Dubai – Hotel Cosmopolitan

Dubai – das steht für die Superlative! Wenn man eine Stadtrundfahrt macht, dann bekommt man nur zu hören: Das Höchste, das Teuerste, das Erste, das Größte! Eingeprägt hat sich bei mir: „Wenn Sie in Dubai eine Wohnung kaufen, bekommen Sie ein Auto dazu geschenkt!“ Dubai besteht aus dem alten Down Town und dem neuen Dubai.

D as Cosmopolian befindet sich im Stadtteil al Barsha, 15 KM vom

Auszeichnungen Hotel Cosmopolitan Dubai

Strand entfernt. Kann man hier als „Normalbürger“ übernachten? Wie zieht man sich an? Welche Zusatzkosten fallen an? Das alles interessiert uns. Also werden wir das Hotel und die Umgebung inspizieren.

Ankunft

Das Hotel ist mit 114 Zimmer eher klein und durch die Nähe zum Kongresszentrum wird es auch von Geschäftsleuten gebucht. Die Lobby ist teilweise mit Teppichboden ausgelegt, was eine Gemütlichkeit ausstrahlt. Rechts wird man freundlich von einem Mitarbeiter begrüßt, bevor man an der Rezeption eincheckt.

In der Lobby ist an der Fensterfront ein kleines Café. Dort kann man zum Tee oder Kaffee und einem Stück Kuchen das Treiben auf der Straße beobachten. Da fällt mir immer der Spruch ein: „Sieben Sekunden Genuss, sieben Jahre auf der Hüfte!“

Pool/Strand

Da man in Dubai Sommer wie Winter Sonne hat (Regenwahrscheinlichkeit im Jahr bei unter 1%) und im Winter es nicht unter 20 Grad kalt wird, freut man sich auf klimatisierte Räume oder auf einen kühlenden Pool.

Auf dem Dach des siebenstöckigen Hotels befindet sich der Pool mit Liegen, Sonnenschirmen und der Poolbar. Im Winter ist der Pool beheizt, im Sommer gekühlt! Hier kann man einen alkoholfreien Cocktail mit Blick bis zum Burj al Arab, dem Wahrzeichen von Dubai, genießen! Der Ausblick ist einfach grandios.

Das Hotel liegt nicht am Strand, doch dafür gibt es einen kostenlosen Shuttle zum  Jumeirah open beach, der nach 15 Minuten erreicht wird. Achtung: der Shuttelbus fährt nur einmal täglich.

Zimmer

Ccosmopolitan Zimmer

Großzügig (etwa 35 qm) ist das Zimmer gehalten. Direkt beim Eingang haben wir eine kleine Küchenzeile mit Minibar, Kaffee/Teezubereiter und Mikrowellenherd. Für den kleinen Hunger zwischendurch liegen süße Riegel bereit (kostenpflichtig). Die Minibar ist mit alkoholfreien Getränken bestückt.

Gegenüber steht ein dreitüriger Kleiderschrank.

Das Bad, neben der Miniküche, ist relativ groß. Eine Toilette mit Bidet, eine Dusche und Waschbecken. Föhn und Duschgel gehören obligatorisch dazu.

Das Doppelbett hat eine bequeme Matratze und die Kopfkissenauswahl ist grandios. Bereits auf dem Bett bekommt jeder drei Kissen zur Verfügung gestellt. Auf Wunsch kann man natürlich auch ein spezielles Allergiker Kissen bekommen.

Eine kleine Sitzgruppe und ein Schreibtisch lassen das Zimmer wie ein Apartment erscheinen. Der Flachbildschirm ist an der Sat-Schüssel angeschlossen, so dass wir sogar einen deutschen Sender empfangen (ZDF). So können wir morgens mit einer Tasse Kaffee im Bett uns über die Neuigkeiten aus der Heimat informieren.

Verpflegung

Nach der Lobby kommt man in das Restaurant „Ginger“, in dem das Frühstück und das Abendessen in Büffetform angeboten wird. Zusätzlich kann man dort abends auch a la carte essen.

SPA

In der fünften Etage ist die Spa Abteilung mit zwei Massagezimmern. Die Massageangebote können 24 Stunden am Tag gebucht werden! Hier befindet sich auch die Sauna, Dampfbad und der Wirlpool, welche die Gäste kostenlos nutzen dürfen.

Fitness

Der Fitnessraum befindet sich auch in der siebten Etage. An der Rezeption des Fitnessraumes bekommt man auch die Handtücher für das Training und neben an steht ein Kühlschrank mit Getränken und Eis! Auch der Fitnessraum ist für die Gäste 24 Stunden geöffnet.

Kinder/Jugendliche

Man kann ein Kinderbett ins Zimmer bekommen.

Besonderheiten

In Dubai ist das Rauchen nur in ausgewiesenen Räumen erlaubt.

Das Mindestalter für Check in ist 21 Jahre, was bedeutet, man kann als jugendliches Paar nicht alleine buchen.

Es gibt auch Zimmer mit getrennten Betten. Bitte beim Check in seinen Wunsch äußern!

In diesem Hotel wird kein Alkohol ausgeschenkt.

Von den deutschen Fernsehkanälen ist nur das ZDF über Satelit möglich.

Dubai ist der 2. Sicherste Urlaubsort der Welt.

In Dubai sind 80% der Einwohner Ausländer, weshalb man sich am besten mit Englisch verständigt.

Tipps

Bei einem Dubai Besuch sollte man 2 Tage für eine Stadtrundfahrt einplanen. Wir haben uns dafür ein 48 Stundenticket bei BIG Bus für 73 Dollar gekauft. Damit kann man beide Routen (altes und neues Dubai, Marina) und auch Dubai bei Nacht besichtigen. Die Tour bietet 45 Sehenswürdigkeiten, bei denen man natürlich auch aussteigen kann. Alle 20 Minuten kommt der nächste Bus, mit dem man seine Tour fortführen kann. Der Stadtplan und die Ohrhörer für die Erklärungen in Deutsch sind natürlich inbegriffen.

Der Umrechnungskurs von Euro zu AED (Dirham) ist etwa 1:4. Also für einen Euro bekommt man 4 Dirham oder die Preise durch 4 teilen. Man kann jederzeit auch in Dollar oder mit Kreditkarte bezahlen.

Dubai ist eine Stadt der Superlative, dementsprechend sind die Preise hoch. Eine Shisha kostet 10€, Salat 12€, Menü 30€. Wenn möglich, sollte man Halbpension oder all in buchen.

Die öffentlichen Verkehrsmittel via Metro sind superleicht zu finden. Es gibt nur eine blaue und eine rote Route. Durch die übersichtlichen Pläne kann man auch als Erstbesucher zur Einkaufsmall oder anderen Sehenswürdigkeiten die Metro nutzen.

Fazit

Dieses Hotel liegt super zentral ist prädestiniert für Gäste, die Dubai erkunden wollen oder günstig einen längeren Aufenthalt buchen möchten.

Schaut einfach mal rein!

Sonnige Grüß und bis bald

Andreas und Astrid

150 Interviews – Rückblick, Einblick, Durchblick?

„Wie sieht denn so ein Arbeitstag bei euch aus?“, fragte mich ein Moderator im live Interview. Ich muss schmunzeln, denn natürlich entspricht der „Arbeitstag“ für Sonnenklar.TV ziemlich dem Klischee, das man sich vorstellt. Dazu muss man wissen, dass dies nicht unsere „Arbeit“ ist, sondern wir diese Interviews aus drei Gründen machen:

  1. Wir haben die Möglichkeit, über Land, Leute, Menschen und Hotels zu informieren und diese kennen zu lernen;
  2. Wir geben diese Eindrücke gerne über die Kamera weiter, weil wir unsere Wahlheimat lieben und diese gerne bewerben;
  3. Weil wir Spaß daran haben!
Erster Studioauftritt Februar 2016

Wir hatten keine wirkliche Ahnung, auf was wir uns eingelassen hatten, als wir unserem Freund Andreas Lambeck (GF Sonnenklar.TV) die Zusage gaben, für Ägypten Liveübertragungen nach München zu machen. Auch wenn diese Aufgabe nicht unseren Lebensunterhalt finanziert, nehmen wir sie ernst denn wir arbeiten nach dem Motto: Wenn du etwas machst, mache es gut!

So haben wir auch alle Skeptiker überzeugt! Wir begannen unsere Interviews im Februar 2016 via Skype mit Iphone. Im Herbst bekamen wir die Einladung nach München, um diese Kamera erklärt zu bekommen. Oh, das fühlte sich an wie eine Beförderung!

Aus den anfänglichen zwei bis drei Liveschaltungen in der Woche sind jetzt inzwischen sechs bis zehn geworden. Im August 2017 haben wir unser erstes kleines Jubiläum – die 150. Liveübertragung mit unserer Kamera in 30 Hotels aus Ägypten, Malta, Agadir und den Vereinigten Arabischen Emiraten! Und nach 150 mal Auf- und Abbau, Internet- und Platzsuche hoffen wir, alle möglichen Pannen einmal erlebt zu haben und für die Zukunft gewappnet zu sein.

Einsatz bitte

Abends zwischen 17.00 Uhr und 19.00 Uhr bekommen wir eine Mail mit unserem geplanten Einsatz am nächsten Tag. Wir haben die Freiheit als Freelancer, zu akzeptieren oder abzusagen, ein Privileg, was uns wichtig ist. Kennen wir das Hotel, ist alles relativ einfach:

  • Wir informieren den Ansprechpartner
  • Wir sind eine Stunde vor Liveinterview vor Ort.

Ist es nicht eines der inzwischen 25 bekannten Hotels, brauchen wir

  • Den Namen des Ansprechpartners
  • Mindestens zwei Stunden Vorlaufzeit
  • Eine offizielle Anmeldung über Meetingpoint.

In jedem Hotel bereitet unsere Anmeldung Stress, denn die Info: „Morgen kommt jemand von Sonnenklar und macht ein Liveinterview.“, lässt viel Spielraum. Wer wird interviewt? Was wird gezeigt? Welche Vorbereitungen müssen getroffen werden? Das alles klären wir gerne vor Ort.

Im Hotel

In den meisten Fällen werden wir sehr gastfreundlich begrüßt. Inzwischen wissen wir auch, dass wir vor 10.00 Uhr keinen Ansprechpartner antreffen, da das Management um 9.00 Uhr mit einem Meeting beginnt.

In der Regel reicht es uns aus, wenn wir uns selbst ein Bild von der Anlage machen und diese Fragen noch beantwortet bekommen. Wir wollen das Hotel ja aus Gästesicht kennenlernen. Um 8.30 Uhr erreichen wir das Hotel. An der Rezeption stelle ich mich vor und werde prompt gebeten, Platz zu nehmen und zu warten, bis das Meeting vorbei ist. Habe ich schon einmal gesagt, dass Geduld nicht meine Stärke ist? Ich habe eine Stunde Zeit, um mir die Anlage anzusehen, das ist nicht viel. Ich versuche dem Mitarbeiter zu erklären, dass ich statt zu warten, mir schon einmal ein bisschen was ansehe. Nein, das möchte er nicht. OK, dann Trick 17: „Wo ist bitte die Toilette?“ Meine Kameraausrüstung lasse ich als Pfand an der Rezeption, wichtigstes Utensil ist jetzt das Handy. Ich gehe los und schaue mir das Restaurant an, in dem gerade Frühstückszeit ist. Ich schieße ein paar Bilder. Draußen sehe ich schon die erste Poollandschaft und einen hektischen Rezeptionisten, der den Braten gerochen hat und mich sucht. Böses Mädchen – zurück in die Stille Ecke namens Lobby!

Na gut, hier schnappe ich mir eine braun gebrannte Familie, die bestimmt schon ein paar Tage hier sind. „Wie gefällt Ihnen das Hotel?“, stürze ich direkt mit der Tür ins Haus. Punktlandung: zufriedene Gäste, die gerade auf den Shuttle zum Flughafen warten. Ich bekomme einige meiner Fragen beantwortet.

Noch schnell einen Blick in die Lobbybar und an den Computer daneben, an dem man die Reservierung für die a la carte Restaurants macht. Jetzt kommt eine deutschsprachige Gästebetreuung auf mich zu und ich bekomme meine letzten, nötigen Infos.

Manchmal gibt es auch interne Richtlinien, die besagen, dass wir nur mit Genehmigung der Hauptzentrale drehen, und somit Werbung machen dürfen. Leider klappt das nicht mit der kurzen Vorlaufzeit, da diese Genehmigung zwei Tage dauert.

Doch zu 99 Prozent setzen wir uns mit dem Management und/oder Gästebetreuung zusammen und klären die anfallenden Fragen und bekommen dann im Gegenzug die Informationen, die uns wichtig sind:

  • Was ist das Besondere an dem Hotel
  • Was können wir erzählen, was nicht im Werbefilm gezeigt wird,
  • Wo sind die schönsten Plätze?

Wenn nach dem Gespräch noch Zeit ist, dann machen wir noch eine Besichtigung des Hotels, wenn nicht, holen wir das später nach. Oft werden wir dann zum Essen eingeladen oder sogar ein Day-Use angeboten. Doch solche Angebote nehmen wir erst an, wenn wir uns durch viele Einsätze schon als Mitarbeiter des Hotels fühlen.

Der Kamera Aufbau und die Tücken

 

Ach, waren das noch Zeiten, als wir einfach mit Handy uns hingestellt haben und loslegten. Die Kamera wiegt 8 KG, das Stativ 5 Kilo. Da wir einen schönen Blick für die Gäste brauchen, gehen wir meist Richtung Pool und Strand, ohne Schatten. Bis wir also den ersten Punkt erreicht haben, sind wir schon nass geschwitzt. Für dem Aufbau selbst sind wir schon routiniert. Andreas schafft es sogar innerhalb von drei Minuten! Doch lieber machen wir es in Ruhe und ohne Stress.

Die Technik für die Übertragung sieht wie folgt aus: Die Kamera, mit der via Internet das Bild nach München live übertragen wird, ein Handy, über das wir die Regieanweisung und Moderation hören können.

Also schweißgebadet haben wir unseren ausgewählten Punkt erreicht. Andreas liebt es am Wasser oder an einem hohen Punkt, meine Vorlieben gelten dem Wellnessbereich oder Restaurants. Wir bauen auf.

Lichtverhältnis: wie beim Fotografieren, immer mit der Sonne.

Schlecht für meine Frisur, denn der Wind kommt meist entgegengesetzt.

Bild: Wir müssen rechts im Bild stehen mit wenig Kopffreiheit und nach unten Platz. Neben uns sieht man den Moderator oder Werbeeinblendungen, unter uns läuft ein Banner über das Produkt. Nicht zu nah, nicht zu fern.

Jetzt alles gut. Wir stecken den Internetstick rein. Drei Punkte die aufleuchten müssen, dauerhaft. Wie ein kleines Kind, welches auf das Christkind wartet, beobachten wir die Leuchten. Erst eins, dann zwei dann drei! Kein Blinken wie bei einer Diskothek. Jetzt wird die Kameraeinstellung soweit voreingestellt, dass wir nur noch auf „live“ drücken müssen, wenn München anruft.

Wir werden leicht nervös. Nein, nicht wegen Lampenfieber – wir sind meistens 30 Minuten vor dem Einsatz startklar, damit wir noch ein bisschen versteckte Kamera spielen können, falls München keinen Empfang bekommt. Ich zünde mir eine Zigarette an. 15 Minuten vor geplanter Schaltung. Wir wollen einmal die Gelassenheit von München haben. Zu Beginn habe ich dann auf Live gedrückt um München auf uns aufmerksam zu machen. Da habe ich dann sofort einen Anruf bekomme! „Mach live aus, Ali aus der Türkei ist noch dran und du hast ihn jetzt rausgeschmissen!“ Huch, ein wenig lustig finde ich die Vorstellung schon, wenn Ali gerade über die Türkei erzählt und die liebe Astrid dann ganz nervös zu sehen ist, die sich darüber aufregt, dass keiner anruft. Seit dem wir das wissen, schauen wir immer erst ins Programm um sicher zu sein, dass niemand anderes gerade live ist.

Doch wenn es 5 vor Schalttermin ist, machen wir an. Schlecht ist dann, wenn München anruft und bittet, jetzt die Kamera anzuschalten. Dann wissen wir, unser kleiner Gau startet jetzt:

Kamera aus, Kamera an, Kamera an einen anderen Platz stellen. Manchmal sind es wirklich nur 5 Meter weiter weg und wir haben Bild. Wenn nicht, dann kommt ganzes Repertoire:

  • Stick wechseln
  • Simkarte wechseln
  • WLAN testen

Da ist die Münchner Gelassenheit dann von Vorteil: niemand schimpft, niemand macht einen noch zusätzlich nervös. Man nimmt ein anderes Produkt nach vorne, damit wir 5 Minuten gewinnen. Ein Lob auf die Flexibilität der Moderatoren und der Technik mit Regie. Zu 99 Prozent klappt es auf den letzten Drücker, dass wir das erlösende Wort hören: „Bild!“

Doch zu diesen Macken mit unserem Internet schleichen sich jetzt noch weitere Varianten ein:

Bild und Ton bei Kamera gut, Handyempfang nur ET mäßig

Meist ist das Phänomen nur einseitig, also wir hören nichts oder München hört nichts. München hört uns noch zusätzlich über das Micro, also nicht schlimm. Aber wenn wir nichts verstehen, dann können wir nur ahnen, was gefragt wird. Das ist dann der Startschuss für einen Monolog. Wir lassen dem Moderator keine Chance, nachzufragen. Manchmal ist die Zeitverzögerung so lange, dass wir denken, wir hätten keine Telefonverbindung. Das ist dann blöd. Erst warten wir, dann fallen wir uns gegenseitig ins Wort.

Wir haben es auch schon geschafft, dass wir das Handy zu stark in der Sonne hatten, so dass es wegen Überhitzung ausgegangen ist.

Bild und Handy gut, der Ton knackt im Micro

Das war ein neues Thema, wir kamen nur noch abgehackt in der Sendung an. Tatsächlich verschleißt auch die Hardware, wir hatten einen Kabelbruch. Und was soll ich euch sagen? Es gibt so etwas in Hurghada zu kaufen!

Alles gut!

Vielleicht kann man jetzt ein bisschen verstehen, warum wir uns freuen wie ein kleines Kind auf dem Rummel, wenn alles passt. Dann wird man auch mal übermütig und versucht die Möglichkeiten der Kamera auszuschöpfen: ich zoome und schwenke zu den Punkten, was Andreas gerade erklärt. Bingo! Das hält unser Internet nicht aus!! Also zoomen ist Tabu, wenn wir stabiles Netz haben, können wir den Zuschauern einen Rund-Um-Blick gönnen.

 

Es ist LIVE

 

Nach einem halben Jahr Übung behaupten wir, dass wir jetzt die Technik beherrschen, nicht mehr anders herum. Wir sind ausgestatten mit allem, was wir brauchen und können Simkarten im Zeitraffer wechseln.

Wir bereiten uns auch immer noch vor, doch inzwischen kennen wir über 30 Hotels und manchmal passiert es dann, dass Astrids Märchenstunde kommt.

„Wie ist denn das Frühstück dort?“ Ich überlege kurz und fange zu Schwärmen an: „Sagenhaft! Ich habe noch nie ein so gutes Frühstück gehabt mit Sekt und Lachs!“

Als ich mich nach dem Interview an der Rezeption verabschiede schaut mich der Manager an und spricht in akzentfreiem Deutsch: „Wir haben keinen Lachs am Frühstücksbüffet!“ Ich überlege kurz – war das bei einem anderen Hotel? Ich grinse ihn an: „Ab jetzt schon – vielleicht an Weihnachten?“

oder

„Sie können bei Buchung des Foodpasses alle a la Card Restaurants mitnutzen!“ Dies galt leider nicht für Makadi Garden. Na, wenn ich wieder einmal ein bisschen mehr in das Angebot packe, dann versucht Andreas das beim nächsten Interview zu relativieren. Wir können ja auch einen Wettbewerb daraus machen:

Wer findet heraus, was bei dem Angebot nicht stimmt?

 

Ein Knaller passierte mir im Steigenberger el Gouna: „Sie können den Strand vom Paradisio kostenlos mit nutzen, doch der Strand beim Steigenberger ist auch schön!“ Leider liegt das Steigenberger nicht am Meer.

Andreas liebt es von oben zu drehen. Er wählte deshalb den Aussichtsturm vom Steigenberger El Gouna zu filmen. Dort oben windete es ziemlich.  Die Übertragung beginnt und die Kamera beginnt, zu schwenken und die Position von  Andreas ist nicht mehr optimal. Der Mann im Ohr sagt: „Andreas, weiter rechts!“ Andreas geht weiter rechts, die Kamera schwenkt weiter, Jetzt wird die Regie ungeduldig: „Andreas, Astrid soll aufhören, die Kamera zu schwenken!“ Doch Astrid ist gar nicht da, der Wind hatte die Kamera bewegt!

An das erste Interview, bei dem auch Herr Kachelmann dabei war, bleibt mir auch in Erinnerung:

Ich stehe in der prallen Sonne und schwitze. Das Wetterapp sagt 32 Grad im Schatten. Ich höre bereits die Sendung übers Handy. Die Sprache ist über das kalte Wetter in Deutschland und die Moderation fragt Jürgen Kachelmann: „Wir gehen jetzt nach Ägypten, wo das Wetter besser ist. Was haben wir da für Temperaturen?“

„Etwa 23 Grad!“

Ich dachte, ich habe mich verhört oder er hat einen Zahlendreher drin, Natürlich frage ich das direkt nach der Begrüßung. „Mich interessiert jetzt schon, warum meine Wetterapp 32 Grad sagt, ich mich in der Sonne wie bei 50 Grad fühle und Herr Kachelmann die Temperatur mit 23 Grad angibt. Haben wir ein falsches Thermometer?“ Wenn ich gewusst hätte, welche Meteorologische Lawine ich mit dieser Frage auslöse, hätte ich sie gelassen. Er erklärte, erklärte, erklärte und unsere kostbare Zeit geht für das Produkt verloren. Also denke ich mir, zeige ich den Menschen neben der fachmännischen Erläuterung, wie in Deutschland ordentlich gemessen wird, die Umgebung und mache einen Schwenk. Dabei bin ich aus dem Bild gegangen. „Wo ist denn jetzt die Dame, der ich das erkläre? Der Kameramann sucht sie auch schon!“ Jetzt kommt noch die Zeitverzögerung dazu, so dass ich mich erst später bemerkbar machen konnte, dass ich einen Schwenk mache, während er einen Schwank erzählt.

Ich fand es auch sehr nett von einer Moderatorin, die uns dezent auf unsere Figur hinwies: „Wie wäre es mal mit Fitness? Wir meinen es nur gut, damit ihr wieder Bikini- und Badehosenfigur bekommt!“ Da bist du schon erst mal sprachlos. Besonders wenn du dann am nächsten Tag gefragt wirst: „Wie ist denn das Kulinarische dort? Habt ihr was gegessen?“ Da konnte ich nur antworten: „Nein, wir testen nicht mehr, wir sind laut Kollegin zu fett!“

Andreas steht parat im Labranda Royal und hört entsetzt, wie im Trailer das Citadelle in Sahl Hasheesh anmoderiert wird.

„Hallo Andreas, ich gehe davon aus, das du im Citadelle bist, wo denn genau!“

„Da muss ich dich leider enttäuschen, ich stehe zwar am Roten Meer, aber nicht in Sahl Hasheesh!“

Bevor wir auf Sendung gehen, wird uns ins Ohr geflüstert, wer moderiert, da wir unser Gegenüber ja nicht sehen. Dumm ist dann, wenn ich mitten in der Sendung zu Ulf „Goofi!“ sage. Er war schlagfertig und antwortete: „Klar Bettina!“

Auf jeden Fall haben wir viel Spaß an unserem Job und freuen uns, das auf Grund unseres instabilen Internets das Portfolio der Angebotspräsentation wieder erweitert wird: Facebook live!

Ferngesteuerte Urlaubs Checker.

Live können die Zuschauer Fragen stellen und beantwortet bekommen! Unser neues Format, FB live in der Sendung live zu übertragen, hat auch seine Tücken. Die Internetverbindung brach genau zur Anmoderation zusammen. Ich musste entscheiden: Warten, ob sie sich wieder fängt, oder schnell abbrechen und neu starten. Ich entschied mich für Letzteres. Doch leider vergaß ich in der Hektik, dass wenn ich starte, dass das Format bleibt, also das Bild nicht umschwenkt. Ich startete im Längsformat und die Assistentin nahm mein Handy ins Querformat, so dass die ganze Anmoderation auf der Seite stand. Auch ich verstand die Regieanweisung nicht sofort: „Kamera drehen!“ Ich hatte doch die Vorderbildkamera an!

Es ist uns schon vieles passiert, nur ein Lachflash wie bei Kai Pätzmann, der fehlt noch!

Aber wir haben ja noch Zeit! Wir freuen uns auf die nächsten 150 Schalten und sind gespannt, was Technik, Regie oder Moderation noch für Überraschungen bringt! Hier ein Beispiel für FB Live Sheraton Miramar: https://www.youtube.com/watch?v=hkvig7KuJs0

Schön, mit einem so dynamischen Unternehmen zusammen arbeiten zu dürfen – danke!

 

Hurghada Jaz Aquamarine

Wenn wir einen Interviewtermin in einem Hotel erhalten, welches wir noch nie gesehen haben, sind wir besonders gespannt! Deshalb melden wir uns auch zwei Stunden früher an um die wichtigsten Informationen zu erhalten. Manchmal macht das die Gästebetreuung, manchmal jemand vom Management. Heute war Ibrahim, Manager Front Office, sehr daran interessiert, uns sein Haus zu präsentieren. Ja, wer bereits über acht Jahre im selben Hotel arbeitet, der kennt es in und auswendig. Und bei Ibrahim merkt man, dass seine Antwort auf die Frage, ob er das Jaz Aquamarin Resort für ein gutes Hotel halte, wirklich aus vollem Herzen kommt: „JA!“ Jetzt wollen auch wir uns davon überzeugen.

Ankunft

Wie immer, fahren wir mit dem Auto zum Hotel. Heute beträgt die Fahrt nur 30 Minuten, da sich das Jaz Aquamarin Resort auf der Hotelstraße Richtung Sahl Hasheesh befindet. Wir sind schon oft daran vorbei gefahren und das Bauwerk, welches an den englischen Kolonialstil erinnert, bewundert und gemeint: „Das möchte ich einmal von innen sehen!“ Es wirkt von außen sehr sauber und gepflegt, ja ein bisschen vornehm. Vor jedem Hotel gibt es einen Security Checkpoint, der einem nur Einlass gewährt, wenn man von einem Mitarbeiter erwartet wird. Dann muss man seine ID und den Fahrzeugschein abgeben. Diesen Prozess muss jeder über sich ergehen lassen, der auf Privatgrund möchte. Wir fahren weiter und wundern uns über ein Fahrzeug, welches rückwärts mit den Reifen auf dem Bordstein steht. Erst dachte ich, es wäre ein Unfall, doch als wir in den Kreisel zum Hoteleingang kommen, sehen wir, dass alle Fahrzeuge so geparkt sind. Da kein weiter Platz mehr frei ist, stellen wir unser Auto entsprechend neben den einzelnen Wagen. Wie immer packen wir unser Stativ und Kamera und gehen durch den nächsten Security Check direkt vor dem Eingang zum Hotel. Auch hier werden wir skeptisch mit dem ungewöhnlichen Gepäck beäugt und man lässt es sich nicht nehmen, einen Blick in die Taschen zu werfen. Als die Kamera entdeckt wird, müssen wir wieder unseren Ansprechpartner nennen und werden zur Rezeption begleitet.

Lobby/Rezeption

Dieses Hotel gehört mit 1001 Zimmern und 3800 Betten zu den größten Hotels im Red Sea Bezirk. Deshalb sind wir sehr überrascht, dass die Lobby zwar großzügig ist, doch nicht überproportional groß. Es wirkt weder besonders hektisch noch überfüllt. Eine schlichte Einrichtung, die trotzdem edel ist, lässt sich schnell zurechtfinden und wir steuern auf die Rezeption. Dort werden wir freundlich nach unserem Wunsch gefragt. Da zurzeit noch Meeting für alle Abteilungsleiter ist, beginnt die deutsch sprechende Gästebetreuung Mandy uns das Hotel zu erklären.

Pool/Strand

Da man schon von der Lobby aus an die Poollandschaft sieht, beginnen wir dort. Außerdem ist Wasser immer wieder ein Eyecatcher, und wir werden deshalb dort auch unsere Kamera aufbauen und das Interview machen. „20 Pools haben wir, da die Gäste auch das Nachbarhotel Jaz Bluemarine mit allen Restaurants und Pools mitnutzen dürfen. Wir bekommen das Konzept erklärt: Im ersten Hoteltrakt ist die Aktivity-Poolanlage, wo alle Gäste Zutritt haben. Im nächsten Hoteltrakt befindet sich die Relax-Poolanlage, bestehend aus 3 Pools, alle ohne Animation oder Musik, Kinder sind erlaubt. Ganz besonders gefallen mir die im Wasser befindlichen Liegen, die gerade im Sommer einen Langzeitaufenthalt im Wasser ermöglichen. Der letzte Poolabschnitt ist der Erwachsenenpool. Hier sind weder Kinder, noch dürfen dort Urlauber mit Fullbodyanzug, also besonders Muslime, die sich auch beim Baden covern. Zu den vielen Pools gehören auch Kinderpools und die drei Pools mit Aqua Park.

Auch die Aquaparks haben verschiedene Lagen und Schwerpunkte: einer liegt direkt an der Grenze zum benachbarten Schwesternhotel Jaz Blumarine, die anderen beiden rechts und links vom Strand. Der eine davon hat Rutschen, die man alleine benutzt, der andere hat Rutschen, die man mit einem Doppelreif zu zweit oder mit einem riesen runden Reif mit bis zu 5 Teilnehmen nutzen kann. Dass ist der Familienaquapark.

Tipp: Die Aqua Parks am Strand sind ab 120 cm zu Benutzen und können max. 120 kg tragen, die Aqua Parks arbeiten abwechselnd.

Etwas begeistert mich ganz besonders: hier sind die Grünanlagen nicht nur Zierde, sondern auf den Wiesen sind die Liegen aufgebaut. Erstens, finde ich das für das Auge total angenehm, zweitens, ich habe mir schon oft die Füße im Sommer auf den heißen Fliesen oder dem heißen Sand verbrannt und drittens: auf dem Gras rutscht man nicht so schnell aus. Vorbei an immer wiederkehrenden kleinen Hütten, an denen abwechselnd Eis, Waffeln, Getränke und Snacks angeboten werden, kommen wir jetzt an den großflächigen Sandstrand. Durch die beiden Hotels nebeneinander, ist natürlich auch die Länge des Strandes beachtlich. Doch ich werde magisch von kleinen Baldachins angezogen. Ibrahim erklärt mir: „Diese orientalischen Huts können tageweise für 25,00€ angemietet werden. Es haben darin bequem 6 bis 8 Personen Platz, so dass man sich günstig einen Platz in der ersten Reihe anmieten kann.

Verpflegung

Wenn die Möglichkeit besteht, bis zu 3800 Gäste zu beherbergen, dann hat man natürlich auch die Möglichkeit, sehr vielseitige Kulinarik anzubieten. Da wir morgens hier sind, nutzen wir die Gelegenheit und schauen uns das Frühstücksbüffet im Restaurant „Topas“ an, einem der beiden Hauptrestaurants des Jaz Aquamarine. Es ist groß, aber es erschlägt einen nicht. Neugierig gehe ich an die Schilder, die vor einem optisch abgetrennten Raum stehen: Adults only! Auch hier ein Bereich, in dem die Erwachsenen für sich sein können. So wird man den gegensätzliche Zielgruppen, Familien und Paare, gerecht. Natürlich gibt es im Gegenzug eine Familienecke mit Kindertischen.

Das Frühstücksbüffet (siehe Film) ist mindestens 25 Meter lang und bietet vom frisch gebackenen Crepes, über Eiergerichte bis hin zu warmen Komponenten wie Braten und überbackenen Tomaten. Gegenüber sind drei Inseln: eine mit Brot- und Backwaren, eine mit Süßaufstrichen, eine mit Obst, Quark und Müsli. Übrigens: Die Marmelade oder der Honig wird in kleine Waffelschälchen abgefüllt, nicht in Glas oder Porzellan!

Das Essenskonzept versucht auch, alle Geschmäcker zu treffen. Abends verwandelt sich das zweite Büffetrestaurant, so wie es der Name „Four Corners“ bereits verspricht, in ein Multi – Angebot mit verschiedenem Ambiente.

In Blau gehalten wird der Mediterrane Teil, mit dunklen Holz und rotem Polstern der asiatische Teil, schlicht und modern der Italienische Teil und verspielt mit den typischen Metall Lampen, die so schönes Licht machen, der orientalische Part. Hier werden 4 verschieden Geschmacksrichtungen angeboten und mit den passenden Einrichtungen auch optisch unterstrichen. Fakt ist: es handelt sich um ein Restaurant und man kann sich von überall bedienen.

Tipp: Wer, wie ich, sich lieber bedienen lässt, der hat genau in diesen vier Geschmacksrichtungen die a la Carte Restaurants:

Makai Tukai  mit asiatischer Küche; Nino’s Restaurant mit italienischer Küche; Sofra Restaurant mit orientalischer Küche und am Strand das Fischrestaurant Corallo.

Zwei Besuche haben alle Gäste mit All Inclusive in diesen Restaurants frei. Hier bekommt man eine Menüauswahl. Jeder weitere Besuch wird entsprechend der Bestellung berechnet und zum Schluss des Aufenthaltes bezahlt. Die Getränke sind entsprechend des gebuchten Paketes kostenlos.

An den Strandrestaurants kann man ein Langschläfer Frühstück zu sich nehmen und mittags natürlich auch Essen. Es gibt insgesamt 18 Outlets in denen man Essen und Trinken kann, davon 6 Pavillons für Hot dogs, Waffeln, Getränke und Pizza, etc. mit denen man das „Hüngerchen“ bis abends überbrücken kann.

Gerade in Essenszeiten hat mich Ibrahim schon wieder überrascht: Ein Hauptrestaurant bietet bis Mitternacht das Abendessen, so dass Gäste, die einen Tagesausflug buchen und erst nach den Abendessenzeiten zurückkommen oder spät Anreisende auch noch etwas zu essen bekommen.

Essen ist bekanntlich Geschmackssache, doch das Angebot ist wirklich maximal, was eben nur in einer so großen Anlage möglich ist. Und wer trotzdem einen Wunsch hat, den er nicht erfüllt bekommt, der sollte sich vertrauensvoll an Ibrahim wenden.

Tipp:

Die Reservierung für die a la carte Restaurants gibt man selbst über einen Computer in der Lobby (Eingang zur Fayrouzbar) ein. Sie können frühestens am Tag nach der Anreise gemacht werden, da man erst im Computer erfasst werden muss und man kann maximal zwei Tage im Voraus buchen. Die Bestätigung erhält man mit der Reservierung.  

 

Bars

Gleich an die Lobby grenzt die Fayrouzbar, die ab 10 Uhr morgens geöffnet ist. Das all Inklusive gilt bis Mitternacht, natürlich auch im Theater, hinter der Lobby, die erst abends geöffnet wird.  Natürlich kann man in unmittelbarer Nähe eines Pools eine Strandbar erreichen.

Zimmer

Es gibt sechs verschiedene Arten von Zimmern: Standardzimmer, etwa 25 qm,  Doppelbett, Bad mit Dusche, Minibar, SAT-TV. Superior Zimmer: etwa 35 qm, großes Doppelbett, Wohnraum, Bad mit begehbarer Dusche, Balkon mit Blick zum Garten oder Pool, Zusatzbett möglich, Deluxezimmer: etwa 45 qm, großes Doppelbett, Wohnbereich, Bad mit begehbarer Dusche und bei den Superior Deluxzimmern sogar zusätzlich mit Badewanne, Balkon mit Blick zum Garten oder Pool.  Die Familienzimmer haben ein separates Zimmer mit zwei Sofabetten (180 x80 cm) und das Schlafzimmer.  Suite: separates Wohn- und Schlafzimmer, Bad mit Dusche und Wanne und eigenem Pool!

Alle Zimmer sind modern und geräumig. Natürlich hat jedes Zimmer einen SAT-Fernseher, wobei in Ägypten nur das ZDF als deutscher Sender empfangen werden kann. Weiter gibt es einen Heißwasserbereiter mit Tee und Nescafé auf allen Zimmern. Alle Zimmer haben Balkon oder Terrasse und WLAN.

Tipp: Die Familienzimmer mit eigenem Pool vor der Terrasse sind Familien Deluxe Swim Up Zimmer und können extra vor Ort gebucht werden. Die Upgrade Kosten auf solch ein Zimmer hängt von der gebuchten Zimmerkategorie ab und nach Verfügbarkeit.  Wer gerne eine Badewanne hat, der sollte ein Superior Deluxe Zimmern wählen!

Kinder/Jugendliche

Natürlich hat ein Hotel mit drei Aquaparks speziell Familien und junge Erwachsene oder junggebliebene als Zielgruppe. Als wir heute durch die Anlage gegangen sind, hatte ich wirklich den Eindruck, dass überwiegend Gäste bis maximal 60 Jahre dieses Hotel besuchen. Das Hotel verfügt über einen internationalen Kinderclub, welchen alle Kinder zwischen 4 und 12 Jahren benutzen können.

Es gibt spezielle Kindermenüs und natürlich in den Restaurants Kinderstühle und Kinderecken. Spielplätze und Pools, teilweise mit Schatten lassen neben den 22 Rutschen in allen Größen die Herzen höher schlagen.

Alle Kinder unter 120 cm müssen aus Sicherheitsgründen Schwimmflügel tragen.

Tipp: Verbringen Sie die Tage am Family-Wasserpark, wo man gemeinsam mit den Kindern rutschen kann. Es gibt Wasserreifen die bis zu 4 Personen fasst oder „Doppelrutschkissen“, wo man hintereinander sitzt. Ich habe so etwas sonst nirgends gesehen!

 

Fitness und Wellness

Gegenüber vom Restaurant four corner ist die Wellnessabteilung über zwei Etagen. Da dieser Wellnessbereich den Gästen vom Aquamarin und Bluemarin zur Verfügung steht, ist dieser sehr groß aber auch gut gebucht. Neben 18 Massageräumen, gibt es einen indoor Pool mit Jakuzzi, etwa 30 Liegen, Sauna und Dampfbad. Auf der oberen Etage gibt es nochmals eine Balustrade mit Ruheliegen. In der oberen Etage befindet sich auch der Fitnessraum, der sehr gut ausgestattet ist.

Aktivitäten

Täglich wechselndes Abendprogramm, welches teilweise von der Animation und teilweise von externen Künstlern gestaltet wird, findet jeden Abend im Theater statt.  Aktivpool und Strand wird die klassische Unterhaltung geboten wie Wassergymnastik, Boccia oder Dart.

Gegenüber des Fischrestaurants am Strand ist das Tauchcenter. Hier kann von der Schnorchelausrüstung bis hin zum kompletten Tauchschein alles gebucht werden (natürlich gegen Gebühr), was mit der Unterwasserwelt zu tun hat. Wie wäre es mit Wassersport wie Kiten oder Windsurfen? Doch auch im Trockenen kann man Tennis und Tischtennis spielen.

Tipp: Natürlich sind auch Ausflüge buchbar. Wie wäre es, einen Tag auf den Spuren der Pharaonen in Kairo oder Luxor?

Besonderheiten

Auch wer nach einem Tagesausflug erst spät wieder im Hotel ankommt, muss auf sein Abendessen nicht verzichten. Im Four Corners wird bis Mitternacht dafür auf die Gäste gewartet, bitte jedoch an der Rezeption Bescheid sagen.

Einen Rutschenpark mit der Möglichkeit, zu zweit oder zu dritt zu rutschen, habe ich so noch nicht gesehen.

Es gibt in den Restaurants, Bars und am Pool immer einen ausgewiesenen Teilbereich, der nur den Erwachsenen vorbehalten ist.

Wer ein Zimmer mit Privatpool haben möchte, kann dies für 15 € Aufpreis pro Tag  und Person vor Ort umbuchen (bei Verfügbarkeit).

Die Gäste vom Jaz Aquamarin und Jaz Bluemarin können gegenseitig alle Facilities des anderen Hotels mitnutzen, so dass man natürlich auch einen Urlaub mit Freunden oder der Familie buchen kann, die in den verschiedenen Hotels untergebracht sind!

Bei Reklamationen ist die Gästebetreuung zuständig. Die Rezeption hat in solch einem großen Haus wirklich nur die Aufgabe, die Zimmer zu koordinieren.

Übrigens: Wenn wirklich etwas nicht in Ordnung ist, dann sagt es vor Ort, es ist euer Urlaub!!

Das Four Corners Restaurant kann teilweise geschlossen werden, abhängig von der Hotel Auslastung.

Die Aqua Parks am Strand sind ab 120 cm zu Benutzen und können max. 120 kg tragen, die Aqua Parks arbeiten abwechselnd.

Der Deutsche Kinderclub befindet sich im Jaz Bluemarine und wird von TUI Best Family geleitet, dementsprechend nur von Gästen zu nutzen, die mit diesem Veranstalter gebucht haben.

Fazit

Ich war immer skeptisch gegenüber so riesengroßen Hotelanlagen. Das Jaz Aquamarin mit dem Jaz Bluemarin hat mir jedoch die Vorteile gezeigt: Durch die Größe kann ein Maximum an Leistungsangebot erbracht werden doch die Weitläufigkeit gibt einem das Gefühl, in einem kleineren Hotel zu sein.  In dieser Anlage kann man zwei Wochen Urlaub verbringen, ohne dass es einem langweilig wird und ohne diese zu verlassen.

Wir freuen uns, wenn wir euch mit dieser Erklärung geholfen haben, EUER Hotel zu finden!!

 

Astrid und Andreas