorragende Aussicht, da es etwas oberhalb vom Meer liegt.

Aber eigentlich ist ein Hotel mit all inclusive zu buchen wie Perle vor die Säue schmeißen, das haben wir bei unserem Besuch in Dahab feststellen müssen. Deshalb gibt es auch genügend Angebote ohne Verpflegung oder mit Halbpension, was unsere Freunde bevorzugt haben.

Restaurants und Verpflegung in Dahab

Bereits das Frühstück kann man bei Ralph, der Backwaren nach deutschem Geschmack anbietet, ausgiebig genießen. An der Promenade reiht sich ein Restaurant neben dem anderen, wie Perlen einer Perlenkette. Wer die Möglichkeit sucht, ein Sonnenbad am Meer zu nehmen, der legt sich einfach an den dazugehörigen Strandabschnitt eines Restaurants in die Liege. Auf der anderen Seite sind Shops und

Tauchbasen. Deshalb sieht man am Tag auf der Strandpromenade so viele Menschen in Badekleidung.

Abends verwandelt sich die Straße in eine Freßmeile mit vielen Lichtern. Wer hier spazieren geht, wird weniger von den Shopbesitzern angesprochen, als eher von den Restaurantmitarbeitern. Marlies, unsere Freundin hat deshalb in jedem Restaurant eine Reservierung für den nächsten Tag versprochen. Leider war unser Aufenthalt nicht lange genug, um alle auszutesten.

Wir können das Alibaba empfehlen, unsere Freundinnen waren beim Thai und im Shark essen. Uns Allen ist aufgefallen, dass das Essen wirklich vorzüglich schmeckt. Das Steak von Andreas war das Beste, was er bisher in Ägypten gegessen hat, auch besser als jedes renomierte Restaurant in Hurghada. Wir haben einen Tag eine Fischplatte und am nächsten Tag das Lamm gekostet. Auch hier können wir nur schwärmen. Sonja und Edith haben noch Pizza und Fleischgerichte versucht und waren froh, dass es nur ein Kurzurlaub war, weil sie sonst Angst hätten, zu stark zuzunehmen.

Wir haben im Shark und Alibaba orientalische Vorspeisen mit frischem Fladenbrot dazubekommen und hinterher wurden die Hände mit einer mobilen, goldenen Waschschüssel mit Zitronensaft gewaschen und warmen Wasser abgespült. Die Hauptgänge kosten zwischen 7,50 Euro und 10 Euro, für die Vorspeisen wurde nichts berechnet.

Tipp: Trotzdem wir all in hatten, haben wir uns dieses Erlebnis mehrmals gegönnt.

Was ist der Unterschied beim Tauchen in Dahab zum Roten Meer?

 

Natürlich hatten wir deshalb in unserer Recherche versucht, ein Hotel mit eigener Tauchbasis zu finden. Doch als wir vor Ort waren merkten wir, dass dies überhaupt nicht wichtig ist!

Der große Unterschied zu Hurghada ist, dass die Riffe ganz nah am Strand sind und deshalb nicht mit dem Boot angefahren werden.

Es ist somit auch nicht ein so bequemes Tauchen wie vom Boot aus. Man zieht sich entweder in einer Tauchschule an der Promenade um oder auf einem ausgebreiteten Teppich am Strand. Viele Tauchspots sind auch gleichzeitig Treffpunkte von Safaris. An denen gibt es dann kleine Restaurants, in denen die Tauchpause verbracht wird.

Ein weiterer großer Unterschied zum Tauchen vom Boot ist die Verpflegung. Da man vom Strand aus Taucht, kann man einen oder zwei Tauchgänge buchen. Wer dazwischen etwas Essen will, muss sich das Essen bestellen und natürlich bezahlen.

Die Sandwiches sind nicht aus Brot, sondern gefüllte Brottaschen und immer mit Pommes. Kosten etwa 5 Euro, Softgetränke etwa 1 Euro.

Unsere Tauchschule Seadancers

Nach diesem Wissen haben wir uns für die Tauchschule Sea Dancers entschieden, die unserem Verband angehört und auch deutsche Tauchlehrer beschäftigt.

Im Le Meridien ist die Hauptbasis, in der wir unsere Formulare ausfüllten und dann mit Marlis, unserer Tauchlehrerin die Spots auswählten. Natürlich gehört das Tauchen im legendären Blue Hole genauso dazu wie auch der Canayon.

Gestartet sind wir am ersten Tag am Lighthouse direkt an der Promenade, wo auch eine Basis der Tauchschule ist. In der oberen Etage befinden sich Sonnenliegen und der Schulungsraum für die Tauchschüler. Andreas wollte bei diesem Ausblick das Tauchen direkt ausfallen lassen.

Tipp: Das Lighthouse ist auch der Tauchplatz, an dem die Tauchschüler üben oder Spezialausbildungen wie perfektes Tarieren machen.

Als wir nach dem Tauchgang zurückkommen um unsere Oberflächenpause hier zu verbringen, schaue ich mich fragend um. Natürlich sind wir von den Tauchausflügen in Hurghada sehr verwöhnt. Diese sind zu 90% vom Boot aus, dauern den ganzen Tag und dazu gehört auch die Verpflegung an Bord.

Als ich danach frage lacht Marlis und deutet auf die vielen kleinen Restaurants in der Umgebung. Schlecht vorbereitet, denke ich mir, da wir weder Geld mitgenommen haben noch etwas zu Trinken oder zu Essen. Als ich das kleinlaut bemerke lacht Marlies und meint: „Wasser gibt es hier, einen Kaffee kann ich machen und ein paar Knabbereien bekommen wir auch aus dem Supermarkt.“

Die Tauchplätze sind alle in sehr gutem Zustand und auch hier ist das Wasser glasklar, so dass auch die Schnorchler gute Sicht haben.

Das Blue hole ist legendär, da sich dort viele Taucher überschätzt haben und den Tod gefunden haben. Deshalb tauchen wir nicht in 56 Metern tiefe ins offene Meer, sondern gehen bei „the Bells“ ins Wasser und tauchen am Riff entlang ins Blue hole, bei etwa 26 Metern Tiefe. Der Einstieg ist in ein kleines Loch im Riff und der Weg dorthin ist etwa 200 Meter, was mit der Ausrüstung nicht einfach ist.

Tipp: Wer die Ausrüstung nicht so weit tragen kann, sagt bitte Bescheid, damit er die Ausrüstung getragen bekommt und erst vor Ort anzieht. Dies gilt übrigens für alle Tauchspots. Man muss dafür geübt sein, die Ausrüstung im Wasser anzuziehen.

Natürlich gibt es auch Tauchplätze, die mit dem Boot angefahren werden. Die Tauchschulen arbeiten zusammen, um mindestens 10 Taucher zu finden, die einen Bootstag buchen. Es gibt sogar Tauchspots, die nur mit einer Kamalsafari erreicht werden kann. Unser Urlaub ist definitiv zu kurz, um alles zu erleben. Wir müssen noch einmal kommen.

Was kann man außer schnorcheln noch machen?

Auch unseren Freunden wird es nicht langweilig. Die Seadancers bieten auch Schnorcheltouren oder Safaris an, so dass die Auswahl unserer Tauchbasis auch optimal für Paare oder Familien sind, in denen nicht alle Tauchen, denn viele unsere Tauchspots waren auch für Nichttaucher interessant.

An den Canyons genißt man die Aussicht auf den Golf von Aqaba und die Natur . Lunch wird bei den Beduinen eingenommen.

Am Blue hole kann man nicht nor Apnoe-Taucher bei der Vorbereitung beobachten, sondern entdecket eingeschlossenen Fossilien in den Steinen oder man schwimmt an das Außenriff und entdeckt als Schnorchler die Schönheit der Unterwasserwelt.

Oder wie wäre es mit einem Ausflug mit Quad, Pferd oder auf dem Kamel? Der Besuch einer Oase auf dem Kamel lässt einem ein bisschen wie ein Beduine fühlen.

Ein besonderes Highlight muss man zusammen machen:

Der Besuch auf dem Mosesberg und im Katharinenkloster. Beides ist für den Tourismus geöffnet und kann besucht werden, doch das auswärtige Amt warnt ausdrücklich von einer Fahrt dorthin. Mir persönlich ist dies nicht verständlich, da  es geographisch im Süden liegt, mitten in einem Naturschutgzgebiet. Das Katharinenkloster zählt  zum Weltkulturerbe und es ist noch bewohnt. Ich habe diesbezüglich auch eine Anfrage an das auswärtige Amt gesendet und warte noch auf die Antwort.

Welche Kosten kommen auf mich zu

Der Flug von Hurghada nach Sharm el Sheikh kostet etwa 100 Euro (nur donnerstags und sonntags, da es da Direktflüge gibt)

Flug von Deutschland nach Sharm el Sheikh kostet etwa 400 Euro (Hin und zurück).

Der Transfer nach Dahab etwa 100 Euro.

Übernachtung gibt es ab 25 Euro pro Person, es ist zu beachten, dass auf die angegebenen Preise über online Buchungsportale zur Zeit noch 26% Steuern dazugerechnet werden müssen. Deshalb ist ein Pauschalurlaub oft günstiger.

Das Essen in Dahab kommt bei Snacks auf etwa 5 Euro, Hauptgerichte etwa 10 Euro und alkoholfreie Getränke liegen bei etwa 1 Euor.

Ein Tauchgang kostet etwa 30 Euro. Equipment auszuleihen etwa 25€ pro Tag. Viele Tauchschulen bieten Paketpreise an. Am einfachsten ist es, mit der Tauchschule vorher online in Kontakt zu treten und zu buchen.

Die Getränke und Snacks am Mittag müsst ihr mit etwa 5€ pro Person einkalkulieren.

Die Schnorchelausflüge kommen auf etwa 50 Euro für den Tag.

Die Ausflüge mit Kamel, Quad oder Jeep sind so unterschiedlich, dass man diese nicht pauschalisieren kann.

Fazit

 

Hier in Dahab fühlten wir uns wie Gäste im Orient mit einer Offenheit gegenüber westlicheer Kultur, wie wir es nur aus El Gouna kennen. Es war sauber, man konnte über die Promenade schlendern ohne von Shopbesitzern bedrängt zu werden. Es war vollkommen anders, als wir es erwartet hatten und wir sind begeistert.

Dahab ist nicht nur das Mekka der Taucher und Schnorchler, sondern bietet einzigartige Natur und Kultur. An manchen Strandabschnitten kann man auch Kiten uns surfen, doch durch die tollen Riffe ist dies eher die Ausnahme.

Dahab ist der perfekte Urlaub für abenteuerlustige Erwachsene. Durch die gute Auswahl an Restaurants und die Möglichkeit, unbesorgt zu flanieren, empfehlen wir auch einfach ein Hotel mit Frühstück zu buchen, um die Vielfalt voll auskosten zu können.  

Wer mit Kindern vereisen möchte, dem empfehlen wir eher Sharm El Sheikh oder eine entsprechende Hotelanlag in Dahab.

Aber auch einfach ein Kurztripp, wie wir ihn gemacht haben, ist bei beinem längeren Auftenthalt in Hurghada möglich.

 

Eure Urlaubschecker

 

 

 

 

Astrid und Andreas

Fairholiday.com

Meditation in den Klöstern-pulsierendes Kairo

Allgemeinses zu meinem Blog:

Alle grün hinterlegten Hinweise sind Links!

Allgemeines zu Ausflügen

Immer noch fragen Gäste, ob man es wagen kann, einen Ausflug nach Luxor oder Kairo zu unternehmen. Wir leben seit fünf Jahren hier und fahren regelmäßig mit dem eigenen Auto nach Kairo oder Luxor. Wir hatten dabei noch keine Situation, bei der wir Angst hatten. Das unangenehmste bei Ausflügen sind die fliegenden Händler, die seit der Revolution einfach viel weniger verkaufen.

Zum objektiven (soweit möglich) Sicherheitsaspekt verweise ich natürlich auf die Hinweise vom Auswärtigen Amt und bitte gleichzeitig, sich auf der Landkarte anzuschauen, wo der Nord Sinai und die ägyptisch-israelische Grenze verläuft.

Einzigartige Kombination nur bei Fairholiday zu buchen:

Erlebt mit uns einen ganz besonderen Ausflug:

  1. Tag Besuch bei den Klöstern St. Paul und St. Antony Übernachtung mit Abendessen und Frühstück im Gästehaus
  2. Tag die Highlights in Kairo mit Abschluss im Cafe El Fishawy

Viele verbinden mit Ägypten nur den Koran und Muslime. Doch ursprünglich war der christliche Glaube hier dominierend. Heute leben noch etwa 10%  koptische Orthodoxen hier, deren Glaube unserem katholischen und evangelischen Christentum sehr nahe ist. Besonders verehrt wird Jesus und Mutter Maria, was man manchmal als Aufschriften der Autos sieht oder besonders bei koptischen Frisören.

Die Klöster,  zu Ehren von St. Paul und St. Anthony, in denen sich auch  deren Gräber befinden, ist ein wunderbarer Ausflug (kann man so wörtlich nehmen). Die Geschichten der Eremiten wird euch von den dort lebenden Mönchen in englischer Sprache sehr plastisch und lebendig erzählt, wir übersetzen gerne.

In Kairo haben wir einen deutschsprachigen Guide, der euch die Hintergründe zur Mohamed Ali Moshee, dem ägyptischen Museum und natürlich der Pyramiden und der Sphinx erklärt.

Transfer, Übernachtung, alle Eintritte und Verpflegung sind bei diesem Trip für 180€ pro Person enthalten.

 

Die Geschichte von St. Paul und St. Antony

Morgens um 7.00 Uhr holen wir euch vor eurem Hotel ab und dann geht es Richtung Kairo. Nach einer etwa zweieinhalbstündigen Fahrt entlang am türkisblauen Meer, in der Nähe von Ras Gharib (gesprochen Ras Rarib), kommt das Kloster St. Paul, etwa 70 KM Fahrt um den dort liegenden Berg ist das Kloster des Hl. Antonius.

Die Klöster wurden zu Ehren des Heiligen Pauls und Antonius gebaut, deren Verbindung darin besteht, dass sie etwa zur gleichen Zeit Ihr Leben Gott zu geschrieben hatten und den Großteil ihres Lebens gläubig und in Einsamkeit lebten.  Paul als  erster Eremit in einer Höhle, Antonius, erst in einer Klostergemeinde am selben Berg und später als Einsiedler, lediglich gegenüber und etwa acht Stunden Fußweg. Beide Klöster liegen an eigenen Wasserquellen, die aus dem Berg entspringen. Antonius war etwa 25 jünger als der im Jahr 228 n. Chr. geborene Paul. Als das Leben von Paul nach etwa 90 Jahren Eremit zu Ende neigte, wollte Gott, dass die Menschheit von seinem Dasein  erfahren sollte. Deshalb informierte er über einen Engel Antonius, der sich sofort auf den Weg machte und schließlich Paul traf. Sie unterhielten sich über ihre Leben und Pauls letzter Wunsch war, das Antonius ihm das Gewand des damaligen Papstes Athanasius von Alexandria bringen sollte.

Sofort machte sich Antonius auf den Weg, doch als er das Gewand zu Paul bringen wollte, fand er ihn bereits beim Gebet verstorben. Paul war 115 Jahre alt geworden, und Antonius war mit 90 Jahren zu alt, um ein Grab auszuheben. Deshalb sandte Gott zwei Löwen, die das Grab gruben, in dem dann Paul beerdigt wurde.

Auf Grund dieser Geschichte und weiteren Wundern, die ihnen zugesprochen wurden, hat man die beiden heiliggesprochen. Einige dieser Wunder werden euch von den Mönchen dort erklärt. Immer wieder begegnete uns der Satz: „It’s a mirracle!“

Die ganze Geschichte der Heiligen Paul und Antonius ist faszinierend und wird auch sehr schön von den dort lebenden Mönch erzählt, während man durch das Kloster geführt wird.

Die Klöster

Das Kloster St. Antonius ist das ältere, es stand schon zu Lebzeiten des Eremiten Pauls. Auf Wunsch von Antonius wurde etwa 400 n. Chr. von den Mönchen die erste Kirche auf dem Grab von Paul errichtet. Zum Schutze gegen die Beduinen, die das Kloster immer wieder attackierten, wurden um die Kirche eine Steinmauer und ein Turm errichtet.

Beide Anlagen ähneln sich: Eine Steinmauer mit Turm schützen die darin gelegenen Kirchen, Wasserquellen, die Mühle und den original Speisesaal.  Die fast 2000 Jahre alten Räume sind noch sehr gut erhalten und man taucht darin ein, wie in einer Rückblende eines Filmes. Bei St. Paul ist ein wunderschöner Garten, dafür hat man bei St. Antonius eine tolle Aussicht. Neben dem Anwesen von St. Antonius kann man auch die Höhle, in der er sein Einsiedlerdasein verbrachte besichtigen. Der Weg dorthin führt über Treppen.

Natürlich wird man auch in die Kirche zu den Gräbern der Heiligen geführt. Dort trifft man auf Gläubige, die sich mit Wünschen an die Heiligen wenden. Auch Ihr habt die Möglichkeit, Hilfe von den St. Paul oder St. Antonius anzufragen; wer weiß, vielleicht habt auch ihr das Erlebnis eines kleinen, eigenen Wunders.

Übernachtung im Gästehaus

Am Abend checken wir in dem Gästehaus, das von den beiden Klöstern geführt wird, ein. Dort können wir die Gastfreundschaft erfahren und auch die Kulinarik aus eigenem Anbau. Da es sich um koptischen Glauben handelt, muss man sich nicht wundern, wenn man selbst gemachte Mortadella angeboten bekommt, da hier auch Schweinefleisch verarbeitet wird.

Das Haus ist einfach und überall finden sich die Abbilder und Geschichten der Heiligen wieder. Doch der Ausblick auf das Meer ist ein Traum.

Kairo

Am nächsten Morgen starten wir nach unserem Frühstück gegen 7.00 Uhr über die neue Autobahn nach Kairo. Der Verkehr in Kairo erinnert mich an Neapel, Paris oder andere Großstädte. Hier gibt es tatsächlich eine Rushhour und Stau, was eine 100prozentige Termineinhaltung nicht möglich macht. Wenn die Ägypter nicht aus vier Spuren neun machen würden, wäre die Wartezeit noch viel länger. Unser erster Anlaufpunkt ist

Die Mohamed Ali Moschee und Citadelle

Normalerweise darf man in Moscheen nur gecovert gehen. Hier dürfen wir die Moschee mit angemessener Kleidung ohne Galabea besichtigen. Die Schuhe müssen vorher ausgezogen werden.

Tipp: Bei kulturellen Tagesreisen immer lange Hosen und Schultern bedeckt bekleidet sein, Schuhe, die bequem an- und ausgezogen werden können.

 

Sphinx und Pyramiden

Dieses kulturelle Highlight gehören zu Kairo wie das Hofbräuhaus zu München! Das Gelände durchqueren wir zu Fuß und bekommen von unserem deutschsprachigen Guide alle Informationen und individuelle Fragen beantwortet.

Hinweis:

Der Vorteil, mit einem Guide die Pyramiden zu besuchen ist neben den fundierten Kenntnissen auch, dass man von den selbsternannten Reiseführern und Grabwächtern innerhalb des Geländes nicht bedrängt wird. Leider werden viele Tricks angewendet, um den Touristen ein bisschen Geld abzuverlangen: Von geheimen Gräbern die erklärt werden (was auch sehr interessant ist!) bis hin zu den tollen Photos, die gemacht werden, (die auch Spaß machen), alles gegen ein freiwilliges Trinkgeld, worüber es dann meist Diskussion gibt.

Tipp: Die Sound & Light Show der Pyramiden ist ein Traum jedoch am Abend. Dafür muss man eine zweitägige Tour in Kairo einplanen!!

Ägyptisches Museum

Wer in Luxor im Tal der Könige war, weiß, dass das Grab von Tutanchamun leer ist und die Überreste im ägyptischen Museum von Kairo zu besichtigen ist. Das Museum ist so umfangreich, dass man darin alleine einen Tag verbringen könnte. Auch hier ist natürlich der

Tipp:

Wer sich wirklich alles genau anschauen möchte, der sollte einen Zweitagesausflug einplanen!

Zum Abschluss gehen wir  (wenn Zeit ausreicht und er nicht gesperrt ist) in den

Khan el Khalili Basar

Eines der größten Basare der Welt ist der Khan el Khalili Basar. Wir gehen gemütlich eine Shisha rauchen und einen Tee trinken, während sich die Gäste gerne in das Getümmel stürzen dürfen und sich auf orientalisches Handeln freuen dürfen. Überlegen Sie sich zu Hause, was Sie mitnehmen möchten und  erkundigen Sie sich vorher bei unserem Reiseleiter nach dem Preis, dann kann es losgehen!

Die Shisha (Selbstzahler) und ein orientalischer Kaffee im El Fishauwy Cafe runden unseren Ausflug ab.

Hinweis:

Hier kommen viele fliegende Händler vorbei und auch die Schuhputzer. Habt keine Hemmungen, ihm eure Schuhe mitzugeben und gegen einen kleinen Obulus von 30 bis 50 LE sauber geputzt wieder zu bekommen, auch Turnschuhe!

Tipp:

Nehmt für diesen Ausflug ägyptische Pfund mit!

Verpflegung:

Natürlich gehen wir auch gegen Mittag in ein typisch ägyptisches Restaurant, wo wir gemeinsam Tahina, Papaganoug und Salate zu einem Hauptgang aus Fleisch, Fisch oder Huhn essen.

Diesen Ausflug  können sie individuell mit Übernachtung bei Fairholiday buchen, aber natürlich auch in Ihrem Hotel bei Ihrem Reiseleiter!!

Wir freuen uns auf Euch!

Eure Urlaubschecker

 

 

 

 

Astrid und Andreas

 

Eine besondere Quadtour zu den Beduinen

Allgemeines

Ein Quad ist ein 4 rädriges Motorrad, welches ab 16 Jahren, ohne Führerschein, gefahren werden kann. Die Fahrzeuge müssen nur mit dem Handgas und den beiden Handbremsen betätigt werden. Die Quads können alleine oder zu zweit gefahren werden. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, jedoch für Rückenkranke und Schwangere nicht geeignet.

Tipp: Wer noch nie gefahren ist, sollte sich zu Zweit eines teilen. Einer fährt die Hinfahrt, einer die Rückfahrt.

Sicherheit:

Zur eigenen Sicherheit sollte der angebotene Helm genutzt werden. Er schützt vor allem gegen Steine, die während der Fahrt aufgeschleudert werden können. Deshalb ist auch innerhalb der Reihe zu fahren.

Kinder unter 12 Jahren dürfen auch nicht als Beifahrer mitkommen.

Die Tour

Unsere Quadtour ist eine Private Tour ab 2 Personen. Ihr werdet am Hotel mit dem Minibus abgeholt und zur Safaristation gebracht. Dort erhaltet ihr eine kurze Einweisung, die Einteilung auf die Quads und schon geht es los!

Tipp:

Zieht zur Tour eine lange Hose an, da die Abgase ziemlich heiß werden am Bein. Nehmt ein großes Tuch mit für Gesicht und Kopf, ihr könnt es vor Ort für 5 Euro kaufen. Sonnenbrille, Wasser und Sonnenschutz mitnehmen! Wer Fahrradhandschuhe hat, sollte diese für eine geplante Tour mit ins Gepäck legen!

Die Fahrt geht gemütlich los, damit wir uns an das Fahren und den Boden gewöhnen können. Der Wüstenboden ist meist sehr hart und oft mit vielen kleinen Bodenwellen durchzogen, so dass man sich schnell durchgeschüttelt fühlt. Man muss sich an die Geschwindigkeit gewöhnen, da man sich mit 4 Rädern auch nicht in die Kurve legen kann. So manchmal passiert es schon, dass man das Gefühl hat, das Fahrzeug will nicht in der Spur fahren, die der Fahrer will. Nach einigen Kilometern hat man sich an das Gerüttel gewöhnt und es sollte sich herausgestellt haben, dass der Fahrer der Chef ist, nicht das Fahrzeug.

Schnell merkt man, dass es gut ist, vor Mund und Nase einen Schutz zu tragen. Ohne Brille kann man nicht fahren, da Wind und Vordermann den Sand aufwirbeln.

Nach etwa 45 Minuten Fahrt erreichen wir die Berge. Es ist atemberaubend, wie die Landschaft sich verändert. Natürlich geht es jetzt auch auf und ab.

Wir besuchen ein kleines Beduinendorf. Die Ausstattung von vielen kleinen Nischen, die jetzt leer sind, erinnern an früher, wo noch mehr Touristen Quad gefahren sind. Heute zentriert man die Fahrten auf wenige Beduinencamps.

Tipp:

Wer mit uns diesen Trip machen möchte, kann gerne für die Beduinen Lebensmittel oder Kleidung mitbringen. Auf den Quads ist ein Gepäckträger, der dafür genutzt werden kann. Unser Guide gibt sogar manchmal den Kindern Unterricht, da nur der älteste Sohn in die Schule gehen darf.

Die Beduinen haben diesen Platz ausgewählt,  weil sie ihre eigene Quelle im Gebirge haben, die den Tieren wie Menschen Wasser spendet. Diese Quelle wollen wir besichtigen.

Fast schon abenteuerlich ist der Weg dorthin, der wirklich mitten durch das Steingebirge führt. Feste Schuhe mit rutschfester Sohle sind deshalb notwendig!

Natürlich kann man bei den Beduinen auch Kamelreiten und kleine Souvenirs kaufen. Eine getrocknete Blume, die mit Wasser getränkt immer wieder blüht, habe ich mir mitgenommen.

Bei Tee und Shisha lernen wir noch Oma, die Stammesälteste kennen, die uns willkommen heißt.

Nach etwa einer Stunde Pause machen wir uns wieder auf den Heimweg. Dort machen wir noch kurz einen Fotostopp an einer Moschee, mitten in der Wüste.

Fazit

Diese besondere, private Tour kostet 55 € ab 2 Personen, ab einer kleinen Gruppe von 5 Personen 45 €. Buchen könnt ihr die bei uns!

 

 

 

 

Astrid und Andreas

Fairholiday.com

 

 

Kloster in Ägypten – wo?

Viele verbinden mit Ägypten nur den Koran und Muslime. Doch ursprünglich war der christliche Glaube hier dominierend. Heute leben noch etwa 10%  koptische Orthodoxen hier.

Zwischen Kairo und Hurghada, in der Nähe von Ras Gharib (gesprochen Ras Rarib) befinden sich die Kloster St. Paul und St. Antonius.

Ich dachte, es wäre ein Kloster für „meinen Hl. Antonius“, der Schutzengel der Suchenden. Deshalb machten wir mit Michaela Rose einen Ausflug zuerst in dieses Kloster. Schon die Anfahrt dorthin ist faszinierend. Wie ein Countdown wird die Entfernung zur Eintrittspforte herabgezählt. Herzlich wird man empfangen und mit religösier Überzeugung wird uns die Geschichte des Heiligen erzählt.

Natürlich erfährt man auch vieles über das Leben der Mönche von heute und früher und auch den Zusammenhang der beiden Klöstern, St. Paul und St. Antonius.

Paul  war ein Einsiedler, die alleine in der Wüste lebte und  115 Jahre alt wurde. Antonius lebte in dem nahegelegenen Kloster. Weil Gott wollte, das das Leben von Paul verbreitet wird, sandt er einen Engel zu Antonius. Dieser machte sich auf den Weg zu ihm. Paul hatte als letzten Wunsch vor seinem Ableben, ein Gewand von dem damaligen Papst Athanasius aus Alexandria haben. Der 25 Jahre jüngere Antonius machte sich auf den Weg, doch als er zurückkam, fand er dem beim Gebet verstorbenen Paul.  Antonius war zu alt, um ein Grab auszuheben. Da kamen zwei Löwen zu Hilfe.  

Ich möchte von der Geschichte nicht zu viel erzählen, denn den Zauber und die Herzlichkeit sollte jeder einmal selbst erleben.

Beide Klöster sind wunderbar an einem Tagesausflug zu besichtigen. Man kann selbst hinfahren oder gerne bei uns diesen Tagesauflug buchen.

Ausflug Kairo

„Kann ich unbesorgt einen Ausflug machen – und dann noch nach Kairo?“ Leider ist das heutzutage die Frage Nummer eins, nicht wie früher: „Was kostet es?“ oder „Wie lange bin ich unterwegs?

Deshalb eine Wort dazu vorab:

Zum objektiven (soweit möglich) Sicherheitsaspekt verweise ich natürlich auf die Hinweise vom Auswärtigen Amt und bitte gleichzeitig, sich auf der Landkarte anzuschauen, wo der Nord Sinai und die ägyptisch-israelische Grenze verläuft. Nur für dieses Gebiet  ist eine Teilreisewarnung ausgesprochen worden.  Doch grundsätzlich: Wer kein gutes Bauchgefühl hat, der sollte einfach den Aufenthalt in der Hotelanlage genießen und langsam ein Gefühl für dieses Land bekommen!!

Für diejenigen, die gerne das Land kennenlernen wollen, stelle ich hier den Tagesausflug Kairo vor:

Wir fahren zusammen mit einem Minibus frühmorgens los Richtung Norden. Die Fahrt dorthin beginnt entlang am Roten Meer, was ich immer wieder zum Sonnenaufgang besonders genieße. Die Straße ist verhältnismäßig gut ausgebaut und nach etwa 2,5 Stunden machen wir auf einer Raststätte Pause, wo Andreas eine Shisha raucht, wir einen Tee trinken und die Toiletten genutzt werden können. Die Nutzung kostet 2 LE, dann bekommt man Toilettenpapier.

Ein Hinweis zu ägyptischen Toiletten: das Abwassersystem ist hier nicht wie in Deutschland, deshalb gibt es die Analduschen und das Toilettenpapier ist zum Abtrocknen gedacht und wird dann im Abfalleimer entsorgt.

Der Verkehr in Kairo erinnert mich an Neapel, Paris oder andere Großstädte. Hier gibt es tatsächlich eine Rushhour und Stau, was eine 100prozentige Termineinhaltung nicht möglich macht.

 

Sphinx und Pyramiden

Dieses kulturelle Highlight gehören zu Kairo wie das Hofbräuhaus zu München! Das Gelände durchqueren wir zu Fuß und bekommen von unserem deutschsprachigen Guide alle Informationen und individuelle Fragen beantwortet. Der Vorteil ist dann auch, dass man von den selbsternannten Reiseführern und Grabwächtern innerhalb des Geländes nicht bedrängt wird. Leider werden viele Tricks angewendet, um den Touristen ein bisschen Geld abzuverlangen: Von geheimen Gräbern die erklärt werden (was auch sehr interessant ist!) bis hin zu den tollen Photos, die gemacht werden, (die auch Spaß machen) gibt es für alles Spezialisten! Trotzdem gibt es dann meist Diskussion über die Höhe des freiwilligen Trinkgeldes, was mit einem ägyptischen Reiseführer im Keim erstickt wird.

Tipp: Die Sound & Light Show der Pyramiden am Abend, doch dafür muss man eine zweitägige Tour einplanen!!

Die Mohamed Ali Moschee

Normalerweise darf man in Moscheen nur gecovert gehen. Hier durften wir die Moschee mit angemessener Kleidung ohne Galabea besichtigen. Die Schuhe müssen vorher ausgezogen werden.

Tipp: Bei kulturellen Tagesreisen immer lange Hosen und Schultern bedeckt bekleidet sein, Schuhe, die bequem an- und ausgezogen werden können.

Khan el Khalili Basar

Eines der größten Basare der Welt ist der Khan el Khalili Basar. Wir gehen gemütlich eine Shisha rauchen und einen Tee trinken, während sich die Gäste gerne in das Getümmel stürzen dürfen und sich auf orientalisches Handeln freuen dürfen. Überlegen Sie sich zu Hause, was Sie mitnehmen möchten und  erkundigen Sie sich vorher bei unserem Reiseleiter nach dem Preis, dann kann es losgehen!

Ägyptisches Museum

Wer in Luxor im Tal der Könige war, weiß, dass das Grab von Tutanchamun leer ist und die Überreste im ägyptischen Museum von Kairo zu besichtigen ist. Das Museum ist so umfangreich, dass man darin alleine einen Tag verbringen könnte. Auch hier ist natürlich der Tipp: Wer sich wirklich alles genau anschauen möchte, der sollte einen Zweitagesausflug einplanen!

Sound and Light Show

Für alle, die sich nicht so für Geschichte interessieren, empfehle ich die Sound and Light Show sowohl an den Pyramiden, als auch in Luxor.  Die Geschichte wird durch einen Sprecher mit sonorer Stimme erzählt und durch Iluminierung (Beleuchtung und Bilder) der  entsprechenden Pyramiden bildlich dargestellt. Es ist Gänsehaut pur.

Verpflegung

 Wir haben im Auto eine Kühltasche mit Softdrinks dabei. Während der Autofahrt wird eine Pause gemacht, wo auch Tee oder Kaffee getrunken werden kann. Gegen 14.00 Uhr laden wir die Gäste zu einem typisch ägyptischen Mittagessen ein.

Tipp: Hotelgäste haben die Möglichkeit, sich Lunchpakete vorbereiten zu lassen, da es so früh morgens meist noch kein Frühstück gibt.

Diesen Ausflug (maximal drei Ausflugsziele bei einem Tag) können sie individuell mit Übernachtung bei Fairholiday buchen, aber natürlich auch in Ihrem Hotel bei Ihrem Reiseleiter!!

Wir freuen uns auf Euch!

Port Ghalib und Marsa Alam – Die Taucherparadise

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Kennt ihr die verschiedenen Facetten der ägyptischen Landschaft? Beginnend im Norden, am Mittelmeer, ist das Nildelta. Alexandria und Port Said sind wohl die bekanntesten Städte. Das Klima ist dort schon sehr europäisch deshalb ist Alexandria auch eine Urlaubsdestination der Ägypter, besonders im Frühjahr.

Kairo, die größte Stadt Afrikas mit geschätzten 20 Mio Einwohnern bietet gerade jungen Menschen viele Möglichkeiten. Von Universitäten über moderne Einkaufspassagen bis hin zum traditionellen Markt und natürlich das bunte Treiben auf den Nilbooten lässt einen vergessen, dass man sich in einem Drittland befindet.

Weiter südlich geht es dann in die Wüstenregion. Erst erreicht man nach Hurghada, die Stadt mit dem größten Tourismusanteil. Fährt man jetzt weiter nach Süden, muss man sich kurz vor Safaga entscheiden: will man nach Luxor, fährt man durch die Berge, folgt man der Küste, kommt man nach etwa 180 KM in Marsa alam an, die Traumplätze der Taucher. Den einzigen größeren Ort, den man durchquert, ist El Qisir. Deshalb wird da regelmäßig ein Stopp eingelegt für Tee und Shisha.

Der Flughafen Marsa Alam ist eigentlich der Flughafen von Port Ghalib, eine kleine Stadt, die sich eines der reichsten Männer bauen hat lassen. Natürlich nutzen wir die Gelegenheit, den Flair der schönen und reichen einzuatmen. Erst bestaunen wir die Safariboote und freuen uns, das Rondo uns eines von Seawolf  besichtigen lässt. Von hier aus startet man an die bekanntesten Tauchspots     Brother Islands, Elphinestone und des Daedalus Reef.

Danach schlendern wir noch an der Marina entlang. Viele kleine Restaurants und Cafés erinnern an die Zeiten, in denen der Tourismus noch vorhanden waren. Heute sind leider nur ein paar einzelne Tische belegt. Das schöne Wetter macht Lust auf ein Eis und weil wir uns nicht zwischen den beiden Eisdielen entscheiden können, nimmt jeder zweimal Eis! Mein persönlicher Tipp: der Italiener war besser und günstiger!

Jetzt aber auf zu unserem eigentlichen Ziel: Marsa Shagra, eines von drei Tauchsafaricamps. Was wird hier geboten? Ein wundervolles Riff zum Tauchen und Schnorcheln, Ruhe, Ruhe, Ruhe! Das ist der Ort zum herunterkommen. Man muss sich vorstellen, ein Campingplatz für Taucher! Man übernachten entweder in einem Zelt oder Hut, beides ohne eigenem Bad. Wer es lieber etwas komfortabler möchte, der mietet sich ein Chalet.

Frühstück, Mittag- und Abendessen wird im Restaurant am höchsten Punkt der Areals eingenommen. Von dort aus hat man phantastische Aussicht auf das Meer, bis hin zu Elphinstone, abends mit Licht – von den Nachttauchern! Die einzige Animation die angeboten wird, ist am Meer Shisha zu rauchen. Auch fernsehen gibt es nur in 10 Chalets! Doch wer morgens um 6.00 Uhr mit dem ersten Tauchgang beginnt, ist abends froh, wenn er sich in sein Bett kuscheln kann und schläft.

Nächstes Jahr bestimmt wieder!

Sharm El Naga – immer ein Tagesauflug wert

Etwa 40 KM südlich von Hurghada liegt Sharm el Naga,  ein Naturschutzgebiet in dem man einen wunderbaren Tag verbringen kann.  Das Riff ist deshalb in sehr gutem Zustand und deshalb ist Sharm El Naga ein Tipp für Taucher und Schnorchler gleichermaßen und eine wirkliche Alternative zu einem Bootstag.  Die Anlage hat seit 2015 ein neues Managment, welches ein starkes Augenmerk auf Qualität und Service richtet.

Hier am Roten Meer ist es ein Muss, den Kopf auch einmal unter Wasser zu halten um die farbenfrohe Natur zu erleben.  Doch auch Schnorcheln will geübt sein, so dass ein erster Versuch immer besser vom Strand aus ist, als von einem Boot. Ohne Angst kann man mit Boden unter den Füßen den Kopf ins Wasser halten und den „Nichtatmen-Reflex“ überwinden.

Clownfisch

Die Schnorchel Ausrüstung ist beim Eintritt inklusive, so dass man hier erste Berührungen mit der Unterwasserwelt austesten kann. Die Fische begrüßen jeden auch im seichten Wasser und wenn man dann ein bisschen weitergleitet, kann man bereits das Hausriff erkunden. Für manchen ist es vielleicht auch interessant, die Taucher von oben zu beobachten, deren Einstieg auch hier ist.

Wer einfach einen Badetag genießen möchte, mit schattigen Liegeplätzen, der ist hier richtig, übrigens auf für Kinder geeignet. Ein durch Bojen gekennzeichneter Bereich mit flach abfallendem Wasser lädt auch für Nichtschwimmer zum Abkühlen ein.  Im Eintritt sind Badetuch, Liege und ein  Lunchbuffet incl. drei Softgetränken enthalten.

Das ganze Areal wurde  umgebaut. Kleine Shops um  das Restaurant, welches mittags zwischen 13.00 Uhr und 14.00 Uhr ein komplettes Büffet zur Auswahl anbietet, runden das Angebot ab. Egal ob Fleisch, Fisch oder gegrilltes Gemüse, es ist für jeden Geschmack etwas dabei.  Das Eis wird nicht nur von den Kindern geliebt.

Auch für die Kinder ist ein Badetag in Sharm el Naga wesentlich interessanter als ein Bootsausflug. Hier haben sie die Möglichkeit, den weitläufigen Strand zu nutzen, im seichten Wasser zu planschen oder den Pool zu nutzen. Der Spielplatz wurde jetzt überdacht, so dass auch in den Sommermonaten die Nutzung der Geräte möglich ist.

 

Der Preis für‘s Tauchen bei der durch Padi zertifizierten Basis beinhaltet auch den Eintritt, jedoch nicht das Mittagessen. Dies kann man für einen Aufpreis von ca. 10€ jedoch dazu buchen. Für mich ist das Tauchen vom Strand aus eine wirkliche Alternative zum Boot.  Der große Vorteil: ich gleite langsam in die Tiefe und schaffe dadurch viel besser meinen Druckausgleich, als wenn ich vom Boot aus springe.

Das Hausriff bietet Minimum 6 verschiedene Möglichkeiten: das rechte und linke Riff vom Strand aus, mit dem Zodiak rausfahren und zurücktauchen oder mit dem Zodiak raus und einen pick up.

Wer nicht alleine diesen wunderschönen Ausflug ( 45 Euro Eintritt ohne Transfer) machen möchte, kann natürlich über Fairholiday betreuen lassen!

Ballonfahrt über dem Nil

Die Ballonfahrt zu Sonnenaufgang über Luxor ist inzwischen schon fast das moderne Markenzeichen von Luxor.

Zwei Punkte haben mich bisher daran gehindert, diese mitzumachen:

  1. Der Ausflug beginnt morgens um halb vier,
  2. Ich habe Höhenangst.

Tatsächlich werden wir mit dem Bus gegen halb vier morgens abgeholt. Der Abflug mit dem Ballon wird in der Nähe von den Memnonskolossen sein, also auf der westlichen Nilseite. Wir fahren deshalb zum Nil an die Feluken Haltestelle, den Wassertaxen, und überqueren diesen. Während der Fahrt bekommen wir Kaffee und Tee und müssen uns den Sicherheitshinweis und Haftungsausschluss bei Unfällen für die Ballonfahrt durchlesen und unterschreiben.

Ist wie bei einer Operation: Es wird schon nichts passieren, doch wenn, dann bist du selber schuld. Wir lesen die Hinweise deshalb schon aufmerksam durch, besonders, weil wir den Ablauf auch schon von einer Freundin erklärt bekommen haben, und unterschreiben.

Am anderen Nilufer fährt man noch ein kurzes Stück mit dem Auto bis man zu dem Startplatz der Ballons kommt.

Wir zählen 5 Ballons, die alle nebeneinander am Boden ausgebreitet sind. So groß haben wir uns die nicht vorgestellt. Klar, wir haben die Ballons bisher immer nur am Himmel gesehen, mal höher, mal tiefer, da kann man die Größe nicht gut einschätzen.

Wir werden in Gruppen von 24 Teilnehmern eingeteilt, so viele passen in einen Korb.

Wir gehen näher an „unseren Ballon“ und beobachten, wie sich diese langsam mit heißer Luft füllen und durch den physikalischen Vorgang sich zu heben beginnen. Immer wieder wird mit einer Gasflamme heiße Luft erzeugt, um dem Ballon den letzten Kick auch noch zu geben, dass er senkrecht über dem Korb steht. Jetzt heißt es Yallah, yallah, denn ab diesem Moment wird aus dem vollen Ballon ein wildes Tier, was in die Freiheit möchte und der Kapitän erinnert mich deshalb ein bisschen an einen Dompteur, der seinen Ballon wirklich gut im Griff hat.

Es gibt keine Leiter in den etwa 1,40 hohen Ballon, dafür jedoch kleine Löcher, die man wie ein Steigeisen nutzen kann. Der Korb ist in sechs gleich große Felder eingeteilt, in die je 6 Personen steigen müssen. Sobald ich hoch genug bin, dass ich meinen Po auf den Rand setzen kann, mache ich das und schwinge elegant beide Beine nach innen. Jeder von uns kommt auf die eine oder andere Weise in den Korb. Ein bisschen belustigt beobachte ich eine sehr korpulente Frau, deutlich jünger als wir, wie sie keine Technik für sich findet, die etwa 120 Kilo in den Korb zu befördern. Das übernehmen die Ägypter dann zu viert: Zwei greifen unter die Arme, jeder nimmt noch ein Bein, und so schnell konnte sie gar nicht reagieren, wie sie die Beine im Korb hatte.

Alle Mann an Bord, doch man möchte mit den anderen Ballons in etwa gleich starten. Also werden alle wilden Tiere noch gebändigt, bis auch der letzte Gast in seinem Korb sitzt.

Durch meine Höhenangst halte ich mich ausnahmsweise im Hintergrund und bleibe in der zweiten Reihe stehen, so dass ich keine Möglichkeit habe, direkt nach unten zu sehen. Am Horiizont ist schon deutlich ein heller Streifen zu sehen, die Nacht verabschiedet sich als unser Kapitän jetzt dem wilden Tier die Erlaubnis gibt, sich in die Höhe zu bewegen und deshalb noch einen guten Feuerstrahl mit dem Gas zündet. Es ist bestimmt heiß, denn er hat Handschuhe an. Es ist das erste Mal, dass ich einen Ägypter mit Schutzkleidung sehe!

Fast spürt man es gar nicht, wie sich der Ballon hebt und ganz ruhig zu schweben beginnt. Langsam wird das Feld, von dem wir gestartet sind, kleiner und dadurch das Blickfeld größer. Es ist ein ergreifender Moment, der durch klatschen und Johlen gefeiert wird. Tatsächlich kann ein Ballon gelenkt werden. Unser Kapitän erklärt uns, wo sich welches Monument am Boden befindet und sorgt dafür, dass wir uns langsam drehen, um alle Perspektiven genießen zu können.

Viel zu schnell vergehen die 45 Minuten, bis wir zur nächsten, spannenden Etappe kommen: die Landung!

Wir wurden alle eingewiesen, was wir bei dem Komando „Landingposition“ zu tun haben: Jeder muss sich in die Richtung drehen, dass er den blau-roten Karabinerhaken sehen kann. Dann muss er sich mit beiden Händen eine Halteschlaufe suchen, die im Korb rundherum in Zweierreihen befestigt sind und in die Hocke gehen und nach hinten lehnen. Wenn sich alle an die Instruktionen halten, hat er ein optimales Gegengewicht zum Ballon und man kann nicht kippen.

Als das Komando kam, setzen wir uns also alle in die Hocke und konnten dadurch nur noch Korb sehen, oder, beim Blick nach oben beobachten, wie im Ballon sich ganz oben die Decke öffnete und der Blick zum Himmel frei wurde. Jetzt konnte die warme Luft entweichen und der Ballon verlor schnell an Höhe. Doch unser Kapitän landete uns ganz sanft, ohne zu holpern. Dieses Mal applaudierten auch wir nach der gelungenen Landung den diese ist nicht so selbstverständlich wie in einem Flugzeug.

Alleine die Erinnerungen erzeugen bei mir Glückshormone! Diese Fahrt werden wir mit Sicherheit wiederholen!

Kommt doch mit!

Astrid und Andreas Fair holiday

 

Abu simbel

 

Um 2.45 Uhr läutet das Telefon. Früher wäre ich aufgesprungen und hätte mich mit Firmennamen gemeldet, heute ignoriere ich das Geräusch, Dreh mich um und schlaf weiter. Um 3.15 Uhr weckt mich Andreas mit den Worten: “ in 15 Minuten fahren wir, ist das spät genug?“

Ja ist es. Ich steh auf, ins Bad, greife automatisch nach der Zahnbürste und mache Katzenwäsche. Wir gehen heute nur aus der Kabine rechts und sind in der Bar, wo Kaffee und „dunkekuchen “ bereitsteht. Da ich faul bin, nehme ich den ersten Platz ein. Großer Fehler: permanent sagt irgend jemand, der rein oder raus geht, freundlich guten Morgen zu mir und erwartet Antwort.

Treffpunkt libby, wo Lunchpakete und Wasser für uns vorbereitet sind. Abzählen, natürlich sind ein paar vorwitzige schon raus, und losgehen sollte es.

Such unsere Freunde sind schon unerträglich wach und gut gelaunt. Sie begutachten mein neues Oberteil, was mir gut passt. Eigentlich hätte es sich Andreas gekauft. Jürgen, dessen Hemden ihm auch zu eng sind, meint, seines hätte eine Brusttasche. Andreas daraufhin sucht irritiert ab mir die Brusttasche. Statt dessen findet er die Nähte. Entsetz reden jetzt drei Leute auf mich ein, ich hätte das Ding links herum an. Was für eine Hektik! Als ob es morgens um halb vier irgend jemanden stören würde, dass ein dunkelblaues Hemd richtig oder falsch angezogen wäre! Ich gehe in einen Gang und Dreh das Oberteil so schnell, das Andrea nicht mal ein Foto machen kann.

Es geht los. Wir nehmen jeder eine Sitzreihe. Manche sind echt schlau, sie haben ihr Bett Kissen mitgebracht, um im Bus weiter zu schlafen. Tatsächlich ist das heute möglich! Wir fahren zum Treffpunkt für den convoi und fahren als busnummer 88 um 4.10 Uhr gemeinsam mit Polizei Eskorte durch die Sahara. Licht aus, gute Nacht!!

Den Sonnenaufgang haben wir verschlafen, als ich gegen 6.00 Uhr nach draußen schaue. Weite Wüste doch Strommasten zeigen, das eine Stadt in der Nähe sein muss. Langsam beginnt es im Bus zu knistern und Geräusche zeigen, dass fast alle aufwachen. Mohamed nutzt die Gelegenheit, noch mal kurz Instruktionen zu geben.

Frühstücken im Bus, oder das Lunchpaket in einem Rucksack mitnehmen. Erläuterungen sind im Tempel nicht erlaubt, ebenso das berühren oder fotografieren innerhalb der tempelanlagen.

Der Unterschied zu den anderen Tempeln besteht darin, das der Tempel in einen Stein gehsuen wurde. Nachdem der Stausee errichtet war bestand die Gefahr, den Tempel für immer im Wasser zu verlieren. Die Unesco wurde um Hilfe gebeten.

Drei Möglichkeiten gab es, die Ausgrabungen zu retten:

  1. als Aquarium , was uns als Taucher natürlich gefallen hätte.
  2. Eine Schutzmauer zu bilden,
  3. die teuerste Variante wurde dan ab Juni 1964 umgesetzt: den Tempel in 120000 Einzelteile zu zerlegen und an einer höheren stelle wieder aufzubauen.

Innerhalb von 5 Jahren wurde dies mit Hilfe unter anderem von Amerika , Spanien und weiteren Ländern umgesetzt.

Heute ist Abu Simbels mit seinem großen und kleinen Tempel UNESCO Kulturerbe.

Übrigens: man darf nicht fotografieren und es gibt viele Aufpasser, die alle Fotos löschen bis hin zur Anzeige bei der Polizei.

Mit vielen neuen Eindrücken fahren wir mit Polizeieskorte zurück und werden uns im Pool etwas abkühlen und relaxen um am Abend für den image

orientalischen Abend für zu sein!

Bis dann Astrid und Andreas

 

 

Assuan und der philae Tempel

Für mich eine unchristliche Zeit: 5.00 Uhr frühstücken, 6 00 Uhr Abfahrt . Auf dem Weg zum Restaurant bin ich irritiert. Die eine Seite ist dunkel, auf der anderen Seite sehe ich durch das Fenster, dass es bereits hell ist. Ah, ich erkenne den Grund: Auf der einen Seite stehen wir an einem anderen Flussfahrtschiff, auf den anderen Seite stehen wir frei.

Schlaftrunken betrete ich das Restaurant. Kaffe ja – Frühstück nein. Die halbe Stunde reicht, um den Kreislauf in Schwung zu bringen, so daß ich auf dem Weg zum Bus die Morgensonne und das Nilufer bei Tagesanbruch kurz genieße. Im Bus weiterschlafen geht nicht, weil unser deutschprachiger Guide zu viel zu erzählen weiß, über die große Stadt Assuan, Ägypten, den Bewohnern und das Leben.

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Assuan ist eine urtümliche, nubische Stadt mit über 100.000 Einwohnern. Der Staudamm wurde vom Präsident Nasr erbaut, um die Überschwemmungen durch das Hochwasser und die Dürreperioden auszugleichen. Der Nil wird durch das gestaute Wasser über Turbinen gespeist, welche Ägyptens Strom produzieren. Der Nachteil durch den Staudamm: durch die Überschwemmung kam immer frische, urbare Nilerde ins Land, die höhere Ernten erbracht haben.

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Weiter geht die Fahrt mit einer Feluke zum Philae Tempel. Natürlich können wir dem Charme der Ägypter nicht widerstehen und kaufen Hemden aus ägyptischer Baumwolle und ein Armband.

Der Tempel hat zwei Besonderheiten: Zum einen wurde Stein für Stein von dem ursprünglichen Platz im Nil abgetragen und weiter oben wieder aufgebaut, damit er vor Überschwemmungen geschützt war, zum anderen wurde der Tempel von den Griechen zu einer Gebetsstätte für Christen umgewandelt.

Der Tag heute ist richtig streßig. Tatsächlich kommen wir pünktlich zum Mittagessen an und fahren eine Stunde später bereits weiter mit dem Motorbot in Richtung Nubisches Dorf. Eine herrliche Umgebung vorbei am Mausoleum von Katarak und der Elefanteninsel, die den Namen durch die Steine bekam, die wie Elefanten aussehen.


Das nubische Dorf hatte auch das Schiksal, zum Bau des Staudammes umgezogen werden zu müssen. Krokodile werden dort noch als Haustiere gehalten, die Menschen leben in einfachen Verhältnissen.

Morgen geht es bereits um 3.30 Uhr los nach Abu simpel. Deshalb wünschen wir eine gute Nacht! Astrid und Andreas

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