Urlaubschecker in Marsa Alam bei Dream Lagoon

Marsa Alam wird von den Reiseanbietern die Region zwischen El Quisier und Shalatin bezeichnet. Die Stadt Marsa Alam ist ziemlich unspektakulär und liegt etwa 300 KM südlich von Hurghada. Das Dream Lagoon liegt nochmal 20 KM hinter der Stadt und hat auch vom Flughafen Marsa Alam, der tatsächlich in Port Ghalib liegt, eine Transferzeit von etwa 1,5 Stunden.

Oft werde ich vom Manager erwartet, doch dieses Mal bin ich wirklich erstaunt, denn ich habe ein komplettes Empfangskomitee! Vom Frontoffice Manager über die deutsche Gästebetreuung bis hin zum GM kümmern sich alle rührend um mich. Diese Gastfreundschaft zieht sich wie ein roter Faden durch meinen Kurzaufenthalt.

Es wird entschieden, das mich Mahmout betreut und mit alle Informationen, die ich brauche, gebe. Wir beginnen unseren Rundgang mit einem tollen Blick auf die Gartenlandschaft. Ich wundere mich immer wieder, wie es die Hotels schaffen, solche bunten Farmen in der Wüste zu erhalten.

Die Aufteilung des Hotels ist etwas anders, als ich von den meisten Hotels gewohnt bin. Innerhalb der Grünanlage liegen die Zimmer. Dann erreichen wir die Poolanlage. Natürlich sind einige der Pools im Winter beheizt, auch der Kinderpool. Den Abschluss bildet die Poolbar, die oberhalb des Strandes liegt.  Hier bekommt man tagsüber Snacks und Getränke serviert, abends kann man bis Mitternacht nette Gespräche führen.

Von hieraus kommt man entweder ins Hauptrestaurant,  oder der Blick wird abends magisch von den Lichtern der Shops und weiter hinten des Beduinenzeltes angezogen.

Wie ich schon erwähnte, sind die Mitarbeiter hier ausgesprochen freundlich. Egal, ob es an der Ausgabestation der Handtücher ist, oder beim Eingang des Restaurantes. Immer wird einem ein Lächeln geschenkt.

Das Restaurant hat einen Innenbereich im nubischen Stil, und der Außenbereich ist wie in einem Wintergarten mit Blick auf die Lagune. Die italienische Küche ist international beliebt. Deshalb wird auch hier der Pastastation mit Grill ein besonderer Augenmerk geschenkt. Marsa Alam war lange Zeit überwiegend von italienischen Gästen heimgesucht worden. Jetzt hat das Hotel über 50% deutsche Gäste.

Wir gehen Richtung Strand. Der Name des Hotels wurde gewählt, weil man hier wirklich einen langen, flachen Strand hat, der besonders bei Kitern beliebt ist. Trotzdem kann man natürlich die Unterwasserwelt beobachten, doch am besten als Taucher, denn es gibt kein direktes Hausriff.

Am Strand befinden sich die Aktivitäten wie Volleyball, Möglichkeiten mit dem Quat eine Tour in die Berge zu machen oder im Beduinenzelt eine Wasserpfeife zu rauchen. Mittwochs wird im Beduinenzelt ein  orientalischer Abend veranstaltet. Doch ich war erstaunt, wieviele Gäste nach dem Theater hier noch den Abend bei einer Shisha und Musik abschließen.

Meine erste Schalte mache ich vom vielleicht schönsten Arbeitsplatz der Welt: Auf einem Hochstand mitten in den Palmen wird in Zukunft die Gestebetreuung ihr „Büro“ haben. Ich wette, dass die Gäste nur wegen der Aussicht hier her kommen werden!

Entspannen kann ich mich mich im großzügigen Zimmer mit Balkon, obwohl natürlich ein Besuch in dem wunderbaren Welnessbereich auch sehr verlockend ist.

Fazit; ein Hotel zum Entspannen und Relaxen, super für Familien und Kiter geeignet.

Schaut es euch einfach mal an!

Astrid und Andreas

Fairholiday

 

 

 

Urlaubschecker in Marsa alam Magic Tulip

Das schöne an unserer Arbeit bei Sonnenklar.TV ist, dass wir viele verschiedene Einsatzorte haben.  Heute fahre ich in den Süden, kurz hinter Port Ghalib, wo sich auch der Flughafen Marsa Alam befindet. Ziel ist das Magic Tulip Hotel. Bei der Fahrt überlege ich, ob es wirlich ein Vorteil ist, direkt nach Marsa alam zu fliegen, da die Strecke durch die Wüste entlang am Meer einfach sehenswert ist. Ich höre Internetradio und fühle mich klasse. Schmunzelnd  denke ich an die vielen erstaunten Gesichter, die sich immer wieder darüber wundern, dass ich alleine 300 KM durch die Wüste fahre, ohne Angst. „Was machst du bei einer Panne?“ Ja, was soll ich machen? ADAC gibt es hier nicht, aber viele hilfsbereite Menschen. Zur äußersten Not müsste ich das Auto stehen lassen und mit jemanden mitfahren. Auch das würde ich bedenkenlos machen.

Doch Gott sei Dank passiert nichts unvorhergesehenes auf der Strecke, so dass ich nach knapp vier Stunden ankomme.

Neugierig schaue ich mich im Hotel um. Eine schöne Lobby mit integrierter Bar lässt die Gäste kurze Weile aufkommen, falls sie beim Check in warten müssen. Hinter der Lobbybar ist auch der Eingang zur Diskotheke, denn ich mache hier kurz eine Zigarettenpause mit einem Glas frisch gepressten Orangensaft.

Da das Hotel gut belegt ist, kann ich noch nicht das Zimmer beziehen, und lasse mich zum Mittagessen einladen.

Draussen auf der Terrasse wird gegrillt, drinnen  kann man sich vom Salatbüffet oder den warmen Gerichten bedienen. Natürlich gibt es eine Pastastation, die sich morgens in die Crepestation verwandelt. Besonders erschrocken bleibe ich bei einem Schild stehen:  Diätecke!

Vor dem Restaurant kann man sich anmelden für eines der beiden ala carte Restaurants, das italienische im Schwesternhotel Royal Tulip oder für das Strandrestaurant. Das Strandrestaurant bietet drei feste Menüs an, aus denen man eines vorbestellt.  Hier könnt ihr euch ein paar Impressionen vom Hotel bei Nacht holen.

Das Hotelmanagement ist freundlich und begleitet mich durch die Anlage. Gerade wenn wir das erste Mal von einem Hotel live berichten, ist eine Orientirung und gute Informationen vom Personal wichtig. Ich erfahre, dass das Hotel erst seit ein paar Tagen von Tulip übernommen wurde und man jetzt innerhalb der nächsten Wochen einige Veränderungen vornimmt, besonders der schöne Garten soll liebevoll gepflegt werden.

Jetzt beziehe ich mein Zimmer und dann geht es auch schon los. Da in dem Angebot auch 15 Minuten reiten enthalten ist, freue ich mich, dass der Hotelmanager organisiert, im Hintergrund mit den Pferden ein paar Runden zu drehen. Warum nich einmal im Urlaub den Strand auf dem Rücken eines Pferdes erkunden?

Auf die Frage, was das besondere an diesem Hotel ist, kommt spontan: „Die familiäre Atmosphäre.“ Es sind nur 208 Zimmer, so ist es wirklich möglich, schnell Urlaubsbekanntschaften zu machen. Und: morgens gibt es keinen Wettlauf um die besten Liegeplätze zu reservieren! Es gibt trotz 85% Auslastung genug Plätze am Strand oder Pool.

Beim Kameraaufbau sehe ich, wie ein kleines Elektoauto Richtung Steg fährt. Man muss somit sein Tauchequipment nicht von der Basis bis zum Einstieg selbst tragen. Da der Steg wirklich lang ist, würde ich diesen Service immer beanspruchen.

 Mein Zimmer ist jetzt bezugsfertig und das großzüge Doppelzimmer lädt zu einem längeren Aufenthalt ein. Im Bad sehe ich einen wirklich außergewöhnlichen Zahnputzbecherhalter! Doch noch außergewöhnlicher ist die Aussicht vom Balkon.

Fazit: Die kleine Anlage lässt sich schnell erkunden und man fühlt sich sofort aklimatisiert. Das Personal ist gut gelaunt, man bekommt alles mit einem Lachen serviert. Die Gäste haben gute Laune und die Sportaktiven kommen hier mit Tauchen, Tennis, Kitesurfen oder Fitnessraum voll auf ihre Kosten. Die Kinder können unter deutscher Betreuung sich im Club austoben oder auf den Wasserrutschen. Das Meer ist vor dem Riff maximal 70 cm tief, so dass man sich hier gut abkühlen kann. Doch bitte unbedingt nur mit Badeschuhe ins Wasser gehen, da durch das nahe Riff immer Fische oder Korallen am Boden sein können.

Hier könnt ihr einen erholsamen Urlaub mit glasklarem Wasser und einer unberührten Unterwasserwelt verbringen! Hier noch ein paar Bilder!

Eure Urlaubsschecker

Astrid und Andreas

Fairholiday