Port Ghalib und Marsa Alam – Die Taucherparadise

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Kennt ihr die verschiedenen Facetten der ägyptischen Landschaft? Beginnend im Norden, am Mittelmeer, ist das Nildelta. Alexandria und Port Said sind wohl die bekanntesten Städte. Das Klima ist dort schon sehr europäisch deshalb ist Alexandria auch eine Urlaubsdestination der Ägypter, besonders im Frühjahr.

Kairo, die größte Stadt Afrikas mit geschätzten 20 Mio Einwohnern bietet gerade jungen Menschen viele Möglichkeiten. Von Universitäten über moderne Einkaufspassagen bis hin zum traditionellen Markt und natürlich das bunte Treiben auf den Nilbooten lässt einen vergessen, dass man sich in einem Drittland befindet.

Weiter südlich geht es dann in die Wüstenregion. Erst erreicht man nach Hurghada, die Stadt mit dem größten Tourismusanteil. Fährt man jetzt weiter nach Süden, muss man sich kurz vor Safaga entscheiden: will man nach Luxor, fährt man durch die Berge, folgt man der Küste, kommt man nach etwa 180 KM in Marsa alam an, die Traumplätze der Taucher. Den einzigen größeren Ort, den man durchquert, ist El Qisir. Deshalb wird da regelmäßig ein Stopp eingelegt für Tee und Shisha.

Der Flughafen Marsa Alam ist eigentlich der Flughafen von Port Ghalib, eine kleine Stadt, die sich eines der reichsten Männer bauen hat lassen. Natürlich nutzen wir die Gelegenheit, den Flair der schönen und reichen einzuatmen. Erst bestaunen wir die Safariboote und freuen uns, das Rondo uns eines von Seawolf  besichtigen lässt. Von hier aus startet man an die bekanntesten Tauchspots     Brother Islands, Elphinestone und des Daedalus Reef.

Danach schlendern wir noch an der Marina entlang. Viele kleine Restaurants und Cafés erinnern an die Zeiten, in denen der Tourismus noch vorhanden waren. Heute sind leider nur ein paar einzelne Tische belegt. Das schöne Wetter macht Lust auf ein Eis und weil wir uns nicht zwischen den beiden Eisdielen entscheiden können, nimmt jeder zweimal Eis! Mein persönlicher Tipp: der Italiener war besser und günstiger!

Jetzt aber auf zu unserem eigentlichen Ziel: Marsa Shagra, eines von drei Tauchsafaricamps. Was wird hier geboten? Ein wundervolles Riff zum Tauchen und Schnorcheln, Ruhe, Ruhe, Ruhe! Das ist der Ort zum herunterkommen. Man muss sich vorstellen, ein Campingplatz für Taucher! Man übernachten entweder in einem Zelt oder Hut, beides ohne eigenem Bad. Wer es lieber etwas komfortabler möchte, der mietet sich ein Chalet.

Frühstück, Mittag- und Abendessen wird im Restaurant am höchsten Punkt der Areals eingenommen. Von dort aus hat man phantastische Aussicht auf das Meer, bis hin zu Elphinstone, abends mit Licht – von den Nachttauchern! Die einzige Animation die angeboten wird, ist am Meer Shisha zu rauchen. Auch fernsehen gibt es nur in 10 Chalets! Doch wer morgens um 6.00 Uhr mit dem ersten Tauchgang beginnt, ist abends froh, wenn er sich in sein Bett kuscheln kann und schläft.

Nächstes Jahr bestimmt wieder!