St. Katharinenkloster am Fuße des Mosesberges

Sinai, die Halbinsel zwischen dem Golf von Suez und dem Golf von Aqaba, erstreckt sich wie ein Dreieck zwischen Afrika und Asien. Die Spitze ragt in das Rote Meer und deshalb ist der Sinai besonders bei Tauchern beliebt.

Die südliche Hälfte ist die touristisch erschlossene. Am  bekanntesten ist bestimmt die Region Sharm el Sheikh, nicht nur durch den internationalen Flughafen. Hier befinden sich internationale Hotelketten wie Rixos, Mövenpick oder Hilton.
Fährt man dann am Golf von Aqaba entlang, nördlich, kommt man erst in die Region Dahab, welche wir als außerordentliches Urlaubsgebiet kennengelernt haben. Jetzt kann man sogar bis an die Ländergrenze nach Israel fahren, um am nördlichsten Punkt von Südsinai seinen Urlaub zu verbringen: Taba. Das Auswärtige Amt hat alle Reisewarnungen für diese Gegend aufgehoben.

Katharinenkloster

Das nutzen wir natürlich, um eines der kulturellen Highlights von Ägypten endlich zum ersten mal zu sehen: Das Katharinenkloster. Das Katharinenkloster vereint Christentum, Judentum und den Islam und gehört seit 2002 zum UNESCO Weltkulturerbe. Unerheblich, ob man an die Geschichte von Moses und dem brennenden Dornbusch glaubt, es es einfach faszinierend, dieses Gebäude mit dem im Hintergrund emporragenden Gebirge zu bestaunen.
Und genau das ist unser Ziel!

Der Mosesberg

Wir nutzen das Angebot über Meetingpoint, die Reiseagentur, die alle Gäste von Sonnenklar.TV, FTI oder Big Extra betreut. Atef und Ezzat, unsere Ansprechpartner, klären uns erst einmal über den Ablauf auf.
Man hat die Möglichkeit, zum Sonnenauf- oder -untergang den Berg zu besteigen. Je nachdem, ist der Aufstieg oder der Abstieg im Dunkeln. Wir entscheiden uns für die Sonnenaufgangstour.

Gegen 22.00 Uhr nachts werden wir aus Taba Heights abgeholt. Mit dem Bus geht es auf ausgesprochen gut ausgebauten und mit Reflektoren versehenen Straßen bis zum Katharinenkloster. Wir sind jetzt auf einer Höhe von 1585 Metern. Dort müssen wir durch eine Kontrolle, wo auch unsere Taschen durchsucht werden. Es ist kein Problem, eine Kamera mit Stativ mitzunehmen. Jetzt heißt es, die restlichen knapp 700 Höhenmeter bis zum Gipfel zu überwinden.
Tipp
Fliegende Händler bieten jetzt noch Ponchos für 10 Euro oder Handschuhe an. Wer also in seinem Gepäck nicht die richtige Kleidung eingepackt hat, kann sich hier noch etwas kaufen.

Man hat die Möglichkeit, die ersten vier Kilometer mit dem Kamel zu reiten. Es ist jedoch kein so beschwerlicher Aufgang, so dass auch einige von uns diesen zu Fuß gehen. Ich persönlich genieße es, dass mein Kamel den Weg ohne Taschenlampe findet, und würde mich deshalb  auch beim nächsten Besuch wieder für den Kamelritt entscheiden. Es ist unbeschreiblich, wie die Sterne in der Dunkelheit ein Stück näher rücken und ich das Gefühl habe, man hat noch ein paar mehr im Universum verteilt. Der Ritt ist bequem und dauert etwa eineinhalb Stunden.

Tipp:
Auf jeden Fall warme Kleidung anziehen, denn da man sich nicht bewegt, wird es auch schon beim Aufstieg mit Kamel kalt.

Zwischendurch gibt es immer wieder kleine Hütten, in denen sich vor allem die Fußgänger eine Pause gönnen. Doch spätestens, wenn wir an dem Punkt angelangt sind, an dem das Kamel nicht mehr weiter kommt, heißt es für alle, den restlichen Weg bis zum Gipfel zu Fuss zu erklimmen. Ezzat und Atef hatten uns im Vorfeld schon gesagt, dass es sich um etwa 700 Stufen handelt. Bei dem Gedanken alleine wurde mir schon etwas Angst. Meine einzige sportliche Betätigung ist morgens der Gang zur Kaffeemaschine. Und am Vortag waren wir im Farcha Cafe in Sharm El Sheikh, wo wir 50 Stufen besiegen mussten, und ich war ganz schön außer Atem. Doch ich will!
Einen Tipp meiner Bekannten kommt jetzt wieder ins Bewusstsein: „Gehe ganz langsam, damit dich die Kraft nicht verlässt!“ Und genau das mache ich. Im Kegel des Lichts von der Taschenlampe leuchte ich mir meinen Weg. Es hat nichts mit Stufen einer Treppe zu tun. Es sind Steinplatten, die stufenähnlich angeordnet sind. Durch die Konzentration, nicht abzurutschen und sich den Fuß zu verstauchen, fällt die Anstrengung gar nicht so auf. Nach etwa einer Stunde sind wir unserem Ziel schon sehr nah und gehen in die letzte Hütte, um die Zeit bis kurz vor dem Sonnenaufgang mit einem heißen Getränk zu überbrücken.
Tipp:
In der Hütte gibt es Decken, die man sich ausleihen kann. Man braucht für diesen Aufstieg auf jeden Fall gute Laufschuhe. Auch wenn man durch die Bewegung Wärme produziert, ist eine Kopfbedeckung und auch Handschuhe von Vorteil.

Mindestens eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Sonnenaufgang beginnt die Morgendämmerung, die wir alle auf dem Gipfel erleben wollen. Deshalb herrscht auf einmal eine allgemeine Aufbruchstimmung. Mit etwa 150 weiteren Pilgern beklimmen wir das letzte Stück zum Gipfel und jeder nimmt einen für sich optimalen Platz ein, um den Sonnenaufgang zu erleben. Was ich etwas schade fand ist, dass die Menschen leider nicht besonders leise sind. Es wird gelacht, Anweisungen für Fotos gegeben oder sich mehr oder weniger laut unterhalten. Ich hätte mir eine Stille wie in einer Kirche gewünscht.

Es wird langsam hell. Und ein sagenhafter Blick über das ganze Bergemeer des Sinais entschädigt für alles. Die Berge werden in ein warmes rotbraun getaucht und der Ausblick verleiht Gänsehaut.
Nach etwa einer Stunde machen wir uns zum Abstieg bereit. Etwas befürchte ich: Jetzt, wo alles im Licht bestaunt werden kann hoffe ich, dass meine Höhenangst nicht zum Problem wird. Doch meine Gedanken sind unbegründet. Auch beim Abstieg muss man sich auf den Weg konzentrieren, so dass ich keine Möglichkeit habe, Angst aufkeimen zu lassen. An der Hütte gibt man seine ausgeliehene Decke zurück, wärmt sich noch einmal mit einem heißen Getränk, denn am Gipfel war es windig und etwa 5 Grad kalt. Dann geht es zurück.
Tipp:
Der Abstieg mit dem Kamel ist für Männer nicht geeignet und Frauen sollten irgend etwas haben, was sie zwischen Körper und Haltegriff als Polster nutzen können. Bergab drückt das Becken permanent gegen den harten Griff, so dass dies Schmerzen verursacht. Die meisten sind deshalb hinunter gelaufen, was kein Problem ist.
Fazit:
Der Aufstieg zum Gipfel des Mosesberges ist ein so ergreifendes Erlebnis, dass ich diesen bei der nächsten Möglichkeit wiederholen werde!

Hurghada Jaz Aquamarin

Wir waren wieder hier. Deshalb können wir den Beitrag aktualisieren, Heute hilft mir Julia, die deutschsprachige Gästebetreuung,  Sie ist seit über vier Jahre hier und liebt ihren Job.

Ankunft

Wie immer, fahren wir mit dem Auto zum Hotel. Heute beträgt die Fahrt nur 30 Minuten, da sich das Jaz Aquamarin Resort auf der Hotelstraße Richtung Sahl Hasheesh befindet. Wir sind schon oft daran vorbei gefahren und das Bauwerk, welches an den englischen Kolonialstil erinnert, bewundert und gemeint: „Das möchte ich einmal von innen sehen!“ Es wirkt von außen sehr sauber und gepflegt, ja ein bisschen vornehm. Vor jedem Hotel gibt es einen Security Checkpoint, der einem nur Einlass gewährt, wenn man von einem Mitarbeiter erwartet wird. Dann muss man seine ID und den Fahrzeugschein abgeben. Diesen Prozess muss jeder über sich ergehen lassen, der auf Privatgrund möchte.   Wir arbeiten nicht mehr mit der Großen Kamera,  trotzdem wundert sich der Security am Hoteleingang über unser Geigenartiges Gepäck, wo der Gimbel drin ist, um auch während der Liveübertragung flexibel zu sein.

Lobby/Rezeption

Dieses Hotel gehört mit 1001 Zimmern und 3800 Betten zu den größten Hotels im Red Sea Bezirk. Deshalb sind wir sehr überrascht, dass die Lobby zwar großzügig ist, doch nicht überproportional groß. Es wirkt weder besonders hektisch noch überfüllt. Eine schlichte Einrichtung, die trotzdem edel ist, lässt sich schnell zurechtfinden und wir steuern auf die Rezeption. Dort werden wir freundlich nach unserem Wunsch gefragt. Da zurzeit noch Meeting für alle Abteilungsleiter ist, beginnt die deutsch sprechende Gästebetreuung Julia uns die Neuigkeiten zu erklären.

Pool/Strand

Da man schon von der Lobby aus an die Poollandschaft sieht, beginnen wir dort. Außerdem ist Wasser immer wieder ein Eyecatcher, und wir werden deshalb dort auch unsere Kamera aufbauen und das Interview machen. „20 Pools haben wir, da die Gäste auch das Nachbarhotel Jaz Bluemarine mit allen Restaurants und Pools mitnutzen dürfen. Wir bekommen das Konzept erklärt: Im ersten Hoteltrakt ist die Aktivity-Poolanlage, wo alle Gäste Zutritt haben. Im nächsten Hoteltrakt befindet sich die Relax-Poolanlage, bestehend aus vier Pools und zwei Kinderpools,  alle ohne Animation oder Musik. Ganz besonders gefallen mir die im Wasser befindlichen Liegen, die gerade im Sommer einen Langzeitaufenthalt im Wasser ermöglichen. Der letzte Poolabschnitt ist der Erwachsenenpool. Am Strand befinden sich die drei Pools mit Aqua Park.

Auch die Aquaparks haben verschiedene Lagen und Schwerpunkte: einer liegt direkt an der Grenze zum benachbarten Schwesternhotel Jaz Blumarine, die anderen beiden rechts und links vom Strand. Der eine davon hat Rutschen, die man alleine benutzt, der andere hat Rutschen, die man mit einem Doppelreif zu zweit oder mit einem riesen runden Reif mit bis zu 5 Teilnehmen nutzen kann. Dass ist der Familienaquapark.

Tipp: Die Aqua Parks am Strand sind ab 120 cm zu Benutzen und können max. 120 kg tragen, die Aqua Parks arbeiten abwechselnd.

Etwas begeistert mich ganz besonders: hier sind die Grünanlagen nicht nur Zierde, sondern auf den Wiesen sind die Liegen aufgebaut. Erstens, finde ich das für das Auge total angenehm, zweitens, ich habe mir schon oft die Füße im Sommer auf den heißen Fliesen oder dem heißen Sand verbrannt und drittens: auf dem Gras rutscht man nicht so schnell aus. Vorbei an immer wiederkehrenden kleinen Hütten, an denen abwechselnd Eis, Waffeln, Getränke und Snacks angeboten werden, kommen wir jetzt an den großflächigen Sandstrand. Durch die beiden Hotels nebeneinander, ist natürlich auch die Länge des Strandes beachtlich. Doch ich werde magisch von kleinen Baldachins angezogen. Ibrahim erklärt mir: „Diese orientalischen Huts können tageweise für 30€ angemietet werden. Es haben darin bequem 6 bis 8 Personen Platz, so dass man sich günstig einen Platz in der ersten Reihe anmieten kann.

Verpflegung

Wenn die Möglichkeit besteht, bis zu 3800 Gäste zu beherbergen, dann hat man natürlich auch die Möglichkeit, sehr vielseitige Kulinarik anzubieten. Da wir morgens hier sind, nutzen wir die Gelegenheit und schauen uns das Frühstücksbüffet im Restaurant „Topaz“ an, einem der beiden Hauptrestaurants des Jaz Aquamarin. Es ist groß, aber es erschlägt einen nicht. Neugierig gehe ich an die Schilder, die vor einem optisch abgetrennten Raum stehen: Adults only! Auch hier ein Bereich, in dem die Erwachsenen für sich sein können. So wird man den gegensätzliche Zielgruppen, Familien und Paare, gerecht. Natürlich gibt es im Gegenzug eine Familienecke mit Kindertischen.

Das Frühstücksbüffet (siehe Film) ist mindestens 25 Meter lang und bietet vom frisch gebackenen Crepes, über Eiergerichte bis hin zu warmen Komponenten wie Braten und überbackenen Tomaten. Gegenüber sind drei Inseln: eine mit Brot- und Backwaren, eine mit Süßaufstrichen, eine mit Obst, Quark und Müsli. Übrigens: Die Marmelade oder der Honig wird in kleine Waffelschälchen abgefüllt, nicht in Glas oder Porzellan!

Das Essenskonzept versucht auch, alle Geschmäcker zu treffen. Abends verwandelt sich das zweite Büffetrestaurant, so wie es der Name „Four Corners“ bereits verspricht, in ein Multi – Angebot mit verschiedenem Ambiente.

In Blau gehalten wird der Mediterrane Teil, mit dunklen Holz und rotem Polstern der asiatische Teil, schlicht und modern der Italienische Teil und verspielt mit den typischen Metall Lampen, die so schönes Licht machen, der orientalische Part. Hier werden 4 verschieden Geschmacksrichtungen angeboten und mit den passenden Einrichtungen auch optisch unterstrichen. Fakt ist: es handelt sich um ein Restaurant und man kann sich von überall bedienen.

Tipp: Wer, wie ich, sich lieber bedienen lässt, der hat genau in diesen vier Geschmacksrichtungen die a la Carte Restaurants:

Makai Tukai  mit asiatischer Küche; Nino’s Restaurant mit italienischer Küche; Sofra Restaurant mit orientalischer Küche und am Strand das Fischrestaurant Corallo.

Zwei Besuche haben alle Gäste mit All Inclusive in diesen Restaurants frei. Hier bekommt man eine Menüauswahl. Jeder weitere Besuch wird entsprechend der Bestellung berechnet und zum Schluss des Aufenthaltes bezahlt. Die Getränke sind entsprechend des gebuchten Paketes kostenlos.

An den Strandrestaurants kann man ein Langschläfer Frühstück zu sich nehmen und mittags natürlich auch Essen. Es gibt insgesamt 18 Outlets in denen man Essen und Trinken kann, davon 6 Pavillons für Hot dogs, Waffeln, Getränke und Pizza, etc. mit denen man das „Hüngerchen“ bis abends überbrücken kann.

Gerade in Essenszeiten hat mich Ibrahim schon wieder überrascht: Ein Hauptrestaurant bietet bis Mitternacht das Abendessen, so dass Gäste, die einen Tagesausflug buchen und erst nach den Abendessenzeiten zurückkommen oder spät Anreisende auch noch etwas zu essen bekommen.

Essen ist bekanntlich Geschmackssache, doch das Angebot ist wirklich maximal, was eben nur in einer so großen Anlage möglich ist. Und wer trotzdem einen Wunsch hat, den er nicht erfüllt bekommt, der sollte sich vertrauensvoll an Ibrahim wenden.

Tipp:

Die Reservierung für die a la carte Restaurants gibt man selbst über einen Computer in der Lobby (Eingang zur Fayrouzbar) ein. Sie können frühestens am Tag nach der Anreise gemacht werden, da man erst im Computer erfasst werden muss und man kann maximal zwei Tage im Voraus buchen. Die Bestätigung erhält man mit der Reservierung.  

 

Bars

Gleich an die Lobby grenzt die Fayrouzbar, die ab 10 Uhr morgens geöffnet ist. Das all Inklusive gilt bis Mitternacht, natürlich auch im Theater, hinter der Lobby, die erst abends geöffnet wird.  Natürlich kann man in unmittelbarer Nähe eines Pools eine Strandbar erreichen.

Zimmer

Es gibt sechs verschiedene Arten von Zimmern: Standardzimmer, etwa 25 qm,  Doppelbett, Bad mit Dusche, Minibar, SAT-TV. Superior Zimmer: etwa 35 qm, großes Doppelbett, Wohnraum, Bad mit begehbarer Dusche, Balkon mit Blick zum Garten oder Pool, Zusatzbett möglich, Deluxezimmer: etwa 45 qm, großes Doppelbett, Wohnbereich, Bad mit begehbarer Dusche und bei den Superior Deluxzimmern haben manche sogar zusätzlich mit Badewanne(kann nicht speziell gebucht werden aber gerne angefragt), Balkon mit Blick zum Garten oder Pool.  Die Familienzimmer haben ein separates Zimmer mit zwei Sofabetten (180 x80 cm) und das Schlafzimmer.  Suite: separates Wohn- und Schlafzimmer, Bad mit Dusche und Wanne und eigenem Pool!

Alle Zimmer sind modern und geräumig. Natürlich hat jedes Zimmer einen SAT-Fernseher, wobei nur RTL, Super RTL und NTV als deutsche Sender empfangen werden können. Weiter gibt es einen Heißwasserbereiter mit Tee und Nescafé auf allen Zimmern. Alle Zimmer haben Balkon oder Terrasse und WLAN. Die Minibar kann gegen Gebühr aufgefüllt werden.

Tipp: Die Familienzimmer mit eigenem Pool vor der Terrasse sind Familien Deluxe Swim Up Zimmer und können extra vor Ort gebucht werden. Die Upgrade Kosten auf solch ein Zimmer hängt von der gebuchten Zimmerkategorie ab und nach Verfügbarkeit.  Wer gerne eine Badewanne hat, der sollte ein Superior Deluxe Zimmern wählen!

Kinder/Jugendliche

Natürlich hat ein Hotel mit drei Aquaparks speziell Familien und junge Erwachsene oder junggebliebene als Zielgruppe. Als wir heute durch die Anlage gegangen sind, hatte ich wirklich den Eindruck, dass überwiegend Gäste bis maximal 60 Jahre dieses Hotel besuchen. Das Hotel verfügt über einen internationalen Kinderclub, welchen alle Kinder zwischen 4 und 12 Jahren benutzen können.

Es gibt spezielle Kindermenüs und natürlich in den Restaurants Kinderstühle und Kinderecken. Spielplätze und Pools, teilweise mit Schatten lassen neben den 22 Rutschen in allen Größen die Herzen höher schlagen.

Alle Kinder unter 120 cm müssen aus Sicherheitsgründen Schwimmflügel tragen.

Tipp: Verbringen Sie die Tage am Family-Wasserpark, wo man gemeinsam mit den Kindern rutschen kann. Es gibt Wasserreifen die bis zu 4 Personen fasst oder „Doppelrutschkissen“, wo man hintereinander sitzt. Ich habe so etwas sonst nirgends gesehen!

 

Fitness und Wellness

Gegenüber vom Restaurant four corner ist die Wellnessabteilung über zwei Etagen. Da dieser Wellnessbereich den Gästen vom Aquamarin und Bluemarin zur Verfügung steht, ist dieser sehr groß aber auch gut gebucht. Neben 18 Massageräumen, gibt es einen indoor Pool mit Jakuzzi, etwa 30 Liegen, Sauna und Dampfbad. Auf der oberen Etage gibt es nochmals eine Balustrade mit Ruheliegen. In der oberen Etage befindet sich auch der Fitnessraum, der sehr gut ausgestattet ist.

Aktivitäten

Täglich wechselndes Abendprogramm, welches teilweise von der Animation und teilweise von externen Künstlern gestaltet wird, findet jeden Abend im Theater statt.  Aktivpool und Strand wird die klassische Unterhaltung geboten wie Wassergymnastik, Boccia oder Dart.

Gegenüber des Fischrestaurants am Strand ist das Tauchcenter. Hier kann von der Schnorchelausrüstung bis hin zum kompletten Tauchschein alles gebucht werden (natürlich gegen Gebühr), was mit der Unterwasserwelt zu tun hat. Wie wäre es mit Wassersport wie Kiten oder Windsurfen? Doch auch im Trockenen kann man Tennis und Tischtennis spielen.

Tipp: Natürlich sind auch Ausflüge buchbar. Wie wäre es, einen Tag auf den Spuren der Pharaonen in Kairo oder Luxor?

Besonderheiten

Auch wer nach einem Tagesausflug erst spät wieder im Hotel ankommt, muss auf sein Abendessen nicht verzichten. Im Four Corners wird bis Mitternacht dafür auf die Gäste gewartet, bitte jedoch an der Rezeption Bescheid sagen.

Einen Rutschenpark mit der Möglichkeit, zu zweit oder zu dritt zu rutschen, habe ich so noch nicht gesehen.

Es gibt in den Restaurants, Bars und am Pool immer einen ausgewiesenen Teilbereich, der nur den Erwachsenen vorbehalten ist.

Wer ein Zimmer mit Privatpool haben möchte, kann dies für 15 € Aufpreis pro Tag  und Person vor Ort umbuchen (bei Verfügbarkeit).

Die Gäste vom Jaz Aquamarin und Jaz Bluemarin können gegenseitig alle Facilities des anderen Hotels mitnutzen, so dass man natürlich auch einen Urlaub mit Freunden oder der Familie buchen kann, die in den verschiedenen Hotels untergebracht sind!

Bei Reklamationen ist die Gästebetreuung zuständig. Die Rezeption hat in solch einem großen Haus wirklich nur die Aufgabe, die Zimmer zu koordinieren.

Übrigens: Wenn wirklich etwas nicht in Ordnung ist, dann sagt es vor Ort, es ist euer Urlaub!!

Das Four Corners Restaurant kann teilweise geschlossen werden, abhängig von der Hotel Auslastung.

Die Aqua Parks am Strand sind ab 120 cm zu Benutzen und können max. 120 kg tragen, die Aqua Parks arbeiten abwechselnd.

Der Deutsche Kinderclub befindet sich im Jaz Bluemarine und wird von TUI Best Family geleitet, dementsprechend nur von Gästen zu nutzen, die mit diesem Veranstalter gebucht haben.

Fazit

Ich war immer skeptisch gegenüber so riesengroßen Hotelanlagen. Das Jaz Aquamarin mit dem Jaz Bluemarin hat mir jedoch die Vorteile gezeigt: Durch die Größe kann ein Maximum an Leistungsangebot erbracht werden doch die Weitläufigkeit gibt einem das Gefühl, in einem kleineren Hotel zu sein.  In dieser Anlage kann man zwei Wochen Urlaub verbringen, ohne dass es einem langweilig wird und ohne diese zu verlassen.

Wir freuen uns, wenn wir euch mit dieser Erklärung geholfen haben, EUER Hotel zu finden!! Hier noch ein kleiner Film!

 

Astrid und Andreas

Übernachten unter den Sternen in der Wüste

Ägypten ist ein typischs Wüstenland – aber mal ehrlich, wer hat schon die weite Wüste besucht?

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Uta Mohr ist eine langjährige, gute Freundin von uns und lebt mit ihrem Mann Mohammed Hussein in der Oase Dakhla. Mohammed ist Beduine, in der Oase Dakhla geboren, kennt die Wüste wie seine Westentasche und macht seit über 25 Jahren Wüstensafaris. Uta arbeitet seit 10 Jahren mit ihm zusammen, betreut die Gäste und gibt Erklärungen in deutscher oder englischer Sprache. Sie machen ausschließlich Individualtourismus und fahren mit maximal 8 Personen in die Wüste.

Die beste Reisezeit sind Herbst, Winter (da können die Nächte allerdings kalt werden) und Frühling, im Sommer ist es zu heiß.

Welche Wüsten und Oase kann man besuchen?

Vom afrikanischen Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt sich in Nordafria die größte Trockenwüste, die Sahara. Durch die Fläche von neun Millione QKM (26 mal größer als Deutschland) finden wir Stein-, Sand- und Geröllwüste.

Die Oase Al Bahariya liegt 400km südwestlich von Kairo bzw. 200km westlich von der Nilstadt Minia in der Schwarzen Wüste, die überwiegend aus Vulkangestein besteht.

Die Oase Al Farafra liegt 200km südwestlich von Al Bahariya und dort gibt es den Nationalpark Weiße Wüste mit über 3000 QKM Fläche, sie ist eine Kalksteinwüste.

Die Oase Al Kharga, das Verwaltungszentrum der Oasen, liegt 300km westlich von Luxor und ist auf der einen Seite umgeben von der Großen Sandsee, ein Teil der Libysche   oder westlichen Wüste.

Was könnt ihr euch unter einer Wüstensafari vorstellen?

Uta und Mohamed

Ihr macht eine Tour mit dem Jeep, die zwischen 3 und 5 Tage dauert (länger ist selbstverständlich möglich). Es gibt oftmals keinen Handyempfang, nur in den Oasen. In den Oasen gibt es eine Euch bekannte einfache Infrastruktur, ansonsten gibt es Wüste, herrliche Landschaft und Stille. Deshalb haben Uta und Mohammed immer genügend Proviant und Getränke dabei, die in den angefahrenen Oasen ständig aufgefüllt werden. Während der Fahrt durch die Wüste wird von Uta und

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Mohammed das Essen zubereitet, abends in der Wüste natürlich ein warmes Essen. Geschlafen wird in freier Natur auf Matratzen mit Schlafsack und Decken, in der kühlen Jahreszeit auch im Zelt.

Hinweis: eine Oase ist eine kleine Stadt in der Wüste. Sie entstand durch natürliche Wasserreserven, doch die aus Filmen bekannten Oasen, mit einer Palme und einem Brunnen, die gibt es so nicht.

Wie ist es mit Hygiene und Toilette?

Gibt es nicht, zumindest in den Nächten, in denen ihr in der Wüste übernachtet. Mit dem mitgenommenen Wasser könnt Ihr Euch in der Wüste etwas reinigen und im Freien die Zähne putzen. Ihr geht im Freien auf die Toilette (ein Sandloch) und Ihr könnt in Quellen, die nach Möglichkeit angefahren werden, baden, um Sand und Schweiß abzuwaschen. Durch die geringe Luftfeuchtigkeit (30-40%)entsteht weniger Schweiß als üblich. Ansonsten müßt Ihr einfach mal paar Tage damit klar kommen, auf den gewohnten Hygienestandart zu verzichten.

Ist eine Wüstensafari sicher?

Wie eingangs schon beschrieben, ist Mohammed ein Beduine. Er ist in der Wüste aufgewachsen und kennt sich dort nicht nur aus, er kennt auch ihre Gefahren. Er weiß, wie man sich absichert, damit im Falle eines Autodefektes oder eines anderen Problems schnell

Oase

gehandelt bzw. Hilfe geholt werden kann. Sie fahren nur in Wüstengebiete, die sicher sind, manchmal gibt es auch eine Begleitung von der örtlichen Touristenpolizei. Uta hat immer eine Grundausstattung von Medikamenten und Verwandsmaterial dabei. Bei eventuellen größeren gesundheitlichen Problemen wird ein Krankenhaus in der naheliegendsten Oase angefahren.

Tiere begegnen Euch kaum. Wenn Ihr Glück habt, besucht der Wüstenfuchs Euer Camp in der Nacht. Des weiteren gibt es noch die Wüstenspringmaus, Skarabäen und andere Insekten. Schlangen und Skorpione begegnen Euch nicht. Da nur sichere Gebiete angefahren werden, Ihr nicht sehr tief in die Wüste fährt, ist von keinen Überfällen auszugehen.

Was nehme ich mit?

Leichte, luftdurchlässige und bequeme Kleidung ist angeraten, in der kühlen Jahreszeit auch Pullover, Anorak und Socken für die Nacht. Extra feste Schuhe wie zum Bergsteigen sind nicht notwendig. Badesachen und Handtuch, Sonnencreme und eine Kopfbedeckung sind wichtig. Zu empfehlen sind feuchte Reinigungstücher sowie der Abschluss einer Auslandsreiserankenversicherung. Ein kleines Kopfkissen zum Schlafen in der Nacht oder auch für die Fahrt im Jeep ist praktisch. Ansonsten braucht Ihr nur Eure persönlichen Sachen. Alle anderen benötigten Dinge haben Uta und Mohammed mit.

Drei kurze Safaris, um einmal das Gefühl der absoluten Stille zu genießen:

 

KAIRO  – Weisse Wüste – . Schwarze Wüste und zurück in 4 Tagen

 

Am frühen Morgen starten wir in Kairo und fahren auf der Wüstenstraße  ca. 400km in die Oase Bahariya , die wir gegen Mittag erreichen. In einem einheimischen Restaurant stärken wir uns nach der langen Fahrt und besichtigen dann das Museum mit den goldenen Mumien und 2 Gräber aus römischer Zeit, denn die Oase Bahariya war Bestandteil des pharaonischen Reiches.

Anschliessend fahren wir in die Schwarze Wüste , von der die Oase Bahariya umgeben ist, und übernachten dort .  Am folgenden Tag fahren wir zu einer Quelle, in der Sie baden und sich frisch machen können. Weiter geht unsere gemeinsame Fahrt in die Weiße Wüste.  Unser erstes Ziel sind die Kristallberge, eine ehemalige Tropfsteinhöhle, die

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durch tektonische Bewegungen nach oben gedrückt wurde. Viele Formationen  aus Kristall kann man dort bewundern. Von hier geht es weiter in das Aqqabat Gebiet, das duch massive Kreideformationen, aber auch duch Sanddünen gekennzeichnet ist. Dort wird unsere 2. Übernachtung sein. Am nächsten Morgen setzen wir unsere Rundreise durch die Weiße Wüste fort, besuchen die Quelle Ain Serw und das Kerngebiet der

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Weißen Wüste mit dem berühmten Wahrzeichen, dem Huhn unter einem Baum , alles von der Natur aus Kalkstein geformt. Nun beginnt bereits der 4. und letzte Tag unserer kleinen Safari. Zum Abschluss besuchen wir die beiden versiegten Quellen Ain Santa und Ain Khadra  und treten dann die Rückfahrt nach Kairo an. Nach individueller Rücksprache ist auch ein Transfer nach Hurghada möglich.

 

 

VON LUXOR RUND UM DIE OASE KHARGA IN 3 TAGEN UND ZURÜCK NACH LUXOR

(nach individueller Absprache ist auch ein Transfer nach Hurghada möglich)

Am Morgen starten wir unsere Safari in Luxor, fahen zuerst entlang an einem Bewässerungskanal auf der Westseite des Nil durch Dörfer bis wir die Wüstenstrasse zur Oase Kharga erreichen. Der erste Oasenort, den wir erreichen, heißt Bagdad, was  immer viel Spass hervor ruft. Weiter geht es in den Ort Baris, einem noch sehr ursprünglichen Oasenort. Dort befindet sich aus der römischen Pharaonenzeit der Tempel Dusch , den wir besichtigen. Anschließend fahren wir in den Ort Kharga , dem Verwaltungszentrum der Oasen Farafra, Dakhla und Kharga.

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Unser letztes Ziel an dem Tag ist die mitten in der Wüste gelegene kleine Oase Ain Labaha, wo wir übernachten werden. Der neue Tag wir ausschließlich ein Wüstentag. Wir schauen uns in Ain Labaha um. Dort gibt es auch Zeugnisse aus der späten Pharaonenzeit. Unser Tagesziel ist die ehemalige Festungsanlage Umm Dabadib mitten in der Wüste. Auf dem Weg dort hin passieren wir Sanddünen,

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Hügel und sehen wunderschöne Landschaft. Im Gebiet Umm Dabadib übernachten wir und Sie haben viel Zeit, die Wüste in sich aufzunehmen. Unser letzter Tag ist angebrochen. Wir verlassen dieses Gebiet und fahren zurück in den Ort Kharga und von dort aus weiter nach Luxor. Unterwegs besichtigen wir noch die Tempel- und Festungsanlage Ghweida  aus der griechisch – römischen Zeit. Ein Transfer nach Hurghada ist nach individueller Absprache möglich.

 

 

VON HURGHADA IN DEN NATIONALPARK WEISSE WÜSTE IN 5 TAGEN UND ZURÜCK NACH HURGHADA

 

Am fühen Morgen starten wir in Hurghada (Abholung vom Hotel) unsere gemeinsame Reise und fahen zuerst nördlich entlang am Roten Meer bis wir den Abzweig nach Minya erreichen, den wir nehmen. In Minya  überqueren wir den Nil und fahren auf einer neuen Strasse bis in die Oase Bahariya , die von der Schwarzen Wüste umgeben ist und in der wir übernachten. Am nächsten Morgen baden wir in einer Quelle(32) und setzten die Reise in die Weisse Wüste fort. Das erste Ziel sind die Kristallberge , eine ehemalige Tropfsteinhöhle, die durch tektonische Bewegungen nach oben gedrückt wurde. Viele verschiedene

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Kristallformationen können sie dort entdecken.  Von hier aus geht es tiefer in die Wüste, in das Aqqabat Gebiet mit massiven Kalksteinformationen und Sanddünen . Hier werden wir unsere zweite Nacht in der Wüste verbringen. Unsere Rundfahrt durch die Weiss Wüste am neuen Tag geht weiter und führt uns zuerst zu der Quelle Ain Serw und dann in das Kerngebiet mit dem berühmten Wahrzeichen der Weissen Wüste, dem Huhn unter einem Baum , geformt durch die Kräfte der Natur. In diesem Gebiet übernachten wir. Gut ausgeschlafen setzten wir am nächsten Tag unsere Reise fort und besuchen die versiegten Quellen Ain Santa  und Ain Khadra (39). Unser nächstes Ziel ist die Oase Farafra. Hier baden wir in einer eisen – und schwefelhaltigen warmen Quelle. Die letzte Nacht in der Wüste verbringen wir in den Sanddünen von Karawin . Unser Rückreisetag nach Hurghada führt uns über die Stadt Assyt, wo wir wieder den Nil überqueren. Doch bevor wir sie erreichen besuchen wir unterwegs noch die Tropfsteinhöhle Djara.

Die Kosten staffeln sich nach Gruppengröße:

2 Personen:  79€ pro Person und Tag

3 Personen – 69€ pro Person und Tag

4 Personen – 59€ pro Person und Tag

Ab 5 Personen wird mit 2 Jeeps gefahren.

5 Personen – 59€ pro Person und Tag

6 Personen – 54€ pro Person und Tag

7 Personen – 49€ pro Person und Tag

8 Personen – 49€ pro Person und Tag.

Im Preis sind nicht enthalten eventuelle Hotelübernachtungen (z. B. wegen Sandsturm) und Transfers außerhalb der angegebenen Startpunkte.

Folgende Leistungen sind bei jeder Tour enthalten:

  • Ausführung bzw. Organisation der angegebenen Transfers
  • Professioneller Fahrer, alle Erklärungen in deutscher oder englischer Sprache
  • Drei Mahlzeiten am Tag, abends eine warme Mahlzeit, gekocht in der Wüse; immer ausreichend Getränke, ausser alkoholischen Getränken, die aber nach Absprache zusätzlich organisiert werden künnen
  • Vollständige Campingausrüstung mit Matratzen, Schlafsack, Decken, Zelt

Wer Interesse hat, schreibt uns einfach über fairholiday.egypt@gmail.com an oder über unsere Website www.fairholiday.com

 

 

 

 

 

Dendera Tempel – Das Haus der Hathor

Natürlich ist der Hauptgrund, einen Ägyptenurlaub zu buchen, die Sonnengarantie, der  schöne Strand und das glasklare Meer. Doch Ägypten hatte bereits 3000 v. Chr. eine Hochkultur. Die Pyramiden zählen zu eines der Weltwunder und in der Schule haben wir alle in Geschichte über diese Zeit Einiges erfahren. Wer heute dieses Land bereist, hat die Möglichkeit,  ein bißchen in die Welt der Pharaonen und Götter einzutauchen und das Gelernte hautnah zu erleben.

Ich bin ein Mensch, den einerseits die Geschichte und Kultur anderer Länder sehr interessiert, andererseits schnell einen Kulturschock bekommt, besonders wenn zu viele Informationen auf mich einfallen. Wenn ihr euch jetzt angesprochen fühlt, dann besucht wirklich nur einen kulturellen Schauplatz. Hier einige markante Informationen über das Haus der Hathor, den Dendera Tempel.

Was sind Tempel?

Pharaonen sind Kinder der Götter. Deshalb haben diese zu Ehre Ihres „Vaters oder Mutter“ einen Tempel bauen lassen, um diesen zu Ehren, Opfer darzubringen, Nachkommen zu gebären und zu feiern. Betreten durften diesen nur Priester und Angehörige der Pharaonen.

Die Bauten und Aufzeichnungen an den Wänden erzählen uns vom Leben, Glauben und Riten der damaligen Zeit.

Hinweis:

Natürlich kann man einen Tempel ohne Führung besichtigen. Unsere  Guids verfügen über so viel Wissen und beschreiben die Geschichte, als ob ihr Großvater der Pharao gewesen wäre,  übrigens in deutscher Sprache.

Tipp:

Der Besuch von Tempeln und Gräbern ist wie ein Besuch in der Oper: es ist immer von Vorteil, sich vorher schon mit der Geschichte befasst zu haben. Am Besten kauft ihr euch vorher bereits ein Buch über die Sehenswürdigkeiten. Erstens, könnt ihr so gut auswählen, was ihr sehen wollt, zweitens taucht man noch besser in die Vergangenheit ein.

 

Was ist das Besondere an diesem Tempel?

Der Tempel steht in Quena, einer Stadt in Oberägypten, etwa 70 KM vor Luxor und 180 KM hinter Safaga. Es ist eines der besterhaltenen Tempel, den ihr bei eurer Planung für Besichtigungen unbedingt mit einbeziehen solltet.

Die erste Besonderheit liegt darin, dass dieser Tempel nicht zu den Standard Angeboten gehört und deshalb fast ein Geheimtipp ist.

Die nächste Besonderheit ist der außerordentlich gute Zustand des Tempels. Die Farben der Decken- und Wandbemalungen erscheinen in großen Teilen so kräftig, dass man meint, es wäre jemand mit dem Pinsel darüber gegangen und hätte diese aufgefrischt. Diese Pracht wurde lediglich mit dem „Restaurierungspinsel“ freigelegt. Und was mir am besten gefallen hat: Die Tempelanlage hat einen anderen „Baustil“ als zum Beispiel Karnak- oder Luxortempel und man kann in einen unterirdischen Gang gehen sowie auf dem „Dach“, wo man einen herrlichen Ausblick hat.

Natürlich gibt es auch geschichtliche Besonderheiten: zum Beispiel sind die Säulenkapitelle, nicht wie bei den meisten Tempeln, in Form von Lotusknospen oder Papyrusblättern gestaltet, sondern aus riesigen Köpfen der Kuhgöttin, ein Symbol der Göttin Hathor.

 

Tipp:

Ihr werdet die Möglichkeit bekommen, durch eine kleine Luke nach unten zu steigen. Keine Angst davor und runtergehen: Es sind etwa 15 Stufen, die leiterähnlich sind und am besten mit Gesicht zur Wand hinabgestiegen werden. Danach kann man sich frei bewegen und aufrecht gehen! Es ist wirklich sehenswert.

Hinweis:

Für gehbehinderte ist der Tempel nicht gut geeignet. Kinderwagen und Gehhilfen nur in den Gärten.

 

Wie kommt man zum Dendara Tempel?

Wir fahren mit dem Bus oder PKW in etwa 3 Stunden selbst mit euch hin.  Nach der Abzweigung Richtung Luxor  hinter Safaga durchfährt man das Gebirge, welches euch bestimmt schon bei der Fahrt vom Flughafen zum Hotel aufgefallen ist. Diese Eindrücke zur Morgensonne sind einfach unbeschreiblich schön. Die Durchquerung dauert etwa eine Stunde, 800 Höhenmeter und ungefähr 50 KM. Meist wird hinter dem Gebirge eine kleine Kaffeepause eingelegt um dann die restlichen 100 KM gemütlich genießen zu können.

Übrigens: entgegen der allgemeinen Meinung gibt es in Ägypten Geschwindigkeitsbegrenzungen. Der Fahrer wird nicht schneller als 90 Stundenkilometer fahren, denn auf dieser Strecke werden mehrere Radarkontrollen durchgeführt. Auch erkennt man einen guten Fahrer daran, ob er sich anschnallt, denn es besteht für die Fahrer Anschnallpflicht und die Strafen dafür sind empfindlich hoch! (etwa 2 Monatsgehälter eines Fahrers)

Tipp:

Wenn euer Fahrer euch sicher und angenehm zurückgebracht hat, wäre es schön, wenn ihr für den Fahrer sammeln würdet. Er ist das kleinste Glied in dieser Kette und bekommt vom Ausflugspreis am wenigsten ab. 20 bis 50 Pfund von jedem ist angemessen. Wenn Euros gegeben werden, bitte wechselt es ein und gebt ihm von allen in Pfund.

Hinweis:

Bei der Fahrt muss der Checkpoint in Safaga überquert werden. Für diese Überquerung brauchen die Reiseveranstalter bereits eine Anmeldung, mit wie vielen Gästen sie wohin reisen. Der Checkpoint darf von Ausländern nicht vor 6.00 Uhr morgens überquert werden und schließt abends um 19.00 Uhr. Deshalb ist auch eine Anreise nach Luxor nachts nicht möglich.

 

 

Was nehme ich zu diesem Ausflug mit?

Geld: Bei allen Ausflügen empfehlen wir, etwas Landeswährung mitzunehmen. Natürlich kann man bei der Kaffeepause in Euro bezahlen, doch erstens: Die Ägypter haben keine Möglichkeit, Münzen in Landeswährung zu tauschen, so dass die Touristen wieder angesprochen werden, Münzen in Scheine zu tauschen, zweitens ist ein Euro für einen Toilettengang eindeutig zu viel. Es reicht, wenn man dort 2 Pfund bezahlt. Bitte nehmt auch immer Tempos mit, da in den Toiletten oft kein Papier ist.

Tipp:

Alle Toiletten in Ägypten haben ein integriertes Bidet. Entweder gibt es rechts eine Schlauchdusche oder rechts hinten an der Schüssel einen Drehknopf. Da es sehr wenige Kläranlagen gibt, sollte man mit dem Papierverbrauch sparsam sein. Üblicherweise „wäscht“ man sich mit der Podusche und trocknet sich dann mit Papier. Dieses Papier wirft man in den Abfalleimer.

Hinweis: Natürlich sind auch an den Raststätten Händler, die euch etwas verkaufen wollen. Von Tücher über Zigaretten, von Kekse über Chips. Wenn ihr etwas mitnehmen wollt, könnt ihr das dort kaufen. Eurer Reiseführer hilft euch, den richtigen Preis zu finden, sprecht ihn einfach an.

Kleidung: Man könnte meinen, Tempelanlagen sind schattig und kühl, doch dies ist nicht der Fall. Natürlich gibt es Schatten, doch auch dort staut sich die Hitze. Eine Dreiviertelhose oder dünne lange Hose, dünne Bluse oder T-Shirt sind die passende Kleidung. Sonnenbrille und Kopfbedeckung gehören in Ägypten zur Standartausstattung!

Sonstiges: Wasser, Snack oder was Süßes als Reiseproviant.

Wenn der Reiseführer einen tollen Job gemacht hat, freut er sich auch über eine Anerkennung in Form von Trinkgeld!

 

Fazit:

Ich würde sogar meinen 5 jährigen Enkel dorthin mitnehmen! Der Vorteil an diesem Tempelbesuch ist, dass er wirklich viele verschiedene Facetten hat. Von Ruinen der Grundmauern, über guterhaltene Bauten bis hin zu spannenden Krypten. Auch ohne geschichtliche Informationen hat man bereits viele unterschiedliche Eindrücke, drinnen und draußen, unten und oben. Man könnte einfach ein bis zwei Stunden dort spazieren gehen.

Doch wenn man schon einmal die Möglichkeit hat, sich auch zu informieren, wie dieser Tempel aufgebaut ist, wie die Menschen früher dort gelebt haben, die Ruinen im Kopf zum Erleben erwecken und zu erfahren, wo die Geburtshäuser sind, wie man sich in der Bibliothek bildete, wie man damals bereits ärztliche Versorgung kannte und natürlich, wer die Göttin Hathor war, deren Haus es ja ist, was man besucht, dann sollte man dies auch wahrnehmen.

 

Das Meer und die einsame Insel

Insidertipp

Fern von vielen Menschen fahren wir regelmäßig mit einem kleinen Boot auf eine  Insel mit eine Sandzunge, deshalb nannten wir diese die „Robinsontour“. Klein bedeutet, maximal 8 Gäste. Die Tour führt erst nach Faynouz, da an diesem Riff die Wahrscheinlichkeit am größten ist, neben dem bunten Treiben im Wasser und an den Korallen auch Delphine zu sehen.

Das Rote Meer zeichnet sich durch das klare Wasser aus, in welchem man die Unterwasserwelt auch als Schnorchler erkunden kann, da durch den beständigen blauen Himmel die Sicht bis zu 15 Metern möglich ist. Die verschiedenen Türkistöne spiegeln die verschiedenen Tiefen des Meeres wieder und lassen den Übergang des Meeres zum Horizont nur an einen siilberblauen Streifen erkennen. Das Meer ist im Winter oft wärmer als mancher Badesee in Deutschland im Sommer. Da keine Flüsse ins Rote Meer münden, kühlt es nur selten unter 22 Grad ab. Taucher schätzen am Roten Meer, das es keine starken Sprungschichten hat, also auch in der Tiefe unerheblich kühler ist.

Die anschließende Fahrt zur einsamen Insel führt uns eine Stunde an der Küste Hurghadas entlang, wo die markantesten Bauwerke als Orientierungspunkte dienen. Als erstes entdeckt man die zwei Türme der neuen Moschee, dann den Rundbau, welches das alte Sheraton ist,  erstes Hotel in Hurghada und dann das das Fefela, ein Restaurant was sich als Kuppelgebäude von der Straße bis ins Meer zieht.

An der Insel sind wir meist alleine, abgesehen von einheimischen Fischern. Die Insel kann nicht mehr erkundet werden, da sie unter Naturschutz steht. Es ist die Brutstätte von Vögeln und Schildkröten. Jedoch gibt es einen sandigen Ausläufer, zu dem wir hinschwimmen können.  Badeschuhe sind empfohlen, da man sich an Muschelschalen oder den darin befindlichen Einsiedlerkrebsen doch schneiden kann.  Inzwischen bereitet Andreas mit der Crew das Essen vor. Da wir selbst wissen, wie schnell man gute Hausmannskost vermisst, bieten wir diese an.

Im Anschluss kann auf dem Sonnendeck ein kleiner Verdauungsschlaf gemacht werden, doch bitte die Sonnencreme nicht vergessen!

Gegen 14.00 Uhr wird wieder in Richtung alter Hafen gefahren, wo noch ein Schnorchelstopp eingelegt wird. Gegen 16.30 Uhr legt das Boot  wieder an ihrem Ankerplatz an. Jetzt heißt es Abschied zu nehmen! Wem es gefallen hat, der bedankt sich bei der Crew mit einem kleinenTrinkgeld, was gerne angenommen wird. Die Rückfahrt ist meist noch mit einer kleinen Stadtrundfahrt verbunden.

Natürlich haben wir auch die Möglichkeit, einer größeren Gruppe diese Relextour anzubieten, dazu mieten wir dann ein kleines Safariboot an. Der Vorteil hier ist, dass wir auch ein Zodiak haben, das uns bis zur Insel bringt.

 

Nicht zu vergessen ist, dass es in Ägypten früh dunkel wird. Im Winter geht die Sonne gegen 17.30 Uhr unter, im Sommer nur unwesentlich später. Und wer schon einmal den Sonnenuntergang in den Bergen beobachtet hat, weiß, dass man diesen wie mit Zeitraffer verfolgt. Eine Dämmerung, wie wir es aus Europa kennen, gibt es hier nicht.

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Der Ausflug kostet 50 € pro Person und kann bei fairholiday oder robinson Tours Hurghada angefragt werden.

Wer das Boot exlusiv mieten möchte, bezahlt für das kleine Boot 250€ (bis 4 Personen, jeder weitere 15€) oder das große Boot für 400 € (bis 9 Personen, jede weitere 15€)

 

Unsere Lieblingsstrände

Wir leben seit fast sechs Jahren in Ägypten. Natürlich war eines unserer Hauptgründe, hier unseren Lebensabend zu verbringen,  die Sonne und das Meer. Deshalb stellen wir euch heute unsere Lieblingsstrände vor.

Sahl Hasheesh, old Town Beach 

Der schönste Strand von Hurghada. Was zeichnet ihn aus? Erstens, es ist der längste Strand, an dem man spazieren gehen kann, ohne von einer Security aufgehalten zu werden. Zweitens, man kann hier am besten schwimmen. Etwa 300 Meter breite Bahnen, seichter Einstieg mit Sand, und auch ein paar Korallen und alte Gleise, die Fische anlocken und  zum Schnorcheln ausreichend sind.

Old Town Beach liegt an der Strandpromenade, an der es auch einige Shops gibt und man wunderbar bis zur Marina spazieren gehen kann. Dort gibt es für Kiddis auch einen Spielplatz.

Eintritt: 300 LE incl. Sonnenliege und Handtuch. Getränke und Speisem mit zubringen ist verboten.

Preise für Getränke und Essen: Cappccino 45 LE, Wasser 20 LE

 

Mahmeya Beach

Dieser kleine Strand liegt an der alten Sheraton Road, vom Kreisel Richtung Sheraton Road, Meer rechte Schulter. Nicht erschrecken, wenn vor dem Eingang einige Busse stehen. Hier ist auch der Ablegeplatz für die Boote zur Insel Giftun, Mahmeya.

Hier gehts zum Video!

Der kleine Strandabschnitt hier zeichnet sich aus, durch einen absolut gepflegten Zustand. Egal, ob man das Restaurant mit der Terasse besucht (abends kann man hier auch nur Essen gehen) oder ob man auf das stille Örtchen muss. 

Alles äußerst sauber und gepflegt. Besonders erstaunt waren wir, als wir die Umkleiden gefunden haben, sogar mit Föhn.

 

 

Eintritt; So. – Donnerstag 400 Le, Fr. und Sa. 500 Le.

50% des Eintritts wirden auf Speisen und Getränke angerechnet.

 

Strände in El Gouna Ancient Sands

 

 

 

Alternativ zu Hurghada besuchen wir auch in El Gouna  die Strände. Wenn man in der Abu Tig Marina ganz nach vorne geht, befindet sich einmal der Strand von Moods.  Links daneben, Richtung neue Marina, dort ist der Strandabschnitt von Anciend Sands.

Da dies der Strandabschnitt für die Hotelgäste ist, wissen die meisten nicht, dass man dort gegen einen Eintritt von 100 LE das offene Meer genießen kann. Ein Willkommensgetränk wie Cappuccino oder Wasser ist im Eintritt enthalten, genauso wie das Handtuch.

Die kleinen Snacks, die laut Karte angeboten werden, sind nicht immer vorrätig. Deshalb empfehle ich, entweder ein Sandwich mitzunehmen oder später auf dem Weg zurück in eines der Restaurants etwas Essen zu gehen.

 

Clubhouse

Eines unerer ersten Besuche waren in El Gouna im Clubhouse, down town.  Es liegt nicht am offenen Meer, sondern an einer Lagune.  Der Pool ist im Winter nicht beheizt, dafür liegt man dort sehr windgeschützt, so dass wir auch im Winter hier gerne herkommen.  Außerdem ist es  ein  berliebtzer Treffpunkt vieler Residenzler.

Der Eintritt variiert zwischen 50 Le im Winter, bis zu 200 Le an Feiertagen. In den letzten 6 Jahren haben wir von Eintritt mit Flatrate bis freien Eintritt schon alles erlebt.

Hier wird zu moderaten Preisen gutes Essen, Cocktails oder Bier angeboten. Freitags abends gibt es hier oft Poolparties. 

Wir genießen die Spaghetti, das Frühstück oder die Sandwiches.

Es hat auch niemand etwas dagegen, wenn man seine eigene Verpflegung  mitbringt.

Umkleiden und WC ist vorhanden und sauber.

Zeytouna Beach

 

Wer im Sheraton schon einmal Urlaub gemacht hat, kennt die kleine Insel hinter dem Steg. Zeytouna (die Olive) ist eine kleine Insel zwischen dem Sheraton und Clubhouse. Obwohl auf diese Insel jeder darf, ist die Anfahrt etwas kompliziert.

Entweder man fährt in Down Town neben dem Clubhaus vom Strand des Hotels Sultan Bay mit dem Bootsüberbringer hin, oder man lässt sich mit dem Tuctuc fahren, wobei die Kosten dafür zum Eintritt noch dazu gerechnet werden müssen.

 

Die Insel selber hat mehrere kulinarische Oasen. Ganz neu ist die Saftbar und das italienische Eis. 

Wer die Wahl hat, hat die Qual.  Denn am Strand liegend kommt der Service von allen und man kann sich nach seinem Gousto etwas aussuchen.  Der Strand selber ist flach abfallend. Wer schnorcheln gehen möchte, muss das Riff erst mit dem Steg überqueren. Doch dann hat man wunderbare Möglichkeiten zu schnorcheln oder zu schwimmen.

Eintritt für Liege 150 LE.

Da auf der Insel das Restaurant, die Juicebar und die Eisdiele sind, wurde entschieden, dass man den Eintritt nur zu zahlen hat, wenn man eine Sonnenliege möchte.

So kann man jetzt auch einen Ausflug auf die Insel machen und einfach nur das schöne Ambiente genießen, dazu einen frisch gepressten Saft (etwa 60 bis 90 LE) trinken oder im Restaurant eine Kleinigkeit essen.

 

Natürlich sind das noch lange nicht alle öffentlichen Strände, doch die von uns bevorzugten!

Vielleicht sieht man sich ja einmal!

Sonnige Grüße

Asrid und Andreas

Fair Holiday

Eine besondere Quadtour zu den Beduinen

Allgemeines

Ein Quad ist ein 4 rädriges Motorrad, welches ab 16 Jahren, ohne Führerschein, gefahren werden kann. Die Fahrzeuge müssen nur mit dem Handgas und den beiden Handbremsen betätigt werden. Die Quads können alleine oder zu zweit gefahren werden. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, jedoch für Rückenkranke und Schwangere nicht geeignet.

Tipp: Wer noch nie gefahren ist, sollte sich zu Zweit eines teilen. Einer fährt die Hinfahrt, einer die Rückfahrt.

Sicherheit:

Zur eigenen Sicherheit sollte der angebotene Helm genutzt werden. Er schützt vor allem gegen Steine, die während der Fahrt aufgeschleudert werden können. Deshalb ist auch innerhalb der Reihe zu fahren.

Kinder unter 12 Jahren dürfen auch nicht als Beifahrer mitkommen.

Die Tour

Unsere Quadtour ist eine Private Tour ab 2 Personen. Ihr werdet am Hotel mit dem Minibus abgeholt und zur Safaristation gebracht. Dort erhaltet ihr eine kurze Einweisung, die Einteilung auf die Quads und schon geht es los!

Tipp:

Zieht zur Tour eine lange Hose an, da die Abgase ziemlich heiß werden am Bein. Nehmt ein großes Tuch mit für Gesicht und Kopf, ihr könnt es vor Ort für 5 Euro kaufen. Sonnenbrille, Wasser und Sonnenschutz mitnehmen! Wer Fahrradhandschuhe hat, sollte diese für eine geplante Tour mit ins Gepäck legen!

Die Fahrt geht gemütlich los, damit wir uns an das Fahren und den Boden gewöhnen können. Der Wüstenboden ist meist sehr hart und oft mit vielen kleinen Bodenwellen durchzogen, so dass man sich schnell durchgeschüttelt fühlt. Man muss sich an die Geschwindigkeit gewöhnen, da man sich mit 4 Rädern auch nicht in die Kurve legen kann. So manchmal passiert es schon, dass man das Gefühl hat, das Fahrzeug will nicht in der Spur fahren, die der Fahrer will. Nach einigen Kilometern hat man sich an das Gerüttel gewöhnt und es sollte sich herausgestellt haben, dass der Fahrer der Chef ist, nicht das Fahrzeug.

Schnell merkt man, dass es gut ist, vor Mund und Nase einen Schutz zu tragen. Ohne Brille kann man nicht fahren, da Wind und Vordermann den Sand aufwirbeln.

Nach etwa 45 Minuten Fahrt erreichen wir die Berge. Es ist atemberaubend, wie die Landschaft sich verändert. Natürlich geht es jetzt auch auf und ab.

Wir besuchen ein kleines Beduinendorf. Die Ausstattung von vielen kleinen Nischen, die jetzt leer sind, erinnern an früher, wo noch mehr Touristen Quad gefahren sind. Heute zentriert man die Fahrten auf wenige Beduinencamps.

Tipp:

Wer mit uns diesen Trip machen möchte, kann gerne für die Beduinen Lebensmittel oder Kleidung mitbringen. Auf den Quads ist ein Gepäckträger, der dafür genutzt werden kann. Unser Guide gibt sogar manchmal den Kindern Unterricht, da nur der älteste Sohn in die Schule gehen darf.

Die Beduinen haben diesen Platz ausgewählt,  weil sie ihre eigene Quelle im Gebirge haben, die den Tieren wie Menschen Wasser spendet. Diese Quelle wollen wir besichtigen.

Fast schon abenteuerlich ist der Weg dorthin, der wirklich mitten durch das Steingebirge führt. Feste Schuhe mit rutschfester Sohle sind deshalb notwendig!

Natürlich kann man bei den Beduinen auch Kamelreiten und kleine Souvenirs kaufen. Eine getrocknete Blume, die mit Wasser getränkt immer wieder blüht, habe ich mir mitgenommen.

Bei Tee und Shisha lernen wir noch Oma, die Stammesälteste kennen, die uns willkommen heißt.

Nach etwa einer Stunde Pause machen wir uns wieder auf den Heimweg. Dort machen wir noch kurz einen Fotostopp an einer Moschee, mitten in der Wüste.

Fazit

Diese besondere, private Tour kostet 45 € ab 2 Personen, ab einer kleinen Gruppe von 5 Personen 35 €. Buchen könnt ihr die bei uns!

 

 

 

 

Astrid und Andreas

Fairholiday.com

 

 

Drei Jahre UrlaubsChecker

Darf ich vorstellen: Dienstälteste Urlaubschecker bei Sonnenklar.TV

Wer konnte ahnen, dass aus einer Schnapsidee von Andreas Lambeck, die er bei unserem belanglosen Treffen  in München vor drei Jahren hatte, eine jahrelange Kooperation entsteht und wir heute dienstälteste (aber auch Altersälteste) Urlaubschecker von Sonnenklar.TV sind?

Wo führte uns Sonnenklar.TV hin?

In diesen drei Jahren haben wir etwa  400 Berichterstattungen aus 50 verschiedenen Hotels gemacht. Nicht nur unsere Wahlheimat Ägypten durften wir präsentieren,  auch in Marokko, Dubai, Malta, Gambia und natürlich auch Sharm el Sheih. Wir haben den Nil und den Gambiariver erlebt, die Pyramiden und die Tempel von Luxor. Wir durften das Rote Meer mit dem Atlantik und dem Mittelmeer vergleichen und haben auch die Tauchgebiete am Golf von Akaba testen dürfen.

Was änderte sich in den drei Jahren?

Zu Beginn war unser Schwerpunkt die Vorstellung des jeweiligen Hotels den eigenen Reiz, die Vorteile und Schwerpunkte und Ausflugsmöglichkeiten. Wir wollten und wollen den Zuschauern eine echte Hilfe bei der Auswahl des für ihn passenden Hotels sein. Am Anfang machten wir die Schalten gemeinsam, was leider meistens die Sendezeit sprengte. Wie immer, wenn zwei das selbe Beschreiben, sieht jeder etwas anderes. So auch bei uns. Andreas liebt Berichte vom Wasser, ich liebe als Hintergrund Kulinarik und Wellness. Wen wundert es, dass wir vom gleichen Hotel unterschiedlich erzählen? Es gab sogar Diskussionen vor laufender Kamera, so dass es besser war, die Interviews alleine zu geben.

Vor drei Jahren starteten wir mit Skypeübertragung. Der größte Feind bei unseren Interviews war und ist das schwankende Internet. Nach einem Jahr bekamen wir eine professionelle Kamera mit der wir in HD Qualität übertragen konnten.

Um auch jungere Zuschauer zu gewinnen, hat Sonnenklar.TV vor etwa eineinhalb Jahren begonnen, über Facebook  Hotels vorzustellen. Wir können uns noch an die ersten Versuche erinnern, die waren mit Sebastian am Nil. Er schaltete sich Live und die Zuschauer konnten sagen, was sie sehen wollen. Daraus wurde die Idee „UrlauabsChecker ferngesteuert“ geboren. Heute hat UrlaubsChecker ferngesteuert einen festen Sendetermin am Mittwoch um 11.30 Uhr, wo 15 Minuten dieser Hotelrundgang auch im Fernsehen übertragen wird. Alle Rundgänge kann man entweder in FB ansehen, oder auf Youtube.

Mit unserer Kamera hatten wir leider nicht lange Freude, da das Internet  nicht stark genug war, um die Bilder zu übertragen. Seit her übernehmen wir die Technik des UrlaubsCheckers auch für die kuzen Berichterstattungen. Leider ist die Verzögerung etwa 10 Sekunden, so dass es nicht mehr möglich ist, Fragen des Moderators aus München zu beantworten. Deshalb haben sich die Interviews in Live Berichterstattung gewandelt.

Nach drei Jahren Erfahrung haben wir Routine und können Punktuelle, wichtige Infos den Zuschauern geben. Deshalb erkundigen wir uns im Hotel immer erst über Neuigkeiten, die in der Beschreibung noch nicht berücksichtigt wurden. Sei es neue Restaurants, neue Ausflugsmöglichkeiten oder neue Events, die wir den Zuschauern dann erläutern.

Für uns ist es immer noch das wichtigste, dass der zukünftige Gast ein Hotel bucht, das seine Vorstellungen erfüllt. Denn Reklamationen resultieren oft aus falschen Erwartungen.

Pleiten Pech und Pannen

Wir senden live, das bedeutet, keine Möglichkeit, das gesprochene Wort zurück zu nehmen. Was hilft es, wenn ich mit meine  Berichterstattung aus dem Cleopatra  anhöre und dann merke, dass ich erzähle, dass es im Aldiana (vor Cleopatra)  auch ein kleines Hotel nur für Erwachsene gibt? Hier ein Zusammenschnitt!

Besonders spontan musst du sein, wenn du vor der Kamera stehst und der Anmoderation konzentriert lauscht, um dann zu hören, dass der Moderator dich zu einem ganz anderen Hotel befragt als zu dem, in dem du dich gerade befindest!

Da wir etwa 10 Sekunden verzögerung haben, beginnen wir bereits mit den Antworten und erklären, während in München der Moderator noch zu uns spricht. Deshalb nicht wundern, wenn wir gefragt werden: „Würdest du das Hotel buchen?“ und wir antworten: „ Du hast vollkommen Recht, hier kann man seine Seele baumeln lassen!“

Wir bekommen natürlich als Info, wer gerade moderiert. Trotzdem habe ich schon Kai Pätzmann begrüsst, obwohl Goofy moderiert hat. Er hat mich dann mit Andrea angesprochen.

Die UrlaubsChecker ferngesteuert brauchen gute Vorbereitung. Wir wollen gerade in den ersten 5 Minuten, in denen FB auch im Fernsehen übertragen wird, möglichst viel von einer Anlage zeigen. Dazu gehört auch ein Hotelzimmer. Dafür suchen wir meist ein Zimmer im Erdgeschoss, damit wir über die Terrassentüre reingehen können. Schön ist es dann, wenn das fleißige Hauskeeping in der Zwischenzeit die offene Türe wieder geschlossen hat und wir live klägllich versuchen, diese Türe zu öffnen.

Die Zimmer sollten so präpariert sein, wie sie unsere Gäste vorfinden. Oft meinen es die Hotels gut, und dekorieren oder stellen Präsentkörbe auf. Das lassen wir dann alles wieder abbauen, den es schürt falsche Erwartungen. Dafür präsentierte Andreas ein Hotel mit einer außergewöhnlich gefüllten Minibar. Das Zimmer wurde von ihm bewohnt, also die Minibar entsprechend geplündert. Er hoffte darauf, dass diese bis zur Übertragung wieder gefüllt werden würde. Peinlich. Bei der Schalte öffnete er die Minibar und sie war nicht aufgefüllt.

Wenn einer eine Reise tut

Andreas ist im Auftrag von Sonnenklar.TV in verschiedenen anderen Ländern gewesen. Wir erinnern uns gerne an seine Interviews von Malta, wo das neue Labranda noch im Bau war. Da er von der Baustelle sendete musste er einen gelben Schutzhelm tragen und wurde deshalb „Bob, der Baumeister genannt.

Dubai im August! Es ist dort so heiß und feucht, dass sogar die Kamera von innen schwitzte! Es war Berichterstattung mit Ulli Potofski, der dort seine ersten Erfahrungen machen durfte. Vollkommen entsetzt war Andreas, als er Ullis Outfit zum ersten Interview sah: im Jacket! Schnell merkte Ulli, dass er mit legerer Kleidung der Witterung besser angepasst war.

Übrigens: Seit der Zeit in Dubai ist es Andreas in Ägypten nicht mehr zu heiß!

Doch die beste Story hatte Andreas in Agadir:

Da es keine Möglichkeit gibt, von Hurghada direkt zu fliegen, war seine Route von Hurghada über Kairo bis Casablanca mit Egyptair, und von dort mit Royal Air Marokko bis Agadir.

Leider kam  er in Agadir  ohne seinen Koffer, in dem die Kamera war,  an. Als ihm dann mitgeteilt wurde, dass sein Koffer am nächsten Tag nachgeflogen wird, jedoch nur bis Casablanca, war die Frage, wie kommt er an den Koffer? Es blieb nichts anderes über, als die Entfernung von knapp 500 KM mit einem Leihwagen zurück zu legen, um an seinen Koffer zu kommen. Bei dieser Gelegenheit wollte er dann auch den bekannten Souk von Marakkech ansehen und die dortige Zentrale von FTI besuchen. Leider war die Kofferausgabe nicht mehr geöffnet, als er abends ankam, so dass er erst einmal kurzfristig eine Übernachtung in Casablanca buchen musste. Am nächsten Tag hatte er dann endlich seinen Koffer zurück und machte sich auf den Weg nach Marrakech. Er wußte, dort gab es in der Nähe der Moschee einen Parkplatz. Doch leider landetet er auf dem Weg dorthin in den Straßen des Marktes. Die Straßen wurden zu Gassen und er fand nicht mehr raus. Immer den Turm der Moschee im Auge versuchte er den Ausgang zu finden. Die Straßenhändler mussten ihre Stände abbauuen, da er weder vorwärts noch rückwärts kam. Er schwitze Blut und Wasser, die Händler schimpften. Nach Eineinhalb Stunden fand er endlich raus. Er hatte genug vom Souk gesehen und wollte nur noch ins Hotel.

Trotzdem: Agadir ist eine tolle Destination, besonders die Kombination aus Atlasgebirge mit Schnee, in dem man auch im Sommer Skifahren kann, den blühenden Arganbäumen in der Hochebene  und dem Strand bei Agadir am atlantischen Ozean waren für ihn sehr beeindruckend.

UrlaubsChecker heute

Die Liveberichte aus einer Urlaubsdestination sind für die Zuschauer informativ und hilfreich. Von Gästen wissen wir, das die Filme „UrlaubsChecker Ferngesteuert“ sogar genutzt werden, um die Anlage schnell kennen zu lernen.

Wenn wir im Sonnenklar.TV Polo durch das Hotel laufen, werden wir immer angesprochen. Meist sind es die treuen Zuschauer, die die Moderatoren besser kennen als wir.

Doch man sollte wissen, dass wir weder Buchungen für Sonnenklar vornehmen, noch uns um Reklamationen kümmern können. Für Reklamationen ist der Reiseleiter oder die Gästebetreuung im Hotel zuständig, Buchungen können online oder im Reisebüro gemacht werden.

Fazit

Durch Sonnenklar.TV haben wir viele nette Menschen , Hotels und Sehenswürdigkeiten kennen gelernt.  Gleichzeitig können wir unsere Wahlheimat vorstellen und unsere Begeisterung mit euch teilen. Wir sind gespannt, was uns das nächste Jahr bringt.

Euer

Andras und Astrid

Gästehaus von St. Paul Meditation und Meer

Das Ägypten neben den Pyramiden, den Palästen und Moscheen auch die ältesten Klöster hat, die man besuchen kann, ist fast noch ein Geheimtipp.

Zwischen Kairo und Hurghada befinden sich  die Klöster von St. Paul und St. Antony, zwei Eremiten die vor etwa 1500 Jahren dort lebten. Man kann bei einer Tagestour beide Klöster besichtigen, doch wer vielleicht ein bisschen meditieren will und einmal ein paar Tage ohne den typischen Touristenrummel verbringen möchte, der sollte diesen Geheimtipp lesen.

Das Gästehaus von dem Kloster St. Paul ist für die Gäste des Klosters gebaut worden. Es ist eine Oase für die orthodoxen Gläubigen, die dort die Gastfreundschaft genießen. Doch auch Touristen sind willkommen und inzwischen kommen doch auch internationale Gäste aus Frankreich, Italien oder Deutschland in dieses Haus.

Besonderheiten:

Vorneweg möchte ich ein paar Besonderheiten erklären, bevor ich euch auf unserem Rundgang durch das Hotel mitnehme. Von der Klassifizierung kann man es einem einfachen 3 Sternehotel gleichsetzen. Im ganzen Hotel ist Rauchverbot, es gibt kein WLan oder sonstige Aktivitäten außer einem wunderschönem Gebetsraum, dessen Predigt auch im ganzen Haus zu hören ist. Gebetszeiten sind mehrmals am Tag.

Doch trotzdem werden natürlich auch Gäste aufgenommen, die nicht dem Orthodoxen Glauben angehören. Das Gästehaus kann nur direkt gebucht werden und nur wenige Mitarbeiter sprechen englisch. 

Anfahrt (hier)

Die Fahrt von Hurghada dauert etwa 2,5 Stunden zu dem Gästehaus. Von der Vorderseite erkennt man nicht das große dazugehörige Arial, doch man sieht, dass das Grundstück bis zum Meer geht. Mit etwas über 300 Zimmer ist das Haus auch nicht sehr klein. Beim Eintritt in leuchtet die Lobby mit dem Boden aus Marmor fast golden. Das Personal der Rezeption ist herzlich und man versucht einen Mitarbeiter zu finden, der sich mit uns in Englisch unterhalten kann. Nach dem Check in gehen wir als erstes in unser Zimmer.

Zimmer

Wir sind erstaunt, wie groß die Zimmer sind. Wir haben drei getrennt stehende Betten, obwohl ich ein Einzel- und ein Doppelzimmer gebucht hatte.  Auch das Bad ist sehr geräumig und die Ausstattung mit Badetücher und Seife ist ausreichend. Wie so oft sind auch hier im Bad schon die Fugen abgesprungen, was an der Hitze liegt. Das Haus ist erst vor 3 Jahren eröffnet worden.

Zu meinem Erstaunen gibt es einen Fernseher, ein großes Sideboard mit einem normal großen Kühlschrank als Minibar. Hier ist es wohl erlaubt, eigene Getränke oder Essen mitzubringen und dort zu kühlen, denn der Kühlschrank ist leer. An der Lobby gibt es einen Getränkeautomat und draußen einen kleinen Supermarkt, wo man Kleinigkeiten einkaufen kann.

Gartenanlage/Pool

Da ich vom Balkon aus den wunderbaren Blick über den Innenhof habe, mache ich mir direkt auf den Weg um das ganze Grundstück zu erforschen. Der Weg direkt in den Keller bringt mich nicht zu einem Ausgang, so dass ich doch erst zur Lobby muss um dann nach unten zum Ausgang in den Garten zu gelangen.

Viele Bäume haben den Singvögeln ein Zuhause gegeben, was man besonders zum Sonnenunter- und -aufgang hört. Man fühlt sich irgendwie frei und beschwingt und natürlich schaue ich mir auch die Figuren, die St. Paul und St. Antonius darstellen, an.

 

Pool/Strand

Vorbei an der „Einkaufsmeile“ mit Supermarkt und Apotheke kommt rechts der Eingang zum Poolbereich.  Auch dieser ist überraschend groß mit Liegen jedoch im Winter nicht beheizt. Der Ausblick ist ein Traum. Von hier aus sieht man den Strand, an dem einige Liegen und Bänke sowie Sonnenschirme stehen. Weit und breit kein anderes Hotel und somit auch keine weiteren Menschen. Angrenzend an dem Poolbereich befindet sich ein Kinderspielplatz.

Restaurants

Am Pool ist eine kleines Restaurant, welches auch abends für Gäste ohne Habpension genutzt werden kann, um eine Kleinigkeit a la Carte zu essen. Ansonsten bekommt man hier nachmittags zu Trinken oder zu Essen.

Hinweis: Man merkt, dass hier überwiegend einheimische Gäste zu Besuch kommen. Die Menükarte ist ausschließlich in arabischer Schrift geschrieben. Das Angebot geht von Pasta über Pizza bis hin zu den ägyptischen Spezialitäten wie Shawerma oder Kofta. Natürlich kann man auch Sandwich, Suppe oder Salat bestellen. Die Preise sind sehr moderat.

Natürlich kann man für seinen Aufenthalt  das Abendessen hinzubuchen. Der Preis für das Doppelzimmer inklusive Halbpension ist mit 50 Euro sehr günstig, doch man darf auch nur ein einfaches Restaurant erwarten, welches weder großartig eingedeckt wird noch besonders ruhig ist, da die Kinder hier natürlich tollen dürfen.

Uns wurde für das Abendessen wirklich alles gebracht, was man normalerweise zur Auswahl hat: 2 verschiedene Suppen, Salat, Tahina, Fladenbrot, Hähnchen, vegetarische Pizza und pannierte Fischfilet, zum Dessert frische Honigmelone.

Hinweis: Das Frühstück gibt es normalerweise ab 7.00 Uhr. Wir bekamen es bereits um halb sieben, da wir nach Kairo weitergefahren sind. Was mich erstaunte war, dass es keinen Kaffee zum Frühstück gab.

Fazit

Als Übernachtungsmöglichkeit zwischen einem Klosterbesuch und einer Weiterfahrt nach Kairo ist dieses Gästehaus wunderbar geeignet. Wer wirklich abspannen möchte und weg vom Tourismus untergebracht werden möchte, der kann hier seine Seele baumeln lassen, natürlich auch länger als eine Nacht.  Auch das Einzelzimmer für 30 Euro inkl. Abendessen und Frühstück ist sehr preiswert.

Wer dieses Hotel mit uns einmal besuchen möchte, gerne!

Schreibt uns einfach über Fairholiday. com an.

Rundgang durch das Hotel

Urlaubschecker in Marsa Alam bei Dream Lagoon

Marsa Alam wird von den Reiseanbietern die Region zwischen El Quisier und Shalatin bezeichnet. Die Stadt Marsa Alam ist ziemlich unspektakulär und liegt etwa 300 KM südlich von Hurghada. Das Dream Lagoon liegt nochmal 20 KM hinter der Stadt und hat auch vom Flughafen Marsa Alam, der tatsächlich in Port Ghalib liegt, eine Transferzeit von etwa 1,5 Stunden.

Oft werde ich vom Manager erwartet, doch dieses Mal bin ich wirklich erstaunt, denn ich habe ein komplettes Empfangskomitee! Vom Frontoffice Manager über die deutsche Gästebetreuung bis hin zum GM kümmern sich alle rührend um mich. Diese Gastfreundschaft zieht sich wie ein roter Faden durch meinen Kurzaufenthalt.

Es wird entschieden, das mich Mahmout betreut und mit alle Informationen, die ich brauche, gebe. Wir beginnen unseren Rundgang mit einem tollen Blick auf die Gartenlandschaft. Ich wundere mich immer wieder, wie es die Hotels schaffen, solche bunten Farmen in der Wüste zu erhalten.

Die Aufteilung des Hotels ist etwas anders, als ich von den meisten Hotels gewohnt bin. Innerhalb der Grünanlage liegen die Zimmer. Dann erreichen wir die Poolanlage. Natürlich sind einige der Pools im Winter beheizt, auch der Kinderpool. Den Abschluss bildet die Poolbar, die oberhalb des Strandes liegt.  Hier bekommt man tagsüber Snacks und Getränke serviert, abends kann man bis Mitternacht nette Gespräche führen.

Von hieraus kommt man entweder ins Hauptrestaurant,  oder der Blick wird abends magisch von den Lichtern der Shops und weiter hinten des Beduinenzeltes angezogen.

Wie ich schon erwähnte, sind die Mitarbeiter hier ausgesprochen freundlich. Egal, ob es an der Ausgabestation der Handtücher ist, oder beim Eingang des Restaurantes. Immer wird einem ein Lächeln geschenkt.

Das Restaurant hat einen Innenbereich im nubischen Stil, und der Außenbereich ist wie in einem Wintergarten mit Blick auf die Lagune. Die italienische Küche ist international beliebt. Deshalb wird auch hier der Pastastation mit Grill ein besonderer Augenmerk geschenkt. Marsa Alam war lange Zeit überwiegend von italienischen Gästen heimgesucht worden. Jetzt hat das Hotel über 50% deutsche Gäste.

Wir gehen Richtung Strand. Der Name des Hotels wurde gewählt, weil man hier wirklich einen langen, flachen Strand hat, der besonders bei Kitern beliebt ist. Trotzdem kann man natürlich die Unterwasserwelt beobachten, doch am besten als Taucher, denn es gibt kein direktes Hausriff.

Am Strand befinden sich die Aktivitäten wie Volleyball, Möglichkeiten mit dem Quat eine Tour in die Berge zu machen oder im Beduinenzelt eine Wasserpfeife zu rauchen. Mittwochs wird im Beduinenzelt ein  orientalischer Abend veranstaltet. Doch ich war erstaunt, wieviele Gäste nach dem Theater hier noch den Abend bei einer Shisha und Musik abschließen.

Meine erste Schalte mache ich vom vielleicht schönsten Arbeitsplatz der Welt: Auf einem Hochstand mitten in den Palmen wird in Zukunft die Gestebetreuung ihr „Büro“ haben. Ich wette, dass die Gäste nur wegen der Aussicht hier her kommen werden!

Entspannen kann ich mich mich im großzügigen Zimmer mit Balkon, obwohl natürlich ein Besuch in dem wunderbaren Welnessbereich auch sehr verlockend ist.

Fazit; ein Hotel zum Entspannen und Relaxen, super für Familien und Kiter geeignet.

Schaut es euch einfach mal an!

Astrid und Andreas

Fairholiday

 

 

 

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