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Eine besondere Quadtour zu den Beduinen

Allgemeines

Ein Quad ist ein 4 rädriges Motorrad, welches ab 16 Jahren, ohne Führerschein, gefahren werden kann. Die Fahrzeuge müssen nur mit dem Handgas und den beiden Handbremsen betätigt werden. Die Quads können alleine oder zu zweit gefahren werden. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, jedoch für Rückenkranke und Schwangere nicht geeignet.

Tipp: Wer noch nie gefahren ist, sollte sich zu Zweit eines teilen. Einer fährt die Hinfahrt, einer die Rückfahrt.

Sicherheit:

Zur eigenen Sicherheit sollte der angebotene Helm genutzt werden. Er schützt vor allem gegen Steine, die während der Fahrt aufgeschleudert werden können. Deshalb ist auch innerhalb der Reihe zu fahren.

Kinder unter 12 Jahren dürfen auch nicht als Beifahrer mitkommen.

Die Tour

Unsere Quadtour ist eine Private Tour ab 2 Personen. Ihr werdet am Hotel mit dem Minibus abgeholt und zur Safaristation gebracht. Dort erhaltet ihr eine kurze Einweisung, die Einteilung auf die Quads und schon geht es los!

Tipp:

Zieht zur Tour eine lange Hose an, da die Abgase ziemlich heiß werden am Bein. Nehmt ein großes Tuch mit für Gesicht und Kopf, ihr könnt es vor Ort für 5 Euro kaufen. Sonnenbrille, Wasser und Sonnenschutz mitnehmen! Wer Fahrradhandschuhe hat, sollte diese für eine geplante Tour mit ins Gepäck legen!

Die Fahrt geht gemütlich los, damit wir uns an das Fahren und den Boden gewöhnen können. Der Wüstenboden ist meist sehr hart und oft mit vielen kleinen Bodenwellen durchzogen, so dass man sich schnell durchgeschüttelt fühlt. Man muss sich an die Geschwindigkeit gewöhnen, da man sich mit 4 Rädern auch nicht in die Kurve legen kann. So manchmal passiert es schon, dass man das Gefühl hat, das Fahrzeug will nicht in der Spur fahren, die der Fahrer will. Nach einigen Kilometern hat man sich an das Gerüttel gewöhnt und es sollte sich herausgestellt haben, dass der Fahrer der Chef ist, nicht das Fahrzeug.

Schnell merkt man, dass es gut ist, vor Mund und Nase einen Schutz zu tragen. Ohne Brille kann man nicht fahren, da Wind und Vordermann den Sand aufwirbeln.

Nach etwa 45 Minuten Fahrt erreichen wir die Berge. Es ist atemberaubend, wie die Landschaft sich verändert. Natürlich geht es jetzt auch auf und ab.

Wir besuchen ein kleines Beduinendorf. Die Ausstattung von vielen kleinen Nischen, die jetzt leer sind, erinnern an früher, wo noch mehr Touristen Quad gefahren sind. Heute zentriert man die Fahrten auf wenige Beduinencamps.

Tipp:

Wer mit uns diesen Trip machen möchte, kann gerne für die Beduinen Lebensmittel oder Kleidung mitbringen. Auf den Quads ist ein Gepäckträger, der dafür genutzt werden kann. Unser Guide gibt sogar manchmal den Kindern Unterricht, da nur der älteste Sohn in die Schule gehen darf.

Die Beduinen haben diesen Platz ausgewählt,  weil sie ihre eigene Quelle im Gebirge haben, die den Tieren wie Menschen Wasser spendet. Diese Quelle wollen wir besichtigen.

Fast schon abenteuerlich ist der Weg dorthin, der wirklich mitten durch das Steingebirge führt. Feste Schuhe mit rutschfester Sohle sind deshalb notwendig!

Natürlich kann man bei den Beduinen auch Kamelreiten und kleine Souvenirs kaufen. Eine getrocknete Blume, die mit Wasser getränkt immer wieder blüht, habe ich mir mitgenommen.

Bei Tee und Shisha lernen wir noch Oma, die Stammesälteste kennen, die uns willkommen heißt.

Nach etwa einer Stunde Pause machen wir uns wieder auf den Heimweg. Dort machen wir noch kurz einen Fotostopp an einer Moschee, mitten in der Wüste.

Fazit

Diese besondere, private Tour kostet 55 € ab 2 Personen, ab einer kleinen Gruppe von 5 Personen 45 €. Buchen könnt ihr die bei uns!

 

 

 

 

Astrid und Andreas

Fairholiday.com

 

 

Sharm El Naga – immer ein Tagesauflug wert

Etwa 40 KM südlich von Hurghada liegt Sharm el Naga,  ein Naturschutzgebiet in dem man einen wunderbaren Tag verbringen kann.  Das Riff ist deshalb in sehr gutem Zustand und deshalb ist Sharm El Naga ein Tipp für Taucher und Schnorchler gleichermaßen und eine wirkliche Alternative zu einem Bootstag.  Die Anlage hat seit 2015 ein neues Managment, welches ein starkes Augenmerk auf Qualität und Service richtet.

Hier am Roten Meer ist es ein Muss, den Kopf auch einmal unter Wasser zu halten um die farbenfrohe Natur zu erleben.  Doch auch Schnorcheln will geübt sein, so dass ein erster Versuch immer besser vom Strand aus ist, als von einem Boot. Ohne Angst kann man mit Boden unter den Füßen den Kopf ins Wasser halten und den „Nichtatmen-Reflex“ überwinden.

Clownfisch

Die Schnorchel Ausrüstung ist beim Eintritt inklusive, so dass man hier erste Berührungen mit der Unterwasserwelt austesten kann. Die Fische begrüßen jeden auch im seichten Wasser und wenn man dann ein bisschen weitergleitet, kann man bereits das Hausriff erkunden. Für manchen ist es vielleicht auch interessant, die Taucher von oben zu beobachten, deren Einstieg auch hier ist.

Wer einfach einen Badetag genießen möchte, mit schattigen Liegeplätzen, der ist hier richtig, übrigens auf für Kinder geeignet. Ein durch Bojen gekennzeichneter Bereich mit flach abfallendem Wasser lädt auch für Nichtschwimmer zum Abkühlen ein.  Im Eintritt sind Badetuch, Liege und ein  Lunchbuffet incl. drei Softgetränken enthalten.

Das ganze Areal wurde  umgebaut. Kleine Shops um  das Restaurant, welches mittags zwischen 13.00 Uhr und 14.00 Uhr ein komplettes Büffet zur Auswahl anbietet, runden das Angebot ab. Egal ob Fleisch, Fisch oder gegrilltes Gemüse, es ist für jeden Geschmack etwas dabei.  Das Eis wird nicht nur von den Kindern geliebt.

Auch für die Kinder ist ein Badetag in Sharm el Naga wesentlich interessanter als ein Bootsausflug. Hier haben sie die Möglichkeit, den weitläufigen Strand zu nutzen, im seichten Wasser zu planschen oder den Pool zu nutzen. Der Spielplatz wurde jetzt überdacht, so dass auch in den Sommermonaten die Nutzung der Geräte möglich ist.

 

Der Preis für‘s Tauchen bei der durch Padi zertifizierten Basis beinhaltet auch den Eintritt, jedoch nicht das Mittagessen. Dies kann man für einen Aufpreis von ca. 10€ jedoch dazu buchen. Für mich ist das Tauchen vom Strand aus eine wirkliche Alternative zum Boot.  Der große Vorteil: ich gleite langsam in die Tiefe und schaffe dadurch viel besser meinen Druckausgleich, als wenn ich vom Boot aus springe.

Das Hausriff bietet Minimum 6 verschiedene Möglichkeiten: das rechte und linke Riff vom Strand aus, mit dem Zodiak rausfahren und zurücktauchen oder mit dem Zodiak raus und einen pick up.

Wer nicht alleine diesen wunderschönen Ausflug ( 45 Euro Eintritt ohne Transfer) machen möchte, kann natürlich über Fairholiday betreuen lassen!

Das Meer und die einsame Insel

Insidertipp

Fern von vielen Menschen fahren wir regelmäßig mit der Lucy die Robinsontour auf eine Insel, die nur von kleinen Booten angefahren werden kann. Klein bedeutet, maximal 8 Gäste. Die Tour führt erst nach Faynouz, da an diesem Riff die Wahrscheinlichkeit am größten ist, neben dem bunten Treiben im Wasser und an den Korallen auch Delphine zu sehen.

Das Rote Meer zeichnet sich durch das klare Wasser aus, in welchem man die Unterwasserwelt auch als Schnorchler erkunden kann, da durch den beständigen blauen Himmel die Sicht bis zu 15 Metern möglich ist. Die verschiedenen Türkistöne spiegeln die verschiedenen Tiefen des Meeres wieder und lassen den Übergang des Meeres zum Horizont nur an einen siilberblauen Streifen erkennen. Das Meer ist im Winter oft wärmer als mancher Badesee in Deutschland im Sommer. Da keine Flüsse ins Rote Meer münden, kühlt es nur selten unter 22 Grad ab. Taucher schätzen am Roten Meer, das es keine starken Sprungschichten hat, also auch in der Tiefe unerheblich kühler ist.

Die anschließende Fahrt zur einsamen Insel führt uns eine Stunde an der Küste Hurghadas entlang, wo die markantesten Bauwerke als Orientierungspunkte dienen. Als erstes entdeckt man die zwei Türme der neuen Moschee, dann den Rundbau, welches das alte Sheraton ist,  erstes Hotel in Hurghada und dann das das Fefela, ein Restaurant was sich als Kuppelgebäude von der Straße bis ins Meer zieht.

An der Insel sind wir meist alleine, abgesehen von einheimischen Fischern. Die Insel kann zu Fuß erkundet werden. Badeschuhe sind empfohlen, da man sich an Muschelschalen oder den darin befindlichen Einsiedlerkrebsen doch schneiden kann.  Inzwischen bereitet die Crew das Essen vor und Andreas kümmert sich um die Shisha

Im Anschluss kann auf dem Sonnendeck ein kleiner Verdauungsschlaf gemacht werden, doch bitte die Sonnencreme nicht vergessen!

Gegen 15.00 Uhr wird wieder in Richtung alter Hafen gefahren, wo noch ein Schnorchelstopp eingelegt wird. Gegen 16.30 Uhr legt Lucy wieder an ihrem Ankerplatz an. Jetzt heißt es Abschied zu nehmen! Wem es gefallen hat, der bedankt sich bei der Crew mit einem kleinenTrinkgeld, was gerne angenommen wird. Die Rückfahrt ist meist noch mit einer kleinen Stadtrundfahrt verbunden.

Nicht zu vergessen ist, dass es in Ägypten früh dunkel wird. Im Winter geht die Sonne gegen 17.30 Uhr unter, im Sommer nur unwesentlich später. Und wer schon einmal den Sonnenuntergang in den Bergen beobachtet hat, weiß, dass man diesen wie mit Zeitraffer verfolgt. Eine Dämmerung, wie wir es aus Europa kennen, gibt es hier nicht.

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Der Ausflug kostet 35 € pro Person und kann bei fairholiday oder robinson Tours Hurghada angefragt werden.