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Kiter und Individualurlauber aufgepasst

Kiter aufgepasst – perfektes Angebot! Neues Projekt von Cello Lauck

Wer schon öfter in Hurghada war, der hat auch die Caribbean Bar besucht und kennt Cello. Wir haben ihn vor sieben Jahren als Manager der Bar kennengelernt, machen dort regelmäßig weiterhin unsere Weißwurst Stammtische und wissen, dass er „Hummeln im Hintern hat!“

Cello Lauck

Wen wundert es also, dass er aus seinen Hobbies ein neues Geschäft macht?

„Taucher und Kiter haben andere Anforderungen an Urlaube als Badegäste.“, erklärt er uns. Nach langer Suche hat er das passende Objekt gefunden, was er zum 01.04.2018 eröffnen wird.

 

Was waren seine Anforderungen?

„Wichtig war zum einem eine gute Lage. Das Hotel ist genau zwischen El Gouna und Hurghada, so dass Taucher eine optimale Auswahl an Tauchschulen haben. Das Meer ist hier so lange seicht, dass Kiter hier nicht aus dem tiefen Wasser wieder starten müssen. Wo findet man so etwas? Und das nächste: Große, gut eingerichtete, saubere Zimmer. Ich verbürge mich persönlich für die Sauberkeit!“

strandfilm 

Kommt mit uns und macht einen Rundgang durch das Seashore Home, welches die Zimmer in der Anlage des Palm beach Resort hat, in dem man natürlich auch die Poolanlage und Restaurants benutzen darf.

Lage/Ankunft

Wie schon erwähnt, befindet sich das Resort genau in der Mitte zwischen Hurghada und El Gouna. Persönliche Betreuung und Individualität ist ein Hauptmerkmal, wo Cello sich von anderen Hotels abheben möchte. Dazu gehört auch ein persönlicher Transfer vom Flughafen zur Unterkunft, ohne lange Aufenthalte in anderen Hotels.

Wir werden von Cello in die Lobby geführt. „Seine Zimmer“ befinden sich im rechten Trakt und nach dem wir einen Schlüssel haben, sind wir natürlich neugierig. Wir nehmen die Wendeltreppe, doch natürlich kann man auch den Lift benutzen. Uns gefällt jedoch die Aussicht auf die großzügige Lobby und außerdem schadet Treppensteigen nicht.

Zimmer

Wow, das Zimmer ist wirklich groß. Liebevoll wurden die Handtücher auf den beiden Kingsizebetten drappiert. „Natürlich gibt es auch Zimmer mit Doppelbetten.“, klärt mich Cello nach meinem Einwand auf. Eine Sitzmöglichkeit, eine Spiegelkomode neben dem ein großer Flachbildschirmfernseher ins Auge fällt und zwei Schränke. Als ich Cello darauf anspreche, grinst er und öffnet den größeren der beiden. „Hier ist eine Kitchenette untergebracht. Ein Kühlschrank, Microwellenherd und ein Wasserkocher ist Ausstattung, so dass man sich seinen Kaffee oder Tee natürlich selbstmachen kann, oder auch einmal Essen aufzuwärmen.

Hinweis:

In Ägypten ist es vollkommen üblich, wenn man im Restaurant nicht alles aufessen kann, dieses mit zu nehmen. Entweder, es wird armen Menschen geschenkt, oder zu Hause gegessen.

Auch das Bad ist großzügig und mit begehbarer Dusche.

Föhn kann man an der Rezeption ausleihen.

Es gibt Doppelzimmer aber auch Suiten, die noch ein weiteres Zimmer mit 2 Einzelbetten hat. Die Betten sind groß genug, dass nicht nur Familien mit Kindern diese buchen können, sondern auch Freunde sich dieses Zimmer teilen können.

Verpflegung

Bewusst hat Cello sich für ein Bed&Breakfast Konzept entschieden, Übernachtung mit Frühstück für etwa 20 Euro/Nacht für ein Doppelzimmer. „Die Gäste können sich ihr Frühstück abends selbst zusammenstellen und bekommen dies entweder im Restaurant oder im Zimmer reserviert. Natürlich können sich die Gäste das Frühstück auch als Lunchpaket vorbereiten lassen und mit zum kiten oder tauchen nehmen. Wir werden qualitativ hochwertige Zutaten dafür verwenden wie zum Beispiel Eier von der Hühnerfarm von El Gouna.“

Abendessen kann man entweder a la carte im Strandrestaurant einnehmen oder eines der vielen Restaurantangebote in El Gouna nutzen. Natürlich steht dafür ein kostenloser Shuttledienst zur Verfügung.

Tipp:

Selbstverständlich ist jeder Hotelgast automatisch VIP Gast in der Caribbeanbar und bekommt auf den Getränkeverzehr dort 20% Diskount. Auch dorthin kommt man bequem mit dem hauseigenen Shuttle!

Pool/Strand

Eine große Poollandschaft lädt zum schwimmen und sonnenbaden ein. Auch für Kinder gibt es eine kleine Rutsche. Gerade, wenn Paare oder Familien reisen, wo nur einer Aktivsportler ist, hat der andere hier genügend Möglichkeiten, die Sonne zu genießen.

Der Strand ist etwa 3 Gehminuten entfernt am Ende der Anlage. Hier ist der Himmel voll mit bunten Drachen der Kiter, denn gerade an dieser Seite des roten Meeres hat man die besten Winde. Wie eingangs schon erwähnt, sind hier etwa 100 Meter Meer, die bei Flut zwischen 40cm und 100cm tiefe hat. Wer schwimmen oder schnorcheln möchte, geht über den Steg, da das seichte Wasser von den Sportkitern genutzt wird.

Aktivitäten

Direkt am Strand befinden sich zwei Kiteschulen, Sultankite und Flysurfer, bei denen man vom Equipmemt bis hin zum Kitekurs alles rund um den Wassersport bekommt. Die Stunde kiten kostet etwa 30 Euro, Kitekurs auf Anfrage. Wer über Cello bucht, bekommt einen Nachlass.

Besonderheiten

Cello hat sich bewusst gegen Vollpension- oder All In Angebot entschieden, da er Individualurlauber ansprechen möchte, die gerne die Vielfallt der verschiedenen Restaurants kennenlernen möchte. El Gouna, gerade 12 KM entfernt, bietet für alle Geschmacksrichtungen etwas. Von A wie Athena, ein griechisches Restaurant, über C wie Charlies Creperie mit Fondue und Crepesspezialitäten bis hin zu Z, wie Zia Amelia mit original italienischer Salami.

Tipps

Flüge für einen Individualurlaub findet ihr immer bei Egyptair. Dort könnt ihr täglich von München, Frankfurt, Berlin oder Hamburg. Gegen geringen Aufpreis kann man dort 2 Koffer je 23 KG plus 8KG Handgepäck buchen. Sitzwahl und Essen/Trinken sind im Preis immer enthalten. Je eher man bucht, desto günstiger sind die Preise. Man macht immer Zwischenlandung in Kairo, doch sein Gepäck bekommt man erst in Hurghada. Das Visum wird auch in Kairo ausgestellt. Es gibt Personal am Flughafen, was einem behilflich ist.

Fazit

Weg vom Massentourismus – hin zum Individual Urlaub. Seid Ihr reif dafür? Dann kommt nach Ägypten zu Freunden in den Urlaub und erlebt unsere Gastfreundschaft mit mehr Facetten als nur eine Anlage.

Eure Urlaubschecker

Baby Oktupus Salat

Astrid und Andreas

Meditation in den Klöstern-pulsierendes Kairo

Allgemeinses zu meinem Blog:

Alle grün hinterlegten Hinweise sind Links!

Allgemeines zu Ausflügen

Immer noch fragen Gäste, ob man es wagen kann, einen Ausflug nach Luxor oder Kairo zu unternehmen. Wir leben seit fünf Jahren hier und fahren regelmäßig mit dem eigenen Auto nach Kairo oder Luxor. Wir hatten dabei noch keine Situation, bei der wir Angst hatten. Das unangenehmste bei Ausflügen sind die fliegenden Händler, die seit der Revolution einfach viel weniger verkaufen.

Zum objektiven (soweit möglich) Sicherheitsaspekt verweise ich natürlich auf die Hinweise vom Auswärtigen Amt und bitte gleichzeitig, sich auf der Landkarte anzuschauen, wo der Nord Sinai und die ägyptisch-israelische Grenze verläuft.

Einzigartige Kombination nur bei Fairholiday zu buchen:

Erlebt mit uns einen ganz besonderen Ausflug:

  1. Tag Besuch bei den Klöstern St. Paul und St. Antony Übernachtung mit Abendessen und Frühstück im Gästehaus
  2. Tag die Highlights in Kairo mit Abschluss im Cafe El Fishawy

Viele verbinden mit Ägypten nur den Koran und Muslime. Doch ursprünglich war der christliche Glaube hier dominierend. Heute leben noch etwa 10%  koptische Orthodoxen hier, deren Glaube unserem katholischen und evangelischen Christentum sehr nahe ist. Besonders verehrt wird Jesus und Mutter Maria, was man manchmal als Aufschriften der Autos sieht oder besonders bei koptischen Frisören.

Die Klöster,  zu Ehren von St. Paul und St. Anthony, in denen sich auch  deren Gräber befinden, ist ein wunderbarer Ausflug (kann man so wörtlich nehmen). Die Geschichten der Eremiten wird euch von den dort lebenden Mönchen in englischer Sprache sehr plastisch und lebendig erzählt, wir übersetzen gerne.

In Kairo haben wir einen deutschsprachigen Guide, der euch die Hintergründe zur Mohamed Ali Moshee, dem ägyptischen Museum und natürlich der Pyramiden und der Sphinx erklärt.

Transfer, Übernachtung, alle Eintritte und Verpflegung sind bei diesem Trip für 180€ pro Person enthalten.

 

Die Geschichte von St. Paul und St. Antony

Morgens um 7.00 Uhr holen wir euch vor eurem Hotel ab und dann geht es Richtung Kairo. Nach einer etwa zweieinhalbstündigen Fahrt entlang am türkisblauen Meer, in der Nähe von Ras Gharib (gesprochen Ras Rarib), kommt das Kloster St. Paul, etwa 70 KM Fahrt um den dort liegenden Berg ist das Kloster des Hl. Antonius.

Die Klöster wurden zu Ehren des Heiligen Pauls und Antonius gebaut, deren Verbindung darin besteht, dass sie etwa zur gleichen Zeit Ihr Leben Gott zu geschrieben hatten und den Großteil ihres Lebens gläubig und in Einsamkeit lebten.  Paul als  erster Eremit in einer Höhle, Antonius, erst in einer Klostergemeinde am selben Berg und später als Einsiedler, lediglich gegenüber und etwa acht Stunden Fußweg. Beide Klöster liegen an eigenen Wasserquellen, die aus dem Berg entspringen. Antonius war etwa 25 jünger als der im Jahr 228 n. Chr. geborene Paul. Als das Leben von Paul nach etwa 90 Jahren Eremit zu Ende neigte, wollte Gott, dass die Menschheit von seinem Dasein  erfahren sollte. Deshalb informierte er über einen Engel Antonius, der sich sofort auf den Weg machte und schließlich Paul traf. Sie unterhielten sich über ihre Leben und Pauls letzter Wunsch war, das Antonius ihm das Gewand des damaligen Papstes Athanasius von Alexandria bringen sollte.

Sofort machte sich Antonius auf den Weg, doch als er das Gewand zu Paul bringen wollte, fand er ihn bereits beim Gebet verstorben. Paul war 115 Jahre alt geworden, und Antonius war mit 90 Jahren zu alt, um ein Grab auszuheben. Deshalb sandte Gott zwei Löwen, die das Grab gruben, in dem dann Paul beerdigt wurde.

Auf Grund dieser Geschichte und weiteren Wundern, die ihnen zugesprochen wurden, hat man die beiden heiliggesprochen. Einige dieser Wunder werden euch von den Mönchen dort erklärt. Immer wieder begegnete uns der Satz: „It’s a mirracle!“

Die ganze Geschichte der Heiligen Paul und Antonius ist faszinierend und wird auch sehr schön von den dort lebenden Mönch erzählt, während man durch das Kloster geführt wird.

Die Klöster

Das Kloster St. Antonius ist das ältere, es stand schon zu Lebzeiten des Eremiten Pauls. Auf Wunsch von Antonius wurde etwa 400 n. Chr. von den Mönchen die erste Kirche auf dem Grab von Paul errichtet. Zum Schutze gegen die Beduinen, die das Kloster immer wieder attackierten, wurden um die Kirche eine Steinmauer und ein Turm errichtet.

Beide Anlagen ähneln sich: Eine Steinmauer mit Turm schützen die darin gelegenen Kirchen, Wasserquellen, die Mühle und den original Speisesaal.  Die fast 2000 Jahre alten Räume sind noch sehr gut erhalten und man taucht darin ein, wie in einer Rückblende eines Filmes. Bei St. Paul ist ein wunderschöner Garten, dafür hat man bei St. Antonius eine tolle Aussicht. Neben dem Anwesen von St. Antonius kann man auch die Höhle, in der er sein Einsiedlerdasein verbrachte besichtigen. Der Weg dorthin führt über Treppen.

Natürlich wird man auch in die Kirche zu den Gräbern der Heiligen geführt. Dort trifft man auf Gläubige, die sich mit Wünschen an die Heiligen wenden. Auch Ihr habt die Möglichkeit, Hilfe von den St. Paul oder St. Antonius anzufragen; wer weiß, vielleicht habt auch ihr das Erlebnis eines kleinen, eigenen Wunders.

Übernachtung im Gästehaus

Am Abend checken wir in dem Gästehaus, das von den beiden Klöstern geführt wird, ein. Dort können wir die Gastfreundschaft erfahren und auch die Kulinarik aus eigenem Anbau. Da es sich um koptischen Glauben handelt, muss man sich nicht wundern, wenn man selbst gemachte Mortadella angeboten bekommt, da hier auch Schweinefleisch verarbeitet wird.

Das Haus ist einfach und überall finden sich die Abbilder und Geschichten der Heiligen wieder. Doch der Ausblick auf das Meer ist ein Traum.

Kairo

Am nächsten Morgen starten wir nach unserem Frühstück gegen 7.00 Uhr über die neue Autobahn nach Kairo. Der Verkehr in Kairo erinnert mich an Neapel, Paris oder andere Großstädte. Hier gibt es tatsächlich eine Rushhour und Stau, was eine 100prozentige Termineinhaltung nicht möglich macht. Wenn die Ägypter nicht aus vier Spuren neun machen würden, wäre die Wartezeit noch viel länger. Unser erster Anlaufpunkt ist

Die Mohamed Ali Moschee und Citadelle

Normalerweise darf man in Moscheen nur gecovert gehen. Hier dürfen wir die Moschee mit angemessener Kleidung ohne Galabea besichtigen. Die Schuhe müssen vorher ausgezogen werden.

Tipp: Bei kulturellen Tagesreisen immer lange Hosen und Schultern bedeckt bekleidet sein, Schuhe, die bequem an- und ausgezogen werden können.

 

Sphinx und Pyramiden

Dieses kulturelle Highlight gehören zu Kairo wie das Hofbräuhaus zu München! Das Gelände durchqueren wir zu Fuß und bekommen von unserem deutschsprachigen Guide alle Informationen und individuelle Fragen beantwortet.

Hinweis:

Der Vorteil, mit einem Guide die Pyramiden zu besuchen ist neben den fundierten Kenntnissen auch, dass man von den selbsternannten Reiseführern und Grabwächtern innerhalb des Geländes nicht bedrängt wird. Leider werden viele Tricks angewendet, um den Touristen ein bisschen Geld abzuverlangen: Von geheimen Gräbern die erklärt werden (was auch sehr interessant ist!) bis hin zu den tollen Photos, die gemacht werden, (die auch Spaß machen), alles gegen ein freiwilliges Trinkgeld, worüber es dann meist Diskussion gibt.

Tipp: Die Sound & Light Show der Pyramiden ist ein Traum jedoch am Abend. Dafür muss man eine zweitägige Tour in Kairo einplanen!!

Ägyptisches Museum

Wer in Luxor im Tal der Könige war, weiß, dass das Grab von Tutanchamun leer ist und die Überreste im ägyptischen Museum von Kairo zu besichtigen ist. Das Museum ist so umfangreich, dass man darin alleine einen Tag verbringen könnte. Auch hier ist natürlich der

Tipp:

Wer sich wirklich alles genau anschauen möchte, der sollte einen Zweitagesausflug einplanen!

Zum Abschluss gehen wir  (wenn Zeit ausreicht und er nicht gesperrt ist) in den

Khan el Khalili Basar

Eines der größten Basare der Welt ist der Khan el Khalili Basar. Wir gehen gemütlich eine Shisha rauchen und einen Tee trinken, während sich die Gäste gerne in das Getümmel stürzen dürfen und sich auf orientalisches Handeln freuen dürfen. Überlegen Sie sich zu Hause, was Sie mitnehmen möchten und  erkundigen Sie sich vorher bei unserem Reiseleiter nach dem Preis, dann kann es losgehen!

Die Shisha (Selbstzahler) und ein orientalischer Kaffee im El Fishauwy Cafe runden unseren Ausflug ab.

Hinweis:

Hier kommen viele fliegende Händler vorbei und auch die Schuhputzer. Habt keine Hemmungen, ihm eure Schuhe mitzugeben und gegen einen kleinen Obulus von 30 bis 50 LE sauber geputzt wieder zu bekommen, auch Turnschuhe!

Tipp:

Nehmt für diesen Ausflug ägyptische Pfund mit!

Verpflegung:

Natürlich gehen wir auch gegen Mittag in ein typisch ägyptisches Restaurant, wo wir gemeinsam Tahina, Papaganoug und Salate zu einem Hauptgang aus Fleisch, Fisch oder Huhn essen.

Diesen Ausflug  können sie individuell mit Übernachtung bei Fairholiday buchen, aber natürlich auch in Ihrem Hotel bei Ihrem Reiseleiter!!

Wir freuen uns auf Euch!

Eure Urlaubschecker

 

 

 

 

Astrid und Andreas

 

Dubai – Hotel Cosmopolitan

Dubai – das steht für die Superlative! Wenn man eine Stadtrundfahrt macht, dann bekommt man nur zu hören: Das Höchste, das Teuerste, das Erste, das Größte! Eingeprägt hat sich bei mir: „Wenn Sie in Dubai eine Wohnung kaufen, bekommen Sie ein Auto dazu geschenkt!“ Dubai besteht aus dem alten Down Town und dem neuen Dubai.

D as Cosmopolian befindet sich im Stadtteil al Barsha, 15 KM vom

Auszeichnungen Hotel Cosmopolitan Dubai

Strand entfernt. Kann man hier als „Normalbürger“ übernachten? Wie zieht man sich an? Welche Zusatzkosten fallen an? Das alles interessiert uns. Also werden wir das Hotel und die Umgebung inspizieren.

Ankunft

Das Hotel ist mit 114 Zimmer eher klein und durch die Nähe zum Kongresszentrum wird es auch von Geschäftsleuten gebucht. Die Lobby ist teilweise mit Teppichboden ausgelegt, was eine Gemütlichkeit ausstrahlt. Rechts wird man freundlich von einem Mitarbeiter begrüßt, bevor man an der Rezeption eincheckt.

In der Lobby ist an der Fensterfront ein kleines Café. Dort kann man zum Tee oder Kaffee und einem Stück Kuchen das Treiben auf der Straße beobachten. Da fällt mir immer der Spruch ein: „Sieben Sekunden Genuss, sieben Jahre auf der Hüfte!“

Pool/Strand

Da man in Dubai Sommer wie Winter Sonne hat (Regenwahrscheinlichkeit im Jahr bei unter 1%) und im Winter es nicht unter 20 Grad kalt wird, freut man sich auf klimatisierte Räume oder auf einen kühlenden Pool.

Auf dem Dach des siebenstöckigen Hotels befindet sich der Pool mit Liegen, Sonnenschirmen und der Poolbar. Im Winter ist der Pool beheizt, im Sommer gekühlt! Hier kann man einen alkoholfreien Cocktail mit Blick bis zum Burj al Arab, dem Wahrzeichen von Dubai, genießen! Der Ausblick ist einfach grandios.

Das Hotel liegt nicht am Strand, doch dafür gibt es einen kostenlosen Shuttle zum  Jumeirah open beach, der nach 15 Minuten erreicht wird. Achtung: der Shuttelbus fährt nur einmal täglich.

Zimmer

Ccosmopolitan Zimmer

Großzügig (etwa 35 qm) ist das Zimmer gehalten. Direkt beim Eingang haben wir eine kleine Küchenzeile mit Minibar, Kaffee/Teezubereiter und Mikrowellenherd. Für den kleinen Hunger zwischendurch liegen süße Riegel bereit (kostenpflichtig). Die Minibar ist mit alkoholfreien Getränken bestückt.

Gegenüber steht ein dreitüriger Kleiderschrank.

Das Bad, neben der Miniküche, ist relativ groß. Eine Toilette mit Bidet, eine Dusche und Waschbecken. Föhn und Duschgel gehören obligatorisch dazu.

Das Doppelbett hat eine bequeme Matratze und die Kopfkissenauswahl ist grandios. Bereits auf dem Bett bekommt jeder drei Kissen zur Verfügung gestellt. Auf Wunsch kann man natürlich auch ein spezielles Allergiker Kissen bekommen.

Eine kleine Sitzgruppe und ein Schreibtisch lassen das Zimmer wie ein Apartment erscheinen. Der Flachbildschirm ist an der Sat-Schüssel angeschlossen, so dass wir sogar einen deutschen Sender empfangen (ZDF). So können wir morgens mit einer Tasse Kaffee im Bett uns über die Neuigkeiten aus der Heimat informieren.

Verpflegung

Nach der Lobby kommt man in das Restaurant „Ginger“, in dem das Frühstück und das Abendessen in Büffetform angeboten wird. Zusätzlich kann man dort abends auch a la carte essen.

SPA

In der fünften Etage ist die Spa Abteilung mit zwei Massagezimmern. Die Massageangebote können 24 Stunden am Tag gebucht werden! Hier befindet sich auch die Sauna, Dampfbad und der Wirlpool, welche die Gäste kostenlos nutzen dürfen.

Fitness

Der Fitnessraum befindet sich auch in der siebten Etage. An der Rezeption des Fitnessraumes bekommt man auch die Handtücher für das Training und neben an steht ein Kühlschrank mit Getränken und Eis! Auch der Fitnessraum ist für die Gäste 24 Stunden geöffnet.

Kinder/Jugendliche

Man kann ein Kinderbett ins Zimmer bekommen.

Besonderheiten

In Dubai ist das Rauchen nur in ausgewiesenen Räumen erlaubt.

Das Mindestalter für Check in ist 21 Jahre, was bedeutet, man kann als jugendliches Paar nicht alleine buchen.

Es gibt auch Zimmer mit getrennten Betten. Bitte beim Check in seinen Wunsch äußern!

In diesem Hotel wird kein Alkohol ausgeschenkt.

Von den deutschen Fernsehkanälen ist nur das ZDF über Satelit möglich.

Dubai ist der 2. Sicherste Urlaubsort der Welt.

In Dubai sind 80% der Einwohner Ausländer, weshalb man sich am besten mit Englisch verständigt.

Tipps

Bei einem Dubai Besuch sollte man 2 Tage für eine Stadtrundfahrt einplanen. Wir haben uns dafür ein 48 Stundenticket bei BIG Bus für 73 Dollar gekauft. Damit kann man beide Routen (altes und neues Dubai, Marina) und auch Dubai bei Nacht besichtigen. Die Tour bietet 45 Sehenswürdigkeiten, bei denen man natürlich auch aussteigen kann. Alle 20 Minuten kommt der nächste Bus, mit dem man seine Tour fortführen kann. Der Stadtplan und die Ohrhörer für die Erklärungen in Deutsch sind natürlich inbegriffen.

Der Umrechnungskurs von Euro zu AED (Dirham) ist etwa 1:4. Also für einen Euro bekommt man 4 Dirham oder die Preise durch 4 teilen. Man kann jederzeit auch in Dollar oder mit Kreditkarte bezahlen.

Dubai ist eine Stadt der Superlative, dementsprechend sind die Preise hoch. Eine Shisha kostet 10€, Salat 12€, Menü 30€. Wenn möglich, sollte man Halbpension oder all in buchen.

Die öffentlichen Verkehrsmittel via Metro sind superleicht zu finden. Es gibt nur eine blaue und eine rote Route. Durch die übersichtlichen Pläne kann man auch als Erstbesucher zur Einkaufsmall oder anderen Sehenswürdigkeiten die Metro nutzen.

Fazit

Dieses Hotel liegt super zentral ist prädestiniert für Gäste, die Dubai erkunden wollen oder günstig einen längeren Aufenthalt buchen möchten.

Schaut einfach mal rein!

Sonnige Grüß und bis bald

Andreas und Astrid

150 Interviews – Rückblick, Einblick, Durchblick?

„Wie sieht denn so ein Arbeitstag bei euch aus?“, fragte mich ein Moderator im live Interview. Ich muss schmunzeln, denn natürlich entspricht der „Arbeitstag“ für Sonnenklar.TV ziemlich dem Klischee, das man sich vorstellt. Dazu muss man wissen, dass dies nicht unsere „Arbeit“ ist, sondern wir diese Interviews aus drei Gründen machen:

  1. Wir haben die Möglichkeit, über Land, Leute, Menschen und Hotels zu informieren und diese kennen zu lernen;
  2. Wir geben diese Eindrücke gerne über die Kamera weiter, weil wir unsere Wahlheimat lieben und diese gerne bewerben;
  3. Weil wir Spaß daran haben!
Erster Studioauftritt Februar 2016

Wir hatten keine wirkliche Ahnung, auf was wir uns eingelassen hatten, als wir unserem Freund Andreas Lambeck (GF Sonnenklar.TV) die Zusage gaben, für Ägypten Liveübertragungen nach München zu machen. Auch wenn diese Aufgabe nicht unseren Lebensunterhalt finanziert, nehmen wir sie ernst denn wir arbeiten nach dem Motto: Wenn du etwas machst, mache es gut!

So haben wir auch alle Skeptiker überzeugt! Wir begannen unsere Interviews im Februar 2016 via Skype mit Iphone. Im Herbst bekamen wir die Einladung nach München, um diese Kamera erklärt zu bekommen. Oh, das fühlte sich an wie eine Beförderung!

Aus den anfänglichen zwei bis drei Liveschaltungen in der Woche sind jetzt inzwischen sechs bis zehn geworden. Im August 2017 haben wir unser erstes kleines Jubiläum – die 150. Liveübertragung mit unserer Kamera in 30 Hotels aus Ägypten, Malta, Agadir und den Vereinigten Arabischen Emiraten! Und nach 150 mal Auf- und Abbau, Internet- und Platzsuche hoffen wir, alle möglichen Pannen einmal erlebt zu haben und für die Zukunft gewappnet zu sein.

Einsatz bitte

Abends zwischen 17.00 Uhr und 19.00 Uhr bekommen wir eine Mail mit unserem geplanten Einsatz am nächsten Tag. Wir haben die Freiheit als Freelancer, zu akzeptieren oder abzusagen, ein Privileg, was uns wichtig ist. Kennen wir das Hotel, ist alles relativ einfach:

  • Wir informieren den Ansprechpartner
  • Wir sind eine Stunde vor Liveinterview vor Ort.

Ist es nicht eines der inzwischen 25 bekannten Hotels, brauchen wir

  • Den Namen des Ansprechpartners
  • Mindestens zwei Stunden Vorlaufzeit
  • Eine offizielle Anmeldung über Meetingpoint.

In jedem Hotel bereitet unsere Anmeldung Stress, denn die Info: „Morgen kommt jemand von Sonnenklar und macht ein Liveinterview.“, lässt viel Spielraum. Wer wird interviewt? Was wird gezeigt? Welche Vorbereitungen müssen getroffen werden? Das alles klären wir gerne vor Ort.

Im Hotel

In den meisten Fällen werden wir sehr gastfreundlich begrüßt. Inzwischen wissen wir auch, dass wir vor 10.00 Uhr keinen Ansprechpartner antreffen, da das Management um 9.00 Uhr mit einem Meeting beginnt.

In der Regel reicht es uns aus, wenn wir uns selbst ein Bild von der Anlage machen und diese Fragen noch beantwortet bekommen. Wir wollen das Hotel ja aus Gästesicht kennenlernen. Um 8.30 Uhr erreichen wir das Hotel. An der Rezeption stelle ich mich vor und werde prompt gebeten, Platz zu nehmen und zu warten, bis das Meeting vorbei ist. Habe ich schon einmal gesagt, dass Geduld nicht meine Stärke ist? Ich habe eine Stunde Zeit, um mir die Anlage anzusehen, das ist nicht viel. Ich versuche dem Mitarbeiter zu erklären, dass ich statt zu warten, mir schon einmal ein bisschen was ansehe. Nein, das möchte er nicht. OK, dann Trick 17: „Wo ist bitte die Toilette?“ Meine Kameraausrüstung lasse ich als Pfand an der Rezeption, wichtigstes Utensil ist jetzt das Handy. Ich gehe los und schaue mir das Restaurant an, in dem gerade Frühstückszeit ist. Ich schieße ein paar Bilder. Draußen sehe ich schon die erste Poollandschaft und einen hektischen Rezeptionisten, der den Braten gerochen hat und mich sucht. Böses Mädchen – zurück in die Stille Ecke namens Lobby!

Na gut, hier schnappe ich mir eine braun gebrannte Familie, die bestimmt schon ein paar Tage hier sind. „Wie gefällt Ihnen das Hotel?“, stürze ich direkt mit der Tür ins Haus. Punktlandung: zufriedene Gäste, die gerade auf den Shuttle zum Flughafen warten. Ich bekomme einige meiner Fragen beantwortet.

Noch schnell einen Blick in die Lobbybar und an den Computer daneben, an dem man die Reservierung für die a la carte Restaurants macht. Jetzt kommt eine deutschsprachige Gästebetreuung auf mich zu und ich bekomme meine letzten, nötigen Infos.

Manchmal gibt es auch interne Richtlinien, die besagen, dass wir nur mit Genehmigung der Hauptzentrale drehen, und somit Werbung machen dürfen. Leider klappt das nicht mit der kurzen Vorlaufzeit, da diese Genehmigung zwei Tage dauert.

Doch zu 99 Prozent setzen wir uns mit dem Management und/oder Gästebetreuung zusammen und klären die anfallenden Fragen und bekommen dann im Gegenzug die Informationen, die uns wichtig sind:

  • Was ist das Besondere an dem Hotel
  • Was können wir erzählen, was nicht im Werbefilm gezeigt wird,
  • Wo sind die schönsten Plätze?

Wenn nach dem Gespräch noch Zeit ist, dann machen wir noch eine Besichtigung des Hotels, wenn nicht, holen wir das später nach. Oft werden wir dann zum Essen eingeladen oder sogar ein Day-Use angeboten. Doch solche Angebote nehmen wir erst an, wenn wir uns durch viele Einsätze schon als Mitarbeiter des Hotels fühlen.

Der Kamera Aufbau und die Tücken

 

Ach, waren das noch Zeiten, als wir einfach mit Handy uns hingestellt haben und loslegten. Die Kamera wiegt 8 KG, das Stativ 5 Kilo. Da wir einen schönen Blick für die Gäste brauchen, gehen wir meist Richtung Pool und Strand, ohne Schatten. Bis wir also den ersten Punkt erreicht haben, sind wir schon nass geschwitzt. Für dem Aufbau selbst sind wir schon routiniert. Andreas schafft es sogar innerhalb von drei Minuten! Doch lieber machen wir es in Ruhe und ohne Stress.

Die Technik für die Übertragung sieht wie folgt aus: Die Kamera, mit der via Internet das Bild nach München live übertragen wird, ein Handy, über das wir die Regieanweisung und Moderation hören können.

Also schweißgebadet haben wir unseren ausgewählten Punkt erreicht. Andreas liebt es am Wasser oder an einem hohen Punkt, meine Vorlieben gelten dem Wellnessbereich oder Restaurants. Wir bauen auf.

Lichtverhältnis: wie beim Fotografieren, immer mit der Sonne.

Schlecht für meine Frisur, denn der Wind kommt meist entgegengesetzt.

Bild: Wir müssen rechts im Bild stehen mit wenig Kopffreiheit und nach unten Platz. Neben uns sieht man den Moderator oder Werbeeinblendungen, unter uns läuft ein Banner über das Produkt. Nicht zu nah, nicht zu fern.

Jetzt alles gut. Wir stecken den Internetstick rein. Drei Punkte die aufleuchten müssen, dauerhaft. Wie ein kleines Kind, welches auf das Christkind wartet, beobachten wir die Leuchten. Erst eins, dann zwei dann drei! Kein Blinken wie bei einer Diskothek. Jetzt wird die Kameraeinstellung soweit voreingestellt, dass wir nur noch auf „live“ drücken müssen, wenn München anruft.

Wir werden leicht nervös. Nein, nicht wegen Lampenfieber – wir sind meistens 30 Minuten vor dem Einsatz startklar, damit wir noch ein bisschen versteckte Kamera spielen können, falls München keinen Empfang bekommt. Ich zünde mir eine Zigarette an. 15 Minuten vor geplanter Schaltung. Wir wollen einmal die Gelassenheit von München haben. Zu Beginn habe ich dann auf Live gedrückt um München auf uns aufmerksam zu machen. Da habe ich dann sofort einen Anruf bekomme! „Mach live aus, Ali aus der Türkei ist noch dran und du hast ihn jetzt rausgeschmissen!“ Huch, ein wenig lustig finde ich die Vorstellung schon, wenn Ali gerade über die Türkei erzählt und die liebe Astrid dann ganz nervös zu sehen ist, die sich darüber aufregt, dass keiner anruft. Seit dem wir das wissen, schauen wir immer erst ins Programm um sicher zu sein, dass niemand anderes gerade live ist.

Doch wenn es 5 vor Schalttermin ist, machen wir an. Schlecht ist dann, wenn München anruft und bittet, jetzt die Kamera anzuschalten. Dann wissen wir, unser kleiner Gau startet jetzt:

Kamera aus, Kamera an, Kamera an einen anderen Platz stellen. Manchmal sind es wirklich nur 5 Meter weiter weg und wir haben Bild. Wenn nicht, dann kommt ganzes Repertoire:

  • Stick wechseln
  • Simkarte wechseln
  • WLAN testen

Da ist die Münchner Gelassenheit dann von Vorteil: niemand schimpft, niemand macht einen noch zusätzlich nervös. Man nimmt ein anderes Produkt nach vorne, damit wir 5 Minuten gewinnen. Ein Lob auf die Flexibilität der Moderatoren und der Technik mit Regie. Zu 99 Prozent klappt es auf den letzten Drücker, dass wir das erlösende Wort hören: „Bild!“

Doch zu diesen Macken mit unserem Internet schleichen sich jetzt noch weitere Varianten ein:

Bild und Ton bei Kamera gut, Handyempfang nur ET mäßig

Meist ist das Phänomen nur einseitig, also wir hören nichts oder München hört nichts. München hört uns noch zusätzlich über das Micro, also nicht schlimm. Aber wenn wir nichts verstehen, dann können wir nur ahnen, was gefragt wird. Das ist dann der Startschuss für einen Monolog. Wir lassen dem Moderator keine Chance, nachzufragen. Manchmal ist die Zeitverzögerung so lange, dass wir denken, wir hätten keine Telefonverbindung. Das ist dann blöd. Erst warten wir, dann fallen wir uns gegenseitig ins Wort.

Wir haben es auch schon geschafft, dass wir das Handy zu stark in der Sonne hatten, so dass es wegen Überhitzung ausgegangen ist.

Bild und Handy gut, der Ton knackt im Micro

Das war ein neues Thema, wir kamen nur noch abgehackt in der Sendung an. Tatsächlich verschleißt auch die Hardware, wir hatten einen Kabelbruch. Und was soll ich euch sagen? Es gibt so etwas in Hurghada zu kaufen!

Alles gut!

Vielleicht kann man jetzt ein bisschen verstehen, warum wir uns freuen wie ein kleines Kind auf dem Rummel, wenn alles passt. Dann wird man auch mal übermütig und versucht die Möglichkeiten der Kamera auszuschöpfen: ich zoome und schwenke zu den Punkten, was Andreas gerade erklärt. Bingo! Das hält unser Internet nicht aus!! Also zoomen ist Tabu, wenn wir stabiles Netz haben, können wir den Zuschauern einen Rund-Um-Blick gönnen.

 

Es ist LIVE

 

Nach einem halben Jahr Übung behaupten wir, dass wir jetzt die Technik beherrschen, nicht mehr anders herum. Wir sind ausgestatten mit allem, was wir brauchen und können Simkarten im Zeitraffer wechseln.

Wir bereiten uns auch immer noch vor, doch inzwischen kennen wir über 30 Hotels und manchmal passiert es dann, dass Astrids Märchenstunde kommt.

„Wie ist denn das Frühstück dort?“ Ich überlege kurz und fange zu Schwärmen an: „Sagenhaft! Ich habe noch nie ein so gutes Frühstück gehabt mit Sekt und Lachs!“

Als ich mich nach dem Interview an der Rezeption verabschiede schaut mich der Manager an und spricht in akzentfreiem Deutsch: „Wir haben keinen Lachs am Frühstücksbüffet!“ Ich überlege kurz – war das bei einem anderen Hotel? Ich grinse ihn an: „Ab jetzt schon – vielleicht an Weihnachten?“

oder

„Sie können bei Buchung des Foodpasses alle a la Card Restaurants mitnutzen!“ Dies galt leider nicht für Makadi Garden. Na, wenn ich wieder einmal ein bisschen mehr in das Angebot packe, dann versucht Andreas das beim nächsten Interview zu relativieren. Wir können ja auch einen Wettbewerb daraus machen:

Wer findet heraus, was bei dem Angebot nicht stimmt?

 

Ein Knaller passierte mir im Steigenberger el Gouna: „Sie können den Strand vom Paradisio kostenlos mit nutzen, doch der Strand beim Steigenberger ist auch schön!“ Leider liegt das Steigenberger nicht am Meer.

Andreas liebt es von oben zu drehen. Er wählte deshalb den Aussichtsturm vom Steigenberger El Gouna zu filmen. Dort oben windete es ziemlich.  Die Übertragung beginnt und die Kamera beginnt, zu schwenken und die Position von  Andreas ist nicht mehr optimal. Der Mann im Ohr sagt: „Andreas, weiter rechts!“ Andreas geht weiter rechts, die Kamera schwenkt weiter, Jetzt wird die Regie ungeduldig: „Andreas, Astrid soll aufhören, die Kamera zu schwenken!“ Doch Astrid ist gar nicht da, der Wind hatte die Kamera bewegt!

An das erste Interview, bei dem auch Herr Kachelmann dabei war, bleibt mir auch in Erinnerung:

Ich stehe in der prallen Sonne und schwitze. Das Wetterapp sagt 32 Grad im Schatten. Ich höre bereits die Sendung übers Handy. Die Sprache ist über das kalte Wetter in Deutschland und die Moderation fragt Jürgen Kachelmann: „Wir gehen jetzt nach Ägypten, wo das Wetter besser ist. Was haben wir da für Temperaturen?“

„Etwa 23 Grad!“

Ich dachte, ich habe mich verhört oder er hat einen Zahlendreher drin, Natürlich frage ich das direkt nach der Begrüßung. „Mich interessiert jetzt schon, warum meine Wetterapp 32 Grad sagt, ich mich in der Sonne wie bei 50 Grad fühle und Herr Kachelmann die Temperatur mit 23 Grad angibt. Haben wir ein falsches Thermometer?“ Wenn ich gewusst hätte, welche Meteorologische Lawine ich mit dieser Frage auslöse, hätte ich sie gelassen. Er erklärte, erklärte, erklärte und unsere kostbare Zeit geht für das Produkt verloren. Also denke ich mir, zeige ich den Menschen neben der fachmännischen Erläuterung, wie in Deutschland ordentlich gemessen wird, die Umgebung und mache einen Schwenk. Dabei bin ich aus dem Bild gegangen. „Wo ist denn jetzt die Dame, der ich das erkläre? Der Kameramann sucht sie auch schon!“ Jetzt kommt noch die Zeitverzögerung dazu, so dass ich mich erst später bemerkbar machen konnte, dass ich einen Schwenk mache, während er einen Schwank erzählt.

Ich fand es auch sehr nett von einer Moderatorin, die uns dezent auf unsere Figur hinwies: „Wie wäre es mal mit Fitness? Wir meinen es nur gut, damit ihr wieder Bikini- und Badehosenfigur bekommt!“ Da bist du schon erst mal sprachlos. Besonders wenn du dann am nächsten Tag gefragt wirst: „Wie ist denn das Kulinarische dort? Habt ihr was gegessen?“ Da konnte ich nur antworten: „Nein, wir testen nicht mehr, wir sind laut Kollegin zu fett!“

Andreas steht parat im Labranda Royal und hört entsetzt, wie im Trailer das Citadelle in Sahl Hasheesh anmoderiert wird.

„Hallo Andreas, ich gehe davon aus, das du im Citadelle bist, wo denn genau!“

„Da muss ich dich leider enttäuschen, ich stehe zwar am Roten Meer, aber nicht in Sahl Hasheesh!“

Bevor wir auf Sendung gehen, wird uns ins Ohr geflüstert, wer moderiert, da wir unser Gegenüber ja nicht sehen. Dumm ist dann, wenn ich mitten in der Sendung zu Ulf „Goofi!“ sage. Er war schlagfertig und antwortete: „Klar Bettina!“

Auf jeden Fall haben wir viel Spaß an unserem Job und freuen uns, das auf Grund unseres instabilen Internets das Portfolio der Angebotspräsentation wieder erweitert wird: Facebook live!

Ferngesteuerte Urlaubs Checker.

Live können die Zuschauer Fragen stellen und beantwortet bekommen! Unser neues Format, FB live in der Sendung live zu übertragen, hat auch seine Tücken. Die Internetverbindung brach genau zur Anmoderation zusammen. Ich musste entscheiden: Warten, ob sie sich wieder fängt, oder schnell abbrechen und neu starten. Ich entschied mich für Letzteres. Doch leider vergaß ich in der Hektik, dass wenn ich starte, dass das Format bleibt, also das Bild nicht umschwenkt. Ich startete im Längsformat und die Assistentin nahm mein Handy ins Querformat, so dass die ganze Anmoderation auf der Seite stand. Auch ich verstand die Regieanweisung nicht sofort: „Kamera drehen!“ Ich hatte doch die Vorderbildkamera an!

Es ist uns schon vieles passiert, nur ein Lachflash wie bei Kai Pätzmann, der fehlt noch!

Aber wir haben ja noch Zeit! Wir freuen uns auf die nächsten 150 Schalten und sind gespannt, was Technik, Regie oder Moderation noch für Überraschungen bringt! Hier ein Beispiel für FB Live Sheraton Miramar: https://www.youtube.com/watch?v=hkvig7KuJs0

Schön, mit einem so dynamischen Unternehmen zusammen arbeiten zu dürfen – danke!

 

Bella Italia

Unsere erste Wahl des Urlaubsdomizils  ist Italien, da dies der erste Plan unserer Auswanderung war.

Lucca, eine alte Stadt in der Toscana, deren Stadtmauer komplett erhalten ist und in deren Ring sich die Altstadt befindet, ist ein guter Ausgangsort, um Sonne, Strand, Meer und Kultur zu verbinden. Neben Restaurants, Shops, Eisdielen und das typische italienische Flair kann man im Juli auch auf der open Air Bühne verschiedene Künstler am Sommerfestival hautnah erleben. Wir hatten das Glück, ein Doppelkonzert von Earth Wind and Fire und Linol Richie besuchen zu können. Liebhaber der klassischen Musik kommen auch auf ihre Kosten, da zu Ehren von Giacomo Puccini, der dort sein Geburtshaus hat, immer wieder Opern aufgeführt werden.

Woher wir das wissen? Weil Miriam Keller, meine Schulfreundin, uns diesen Tipp gab. Sie kennt sich hervorragend aus, denn seit 23 Jahren lebt sie hier mit ihrem italienischen Mann Marco, dessen Bar in Lucca seit 25 Jahren ein Geheimtipp ist und vermietet Zimmer im  Antika Casa Naldi Antica Casanaldi, in dem wir uns ausgesprochen „italienisch zu Hause“ fühlen.

 

Es ist, als wohne man in einem Landhaus: großräumige Zimmer mit liebevoller, antiker Einrichtung, was dem Namen des Hauses alle Ehre macht. In der Wohnküche wird am Morgen von der „Mama“ frischer gebrühter Cappuccino mit einem typischen italienischem Frühstück serviert. Wer will, kann dieses auch mit den ersten Sonnenstrahlen in dem kleinen Innenhof genießen. Das Haus befindet sich inmitten des Zentrums von Montecarlo, welches abends nicht mehr angefahren werden kann denn da gehört die Straße den Restaurants und Bars, die den Platz vor ihre kleinen Tische benötigen, an denen Wein und typische einheimische Köstlichkeiten anbieten.

Neben dem Essen gibt es noch ein Markenzeichen von Italien: Schuhe! Wie die Kirche gehört in jeden noch so kleinen Ort auch ein Shop, in dem man sein Schuhwerk erneuern kann. Dieser hier ist ein besonderes Erlebnis: Auf engstem Raum sind gefühlte 1000 Schuhkartons so drapiert, dass man keinen Inhalt sehen kann. Dafür kann man sich erst einmal durch viele ausgepackte Exemplare „wühlen“, um dann den passenden von einem Angestellten innerhalb kürzester Zeit zu erhalten. Es scheint doch ein System zu geben.

Von hier aus machen wir verschiedene Ausflüge: Pisa, Florenz und Venedig sind als Tagesausflug zu erreichen. Besonders der Juli und August ist mit Sonnengarantie und die Quecksilbersäule klettert täglich über die 30 Grad Grenze. Wer sich bei diesen südlichen Themperaturen abkühlen möchte, kann dies ein einem der öffentlichen Schwimmbäder in Lucca machen oder fährt ca. 40 Minuten bis ans Meer in Via Veggio. Wir entscheiden uns am Sonntag für das Freibad, da auch die Italiener das Meer lieben und das typische Bild, was wir von Rimini noch im Kopf haben, hier wieder aktuell ist. Doch sonntags gehen auch die Einheimischen auch ins Freibad, was zur Folge hat, dass der Eintritt statt 9€ auf 11€ an diesem Tag angehoben wird und wir gerade noch ein Stück des Rasens abbekommen, welches wir mit unseren Handtüchern direkt markieren. Ein wildes Getümmel von Italienern jeder Altersklasse verspricht großes Kino. Da ist die 14 jährige, die vor einem der vier Bademeister kokettiert. Der 60jährige, der den Jungen zeigt, wie man elegant vom 5 Meterturm springen kann was von Alt und Jung mit „Arschbomben“ beantwortet wird. Die Kasse hat Doppelfunktion: von draußen wird der Eintritt bezahlt und von innen der Verzehr. Zur Mittagszeit werden neben Getränken, Eis und frischem Obst auch kleine Snacks wie Pizza und Pommes angeboten. Der Poos ist nicht besonders groß, etwa 8 mal 15 Meter, trotzdem ausreichend für alle und eine Abkühlung, die wir genossen haben.

Am nächsten Tag gehen wir ans Meer. Die größten Unterschiede zu unserem Roten Meer sind die Farbe und die Wellen. Auch hier sind wirklich viele Menschen, doch der Strand ist so lang, dass man genügend Platz hat. Als ob ich ein vollkommen unerfahrener Beachgänger wäre, habe ich die falschen Schuhe an – geschlossene. Der Versuch, barfuß zu gehen, scheitert an der Gefahr, Brandblasen zu bekommen. Also gehe ich bis zum Meer mit Schuhen, dann kann man im abgekühlten Schlamm gut die Schuhe ausziehen.

Mein Problem war dann nur: Wie komme ich jetzt über den heißen Sand ohne die panierten Füße in die Schuhe zu stecken? Also stellte ich die Schuhe an die Grenze zwischen trockenen und nassen Sand. Ich stellte mich auf ein Bein und wartete die nächste kleine Welle ab, um das andere Bein im Wasser vom Sand zu befreien. Die erste kam und ich schüttelte wie ein Hund den Fuß im Wasser. Ich wartete auf die nächste, die leider etwas stärker war und meine Schuhe erfasste und ich mich entscheiden musste, mit schmutzigen Füßen die Schuhe anzuziehen oder die Schuhe ins Meer spülen zu lassen. Schnell schlüpfte ich schmutzig hinein und stapfte mit Lehmsohlen durch den tiefen Sand. Als ich hoch schaute, grinste mich ein Mann an. Bestimmt war meine Show besser als die von Mr. Bean. Also Tipp: die Wasserschlappen nicht vergessen!

Von Miriam kann man noch mehr Insidertipps erfahren: Wo gibt es kleine Osterias, die selbstgemachte Menüs mit Wein für 20,00 € servieren? Was ist der Unterschied, sich in einer Bar den Cafe am Tresen zu holen oder an eines der Tische servieren zu lassen? Der Unterschied ist etwa 2,00€ beim Espresso!

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Natürlich kann ein Italiener nicht verstehen, warum wir jeden Besuch in der Toscana auch mit einem Besuch bei http://www.lavialla.it/de/ La Vialla verbinden. Diese Fattoria hat sich auf den deutschen Markt spezialisiert und bietet alles, was italienisches Feeling mit nach Hause bringt: Wein, Nudeln, Soßen, Essig und Öl. Auch wenn es etwas teurer ist als beim Weinbauern in und um Lucca, sollte man sich dieses Erlebnis einmal gönnen. Immerhin kann man alles auch online bestellen und es wird kostenlos geliefert!

Fazit: Wer Italien liebt und eine gelungene Mischung aus Natur und Kultur erleben möchte, der sollte als Ausgangspunkt Antika Casa Naldi wählen!

Astrid und Andreas

Fairholiday

astrid und andreas

Ballonfahrt über dem Nil

Die Ballonfahrt zu Sonnenaufgang über Luxor ist inzwischen schon fast das moderne Markenzeichen von Luxor.

Zwei Punkte haben mich bisher daran gehindert, diese mitzumachen:

  1. Der Ausflug beginnt morgens um halb vier,
  2. Ich habe Höhenangst.

Tatsächlich werden wir mit dem Bus gegen halb vier morgens abgeholt. Der Abflug mit dem Ballon wird in der Nähe von den Memnonskolossen sein, also auf der westlichen Nilseite. Wir fahren deshalb zum Nil an die Feluken Haltestelle, den Wassertaxen, und überqueren diesen. Während der Fahrt bekommen wir Kaffee und Tee und müssen uns den Sicherheitshinweis und Haftungsausschluss bei Unfällen für die Ballonfahrt durchlesen und unterschreiben.

Ist wie bei einer Operation: Es wird schon nichts passieren, doch wenn, dann bist du selber schuld. Wir lesen die Hinweise deshalb schon aufmerksam durch, besonders, weil wir den Ablauf auch schon von einer Freundin erklärt bekommen haben, und unterschreiben.

Am anderen Nilufer fährt man noch ein kurzes Stück mit dem Auto bis man zu dem Startplatz der Ballons kommt.

Wir zählen 5 Ballons, die alle nebeneinander am Boden ausgebreitet sind. So groß haben wir uns die nicht vorgestellt. Klar, wir haben die Ballons bisher immer nur am Himmel gesehen, mal höher, mal tiefer, da kann man die Größe nicht gut einschätzen.

Wir werden in Gruppen von 24 Teilnehmern eingeteilt, so viele passen in einen Korb.

Wir gehen näher an „unseren Ballon“ und beobachten, wie sich diese langsam mit heißer Luft füllen und durch den physikalischen Vorgang sich zu heben beginnen. Immer wieder wird mit einer Gasflamme heiße Luft erzeugt, um dem Ballon den letzten Kick auch noch zu geben, dass er senkrecht über dem Korb steht. Jetzt heißt es Yallah, yallah, denn ab diesem Moment wird aus dem vollen Ballon ein wildes Tier, was in die Freiheit möchte und der Kapitän erinnert mich deshalb ein bisschen an einen Dompteur, der seinen Ballon wirklich gut im Griff hat.

Es gibt keine Leiter in den etwa 1,40 hohen Ballon, dafür jedoch kleine Löcher, die man wie ein Steigeisen nutzen kann. Der Korb ist in sechs gleich große Felder eingeteilt, in die je 6 Personen steigen müssen. Sobald ich hoch genug bin, dass ich meinen Po auf den Rand setzen kann, mache ich das und schwinge elegant beide Beine nach innen. Jeder von uns kommt auf die eine oder andere Weise in den Korb. Ein bisschen belustigt beobachte ich eine sehr korpulente Frau, deutlich jünger als wir, wie sie keine Technik für sich findet, die etwa 120 Kilo in den Korb zu befördern. Das übernehmen die Ägypter dann zu viert: Zwei greifen unter die Arme, jeder nimmt noch ein Bein, und so schnell konnte sie gar nicht reagieren, wie sie die Beine im Korb hatte.

Alle Mann an Bord, doch man möchte mit den anderen Ballons in etwa gleich starten. Also werden alle wilden Tiere noch gebändigt, bis auch der letzte Gast in seinem Korb sitzt.

Durch meine Höhenangst halte ich mich ausnahmsweise im Hintergrund und bleibe in der zweiten Reihe stehen, so dass ich keine Möglichkeit habe, direkt nach unten zu sehen. Am Horiizont ist schon deutlich ein heller Streifen zu sehen, die Nacht verabschiedet sich als unser Kapitän jetzt dem wilden Tier die Erlaubnis gibt, sich in die Höhe zu bewegen und deshalb noch einen guten Feuerstrahl mit dem Gas zündet. Es ist bestimmt heiß, denn er hat Handschuhe an. Es ist das erste Mal, dass ich einen Ägypter mit Schutzkleidung sehe!

Fast spürt man es gar nicht, wie sich der Ballon hebt und ganz ruhig zu schweben beginnt. Langsam wird das Feld, von dem wir gestartet sind, kleiner und dadurch das Blickfeld größer. Es ist ein ergreifender Moment, der durch klatschen und Johlen gefeiert wird. Tatsächlich kann ein Ballon gelenkt werden. Unser Kapitän erklärt uns, wo sich welches Monument am Boden befindet und sorgt dafür, dass wir uns langsam drehen, um alle Perspektiven genießen zu können.

Viel zu schnell vergehen die 45 Minuten, bis wir zur nächsten, spannenden Etappe kommen: die Landung!

Wir wurden alle eingewiesen, was wir bei dem Komando „Landingposition“ zu tun haben: Jeder muss sich in die Richtung drehen, dass er den blau-roten Karabinerhaken sehen kann. Dann muss er sich mit beiden Händen eine Halteschlaufe suchen, die im Korb rundherum in Zweierreihen befestigt sind und in die Hocke gehen und nach hinten lehnen. Wenn sich alle an die Instruktionen halten, hat er ein optimales Gegengewicht zum Ballon und man kann nicht kippen.

Als das Komando kam, setzen wir uns also alle in die Hocke und konnten dadurch nur noch Korb sehen, oder, beim Blick nach oben beobachten, wie im Ballon sich ganz oben die Decke öffnete und der Blick zum Himmel frei wurde. Jetzt konnte die warme Luft entweichen und der Ballon verlor schnell an Höhe. Doch unser Kapitän landete uns ganz sanft, ohne zu holpern. Dieses Mal applaudierten auch wir nach der gelungenen Landung den diese ist nicht so selbstverständlich wie in einem Flugzeug.

Alleine die Erinnerungen erzeugen bei mir Glückshormone! Diese Fahrt werden wir mit Sicherheit wiederholen!

Kommt doch mit!

Astrid und Andreas Fair holiday

 

Unsere erste Nilkreuzfahrt

Fahrt nach Luxor

OK, jetzt leben wir seit drei Jahren in Ägypten und starten heute unsere erste Nilkreuzfahrt! Ich werde täglich unsere Eindrücke und Erfahrungen hier berichten! Ich hoffe, ihr schaut jeden Tag rein!!!

 

Los ging es an einem Donnerstag. Unsere Freunde saßen um 10.00 Uhr in Düsseldorf in der von Sonnenklar gecharterten Sunexpress, wir in unserem Auto. Wir fahren 320 Kilometer. Erst geht es durch die arabische Wüste mit den Trockentälern, die von hohem Gebirge ein gezäumt sind,  bis wir in Qena an den Nil stoßen. Den folgen wir flußaufwärts bis Luxor. Wir sind in dem Schiff Royal la Terrasse untergebracht, eines der drei Premium Schiffe, entsprechen 4 Sternen. Sonnenklar.tv  bietet auch Schiffe in 5 Sternekategorie an, ein bisschen teurer.

Unser Schiff ist 10 Jahre alt, gepflegt und sauber. Um auf unser Schiff zu gelangen, müssen wir andere Kreuzfahrtschiffe, die alle hintereinander festgemacht haben, durchqueren. In Hochzeiten waren das häufig sechs bis acht Schiffe, heute liegen maximal noch vier hintereinander. Der Weg ist wie eine kleine Schleuse, die immer wieder durch die Lobbies der einzelnen Schiffe erhellt werden.

In unserer Lobby werden wir dann an der Rezeption empfangen und hier ist auch der zukünftige Treffpunkt für die Ausflüge. Ein Aufenthalt auf einem Flußkreuzfahrtschiff ist nicht für Rollstuhlfahrer geeignet, da es keine Aufzüge gibt und auch der Zugang über mehrere Schiffe nicht barrierefrei sein kann.  Unser Gepäck wird von einem Pagen deshalb zu Fuß aufs Zimmer in der 4. Etage gebracht, wodurch er sich ein Trinkgeld verdient hat.

Unser Schiff hat zwei Suiten, die großzügig mit Wohn- und Schlafbereich ausgestattes sind sowie einen Balkon, auf dem man auch sitzen kann und auf der Fahrt die Landschaft genießen kann. Wir haben eine der 48 Kabinen, die einen großzügigen Schlafbereich haben mit zwei Sitzmöglichkeiten, einem Schreibtisch, den ich zum Schmiktisch umfunktioniere da ein großer Spiegel mit Beleuchtung geradezu danach schreit. Der Fernseher ist gerade mal Laptop Größe, dafür überrascht es mich, mitten in Afrika deutsche Sender zu empfangen.

Unsere Kleidung für eine Woche hat gut in dem zweitürigen Kleiderschrank Platz, in dem sich auch ein Safe befindet. 99% der Passagiere haben den Safe nicht auf der Innenseite der Türe entsperrt, so dass sie diesen mit dem Code des Vorgängers verschlossen hatten. Ich gehörte auch dazu.

Auch die Größe des Bades hat uns mit etwa 9 qm Meter positiv überrascht. Eine Sitzkabine in der Dusche dürfte auch allen älteren Menschen die Angst nehmen, dort ausrutschen zu können.

Das Restaurant befindet sich in der untersten Etage, trotzdem noch über dem Wasserspiegel, was wir gut erkennen können, wenn wir unterwegs sind und es draußen noch hell ist.

Die Kabinen teilen sich von der zweiten bis vierten Etage auf, wo sich dann auch die Bar befindet. Auf den Weg dorthin geht man an den Shopbesitzern vorbei, die von alltäglichen Gebrauchsgegenständen wir vergessenen Zahnbürsten (ich habe eine geschenkt bekommen) bis hin zu echtem Schmuck oder Kleidung alles bieten. Besonders verkaufen sie die Sachen, die man bei jedem Ausflug von den fliegenden Händlern angepriesen bekommt und zwar günstiger, ohne zu handeln!!

Von der obersten Etage kommt man auf das Sonnendeck mit Pool und Außenbar mit Schatten, welche auf der Fahrt nach Assuan wirklich notwendig ist. Bereits jetzt, Ende Mai, klettern die Temperaturen bis über 40 Grad im Schatten.  Jetzt wird der Pool wirklich zum Lebensretter. Es ist so heiß, dass man beim Barfusslaufen ohne Schuhe das Gefühl hat, Brandblasen zu bekommen und auf dem Rand des Beckens bestimmt die morgendlichen Spiegeleier gebraten werden könnten. Die Handbrause wird deshalb nicht nur zum Abkühlen des Körpers genutzt, sondern auch des Beckenrandes, um ohne Verbrennung in den Pool zu gelangen. Der Pool ist in der Mitte 1,60 Tief um sich komplett einmal abzukühlen, der andere Teil wird dafür genutzt, um sich ins Wasser zu setzen.

Die Preise für die Getränke sind normal. Eine eineinhalb Liter Flasche Wasser für 15,00 LE, alkoholfreie Getränke in 0,2 Liter Dosen 15 LE. Alkoholische Getränke sind etwa so teuer wie in Deutschland: Das Bier in der 0,5 Liter Dose für 32 LE und ein Cocktail 70 LE. Der Bailys wir hier „Bells“ ausgesprochen und kostet 52 LE, aber original!

Tipp: Die Landeswährung sind ägyptische Pfund (LE), Kurs derzeit 1 zu 10, das bedeutet ein Euro entspricht 10 ägyptische Pfund. Man kann auf dem Schiff Euros in Landeswährung zu einem guten Kurs wechseln. Die Einkäufe auf der Reise kann man natürlich auch mit Euro bezahlen. Man hat den Vorteil, ein besseres Gefühl für den Preis zu haben. Doch dann bitte viele Fünf- und Zehneuroscheine mitnehmen, damit man das Geld passend und in Scheinen hat. Für das Trinkgeld zwischendurch sind Eindollarscheine, die man in Deutschland auf der Bank bekommt, sehr praktisch. Münzen können von den Ägyptern in Fremdwährung nicht eingetauscht werden, so dass man ständig gefragt wird, ob man in Scheine wechseln kann. Dies sollte man gerne machen, sich jedoch das Geld in die eigene Hand zählen lassen.

Ausflüge:

Das Ausflugspaket beinhaltet für knapp 190€ alle Transfers, deutsche Reiseleitung, alle Eintritte zu den Tempelanlage an allen Anlegeplätzen, in Luxor zum Tal der Könige und den Karnaktempel.

Fakultativ können noch die Temel in Abu simbel und Qena gebucht werden, was beides sehr empfehlenswert ist.

Außer Tempelanlagen wird noch ein Besichtigung mit der Kutsche in Luxor angeboten und eine Ballonfahrt.  Die Kutschenfahrt hat einen gewissen Charme und wer Tierlieb ist unterstützt die Pferde am meisten, wenn er eine Rundfahrt bucht.

 

Die Ballonfahrt zu Sonnenaufgang über Luxor ist inzwischen schon fast das moderne Markenzeichen von Luxor und ein wunderbarer Abschluss!

Persönlicher Hinweis:

In den Buchungsunterlagen wird darauf hingewiesen, dass jeder 35€ Trinkgeld vor Ort zu bezahlen hat. Diese werden von den Reiseleitern am zweiten Tag eingesammelt und ich finde es beschämend, wenn er dafür mit Gästen diskutieren muss. Gerne haben wir natürlich zusätzliches Trinkgeld bezahlt für Personal, was besonders aufmerksam war, dazu zählten natürlich das Zimmerpersonal, welches täglich zweimal das Zimmer gereinigt hat und sehr phantasievoll die Badetücher faltete. Dazu zählte auch der Reiseleiter, der von der Trinkgeldpauschale nichts bekommt. Leider wurden für die Busfahrer keine Sammelaktionen gemacht, so wie wir das kennen.

Die Ägypter sehen in uns Deutschen freundliche, lustige und großzügigen Touristen, die gerne willkommen geheißen werden.

Wir haben einige erlebt, die die Mentalität des modernen „Geiz ist geil“ angenommen haben, ständig was zum Nörgeln haben und  dann glauben, mit ein paar Kupfermünzen besonders großzügig zu sein. Die Ägypter sind ein stolzes Volk und können zwischen Almosen und von Herzen gegebenem Trinkgeld unterscheiden!

In diesem Sinne freuen wir uns, wenn wir kulturinteressierte Menschen auf eine Nilkreuzfahrt Laune gemacht haben!

Zu buchen über Sonnenklar.TV

http://www.sonnenklar.tv/promo/flusskreuzfahrten.html

Eure Ägyptenspezialisten

Astrid und Andreas Fairholiday

 

Astrid und Andreas